InterviewDrei Fragen an Prof. Martin Storr

Mit dem neuen Videoformat „Drei Fragen an…“ starten wir eine Interviewreihe mit führenden Expertinnen und Experten der Medizin. Den Auftakt macht Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und Leiter des Zentrums für Endoskopie in Starnberg.

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Darmkrebsmonat MärzEpidemiologische Trends, Risikofaktoren und therapeutische Fortschritte im Überblick

Neue Daten zeigen: Während die Krebssterblichkeit insgesamt weiter sinkt (wir haben berichtet), zeichnet sich bei Darmkrebs ein komplexeres Bild ab – steigende Inzidenzen bei Jüngeren, regionale Sterblichkeitsunterschiede, Ernährungseinflüsse und starke Fortschritte bei KI, Früherkennung und Therapieoptionen. Den Darmkrebsmonat März haben wir zum…

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APPAC-StudieAppendizitis ohne OP? Neue 10-Jahres-Daten sprechen dafür!

Die antibiotische Therapie der unkomplizierten akuten Appendizitis wird seit einigen Jahren als mögliche Option zur chirurgischen Appendektomie diskutiert. Belastbare Langzeitdaten über mehr als fünf Jahre lagen bislang jedoch noch nicht vor. Eine aktuelle Auswertung der finnischen APPAC-Studie schließt nun diese Lücke: Das 10-jährige Follow-up…

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Chronisch entzündliche DarmerkrankungenHoher Fleischverzehr steigert Schubrisiko

Neue Erkenntnisse aus der prospektiven PREdiCCt‑Kohorte zeigen: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten das Risiko für Schübe bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) deutlich beeinflussen. Besonders bei Patienten mit Colitis ulcerosa rückt ein zentraler Faktor in den Fokus – mit überraschend klaren Risikozuwächsen. Die Ergebnisse…

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Colitis ulcerosaAppendektomie wirkt stärker als ein Wechsel auf JAK‑Inhibitoren

Welche Strategie wirkt besser, wenn Biologika bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) versagen: die zusätzliche Entfernung des Appendix oder der Umstieg auf einen Januskinase (JAK)-Inhibitor? Die COSTA-Studie liefert nun erstmals prospektive Vergleichsdaten zwischen einer laparoskopischen Appendektomie unter Fortführung der…

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Studie entwarntAngiogenesehemmer erhöhen Gefäßrisiko bei mCRC nicht

Angiogenesehemmer sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC). Aufgrund biologischer Zusammenhänge und verschiedener Hinweise aus der Pharmakovigilanz wurde diskutiert, ob diese Wirkstoffe das Risiko für arterielle Dissektionen oder Aneurysmen erhöhen könnten. Ein französisches Forschungsteam hat…

Sechs junge Menschen sitzen nebeneinander auf einer Mauer, ihre Beine baumeln herunter
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Rezidiv mit MetastasenJunge Darmkrebspatienten besonders gefährdet

Eine große Analyse von mehr als 48.000 Fällen zeigt: Tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein metastatisches Rezidiv auf, ist ihre Prognose deutlich schlechter als bei einer bereits metastasierten Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt. Sarkome und Darmkrebs wiesen in der Studie die höchste 5‑Jahres‑Inzidenz metastatischer Rezidive auf.