Eine internationale Studie deckt auf: Altersbedingte epigenetische Veränderungen in Darmstammzellen schalten wichtige Gene ab und erhöhen das Krebsrisiko – ein Prozess, der sich beeinflussen lässt.
Eine neue Studie enthüllt: Regulatorische T-Zellen (Tregs) nutzen Entzündungssignale, um die Darmschleimhaut nach Krebstherapie zu regenerieren – ein möglicher Durchbruch für die Behandlung von Nebenwirkungen.
Gesunde Pflanzenstoffe aus Beeren, Nüssen oder Gemüse entfalten ihre Wirkung erst, wenn sie von den Enzymen unserer Darmbakterien umgewandelt werden. Doch dieses „chemische Kochbuch“ ist bei jedem Menschen anders – und bei chronischen Erkrankungen oft gestört. Ein internationales Forschungsteam hat nun entschlüsselt, wie Darmbakterien gesunde…
Bewegung schützt vor Krebs! Eine neue Langzeitstudie mit über 231.000 Teilnehmenden zeigt: Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Krebserkrankungen des Verdauungssystems deutlich – schon moderate Bewegung macht einen Unterschied. Lesen Sie hier mehr dazu.
Mit zunehmendem Alter verliert der Darm seine Fähigkeit zur Regeneration – ein Problem, das nach Operationen, Infektionen oder Chemotherapien gravierende Folgen haben kann. Eine neue Studie in Nature Cell Biology zeigt: Polyamine können die Regenerationsfähigkeit alternder Darmzellen wieder aktivieren. Durch gezielte Aktivierung des…
Internationale Leitlinien empfehlen bislang eine 5- bis 7-tägige Antibiotikaprophylaxe bei Patienten mit Leberzirrhose und oberer gastrointestinaler (GI-)Blutung. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 14 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) stellt die bisherige Empfehlung jetzt allerdings infrage. Denn danach ist…
Bei Diabetes und Fettlebererkrankung fehlt den Mitochondrien die Flexibilität: Sie können Ketonkörper als Energiequelle nur eingeschränkt nutzen – das könnte neue Therapieansätze eröffnen.
In einer Phase-III-Studie zeigte die Kombination aus Atezolizumab und Zanzalintinib deutliche Vorteile gegenüber der Standardtherapie bei metastasiertem Darmkrebs. Die Kombi aus dem Immun-Checkpoint-Inhibitor und dem Tyrosinkinase-Inhibitor verlängerte das Überleben deutlich – selbst in schwierigen Subgruppen.
Ein großer Tumor in der Bauchspeicheldrüse lässt fast immer an ein Karzinom denken – doch dieser Fall entpuppte sich als Hodgkin-Lymphom. Die Biopsie war entscheidend und führte zu einer völlig anderen Therapie.
Meist kein vorübergehendes Leiden, sondern ständiger Begleiter: Juckreiz ist bei primär biliärer Cholangitis (PBC) für viele eines der belastendsten Symptome. Doch jetzt gibt es neue Hoffnung: In einer Phase-3-Studie reduzierte Linerixibat den Juckreiz deutlich – durch Hemmung der Gallensäuren-Rückresorption im Darm.
Hautmetastasen bei Darmkrebs sind selten – aber prognostisch kritisch. Die mittlere Überlebenszeit liegt unter 6 Monaten. Eine aktuelle Metaanalyse zeigt: Gezielte Behandlung kann die Überlebenschancen deutlich verbessern, unabhängig davon, ob operativ, mit Strahlen- oder Chemotherapie.
Metastasen sind die Hauptursache für krebsbedingte Todesfälle – und die Leber ist besonders häufig betroffen. Ein Forschungsteam der FAU Erlangen-Nürnberg und des Uniklinikums Erlangen verfolgt jetzt einen völlig neuen Ansatz: Statt die Tumorzellen direkt anzugreifen, wird die Lebernische ins Visier genommen.
Komplementärmedizin trifft moderne Forschung: Ein internationales Team untersucht, wie natürliche Substanzen aus der Ernährung gezielt zur Unterstützung der Krebstherapie eingesetzt werden können.
Wann steigt das Risiko für postoperative Abszesse nach einer Appendektomie? Eine Analyse von 839 Fällen zeigt jetzt: Perforation und lange OP-Zeiten begünstigen die Entstehung intraabdomineller Abszesse (IAA). Damit liefern die Ergebnisse wichtige Impulse für die postoperative Betreuung.