Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastzumab deruxtecan ist für mehrere Anwendungsgebiete zugelassen und wird zur Behandlung verschiedener Tumoren (etwa in Brust oder Lunge) eingesetzt. Neue Studiendaten belegen jetzt: Trastuzumab deruxtecan verbessert die Therapieergebnisse bei fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkarzinom deutlich.
Auch zum Jahresende veröffentlicht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zahlreiche neue Nutzenbewertungen. In diesem Monat liegt der Fokus auf Arzneimitteln, die für das Leberzellkarzinom, Ösophagus- und Kolorektalkarzinom zugelassen wurden. Der G-BA ha geprüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen…
Das Ösophaguskarzinom zählt zu den chirurgisch-onkologischen Krankheitsbildern mit hoher Komplexität und ist besonders hinsichtlich Therapieplanung und operativer Umsetzung herausfordernd. Als schonende Alternative zur offenen Operation etabliert sich zunehmend die thorakoskopische Ösophagektomie. Hierzu liefert jetzt eine Studie aus Japan neue…
Mit über 500.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein innovatives Forschungsprojekt zur Entwicklung neuartiger Krebstherapien zur Behandlung gastrointestinaler Karzinome – getragen von der Universität Duisburg-Essen und der Immunotools GmbH. Die Forscher setzen auf die Kombination von MXen-Nanomaterialien und…
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Die MATTERHORN-Studie belegt: Eine Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie erhöht die Überlebenschancen bei Magenkarzinom deutlich. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patienten mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs.
Die Medizinische Hochschule Hannover setzt auf NIPS – eine neuartige Kombinationstherapie, die gezielt gegen Bauchfellmetastasen wirkt und erstmals ambulant durchgeführt werden kann.
Das Mikrobiom im Tumor ist mehr als nur ein Mitbewohner. Es könnte künftig helfen, Hochrisikopatienten frühzeitig zu erkennen. Denn offenbar können die Bakterien im Tumorgewebe beeinflussen, wie aggressiv ein Krebs verläuft – und wie gut Therapien anschlagen.
Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein…
Trotz wachsender Krankheitszahlen kürzt die Bundesregierung drastisch im Bereich Prävention. Die DGVS schlägt Alarm: Ohne gezielte Vorsorge drohen höhere Kosten und mehr Leid. Jetzt ist der Moment, Prävention als Investition in eine gesunde Zukunft zu begreifen – bevor es zu spät ist.
Kann eine einfache Speichelprobe künftig ausreichen, um das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Endokarditis, Darmkrebs oder chronische Entzündungen frühzeitig zu erkennen – ganz ohne invasive Magenspiegelung? Zumindest ist es jetzt gelungen, das Mikrobiom des oberen Verdauungstrakts zuverlässig über Speichelproben zu charakterisieren und…
Quelle: mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. A. Tannapfel, Bochum
Die bisherige Forschung zur Ösophagusbarriere bei eosinophiler Ösophagitis (EoE) konzentrierte sich hauptsächlich auf die Integrität der epithelialen Schicht. Die Studie von Lenti et al. führt ein neues Konzept ein: Die Permeabilität der gastrointestinalen Schleimhaut wird demnach nicht nur auf epithelialer Ebene (durch interzelluläre…
Die perioperative FLOT-Therapie hat sich als Standard bei lokal fortgeschrittenem Magen- und gastroösophagealem Karzinom etabliert. Doch wie beeinflussen Biomarker wie HER2, PD-L1, CLDN18.2 oder dMMR das Therapieansprechen? Eine japanische Studie liefert neue Einblicke: Nicht alle Marker halten, was sie versprechen.