Svitlana/stock.adobe.com

OP aufschieben – aber zu welchem Preis?Appendizitis ohne OP: Jeder 3. Patient wird innerhalb von 5 Jahren erneut vorstellig

Eine akute Appendizitis konservativ behandeln statt sofort operieren – dieses Vorgehen wird Patienten zunehmend angeboten. Doch wie sicher ist das langfristig? In einer kanadischen Populationsstudie mit über 13.000 nicht operierten Betroffenen war das Risiko einer erneuten Notfallvorstellung oder Notfall-OP geringer als bislang angenommen.…

Dr_Microbe /stock.adobe.com

Roboter-OP im Vorteil?Ösophaguskarzinom: Robotergestützte Ösophagektomie übertrifft thorakoskopisches Verfahren im Überleben

Beim resektablen Plattenepithelkarzinom des Ösophagus ist die robotergestützte Ösophagektomie der konventionellen thorakoskopischen Technik im Gesamtüberleben mindestens ebenbürtig – möglicherweise sogar überlegen. In der multizentrischen Phase-III-Studie RAMIE lag die 5-Jahres-Überlebensrate nun im Roboterarm bei 69,4% gegenüber 56,2% im…

Medical technology concept
phonlamaiphoto/stock.adobe.com

Darmkrebsvorsorge im AlterÜberwachungskoloskopie bei Senioren: Wann der Nutzen sinkt

Bei älteren Menschen mit zuvor entdeckten Adenomen ist das Risiko, an anderen Ursachen zu versterben, deutlich höher als an Darmkrebs. Eine US-Kohortenstudie mit fast 92.000 Veteranen liefert konkrete Zahlen zu Inzidenz, Mortalität und Gebrechlichkeit – und stellt die Routine der Überwachungskoloskopie im hohen Alterzur Diskussion.

mi_viri/stock.adobe.com

Anastomoseninsuffizienz in der KolorektalchirurgieICG-Fluoreszenzangiografie senkt Anastomoseninsuffizienzrate bei linksseitigen Resektionen

Die Anastomoseninsuffizienz zählt zu den gefürchtetsten Komplikationen nach kolorektalen Resektionen. Die intraoperative Indocyaningrün-Fluoreszenzangiografie (ICGFA) ermöglicht eine objektive Beurteilung der Darmperfusion am Resektionsrand – doch bislang fehlte eine belastbare Evidenz aus randomisierten Studien. In einer aktuellen Metaanalyse aus…

Endoskop während einer Darmspiegelung mit Monitoransicht des Darminneren zur Abklärung eines positiven Stuhltests im Rahmen der Darmkrebsvorsorge.
phonlamaiphoto/stock.adobe.com

Positiver Stuhltest, kein Nachhaken?Positiver Stuhltest ohne Koloskopie: Darmkrebsrisiko steigt um das Vierfache

Wer nach einem positiven fäkalen Okkultbluttest die empfohlene Darmspiegelung auslässt, trägt ein vierfach erhöhtes Darmkrebsrisiko gegenüber der Allgemeinbevölkerung – das zeigt eine schwedische Kohortenstudie mit knapp 15.000 Teilnehmenden. Unter den Betroffenen ohne Folgekoloskopie wurde zudem eine bislang unterschätzte Hochrisikogruppe…

Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten
Syda Productions/stock.adobe.com

Eheglück als «Schutzfaktor»?Unverheiratete erkranken häufiger an Krebs

Wer nie geheiratet hat, erkrankt häufiger an Krebs – das zeigt eine Auswertung von über vier Millionen Krebsfällen aus den USA. Besonders auffällig sind die Unterschiede bei gynäkologischen Tumoren sowie bei Krebsarten, die mit Infektionen, Tabak oder Alkohol in Verbindung stehen. Welche Mechanismen hinter dem Zusammenhang stecken und warum die Ehe…

Crystal light/stock.adobe.com

Randomisierte Phase‑III‑StudieCamrelizumab plus CAPOX verbessert Gesamtüberleben beim fortgeschrittenen Magenkarzinom

Immuncheckpoint‑Inhibitoren in Kombination mit Chemotherapie gelten inzwischen als Standard in der Erstlinientherapie des HER2‑negativen fortgeschrittenen oder metastasierten Adenokarzinoms des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs. Unklar ist jedoch, welche Erhaltungsstrategie nach Induktionstherapie optimal ist. Eine Camrelizumab‑basierte…

Paulista/stock.adobe.com

Gezieltes An- und AusschaltenVirulenz von Durchfallerregern: DNA-Bindeprotein Fis als neuer Temperaturschalter identifiziert

Yersinia pseudotuberculosis nutzt Temperaturunterschiede, um zwischen harmlosem Umweltkeim und aggressivem Krankheitserreger umzuschalten. Ein Forschungsteam aus Bochum und Münster zeigt nun, dass das DNA-Bindeprotein Fis dabei eine zentrale Rolle spielt: Bei 25 Grad Celsius unterdrückt es Virulenzgene – fehlt es, werden selbst wechselwarme…

Rotes, unbehandeltes Fleisch liegt in einer Theke aus; die Fleischstücke zeigen typische Marmorierung
industrieblick/stock.adobe.com

Überraschende KrebsrisikenPflanzenkost versus Fleisch: Wer lebt krebsgesünder?

Wenig Fleisch, dafür viel Obst und Gemüse – eine pflanzenbasierte Ernährung gilt als gesund. Eine internationale Metaanalyse mit über 1,8 Millionen Teilnehmenden zeigt jetzt: Nicht jede pflanzenbetonte Kost schützt gleichermaßen vor Krebs – manche Ernährungsformen sind sogar mit einem erhöhten Risiko verbunden.