Eine internationale Studie deckt auf: Altersbedingte epigenetische Veränderungen in Darmstammzellen schalten wichtige Gene ab und erhöhen das Krebsrisiko – ein Prozess, der sich beeinflussen lässt.
Eine neue Studie enthüllt: Regulatorische T-Zellen (Tregs) nutzen Entzündungssignale, um die Darmschleimhaut nach Krebstherapie zu regenerieren – ein möglicher Durchbruch für die Behandlung von Nebenwirkungen.
Gesunde Pflanzenstoffe aus Beeren, Nüssen oder Gemüse entfalten ihre Wirkung erst, wenn sie von den Enzymen unserer Darmbakterien umgewandelt werden. Doch dieses „chemische Kochbuch“ ist bei jedem Menschen anders – und bei chronischen Erkrankungen oft gestört. Ein internationales Forschungsteam hat nun entschlüsselt, wie Darmbakterien gesunde…
Bewegung schützt vor Krebs! Eine neue Langzeitstudie mit über 231.000 Teilnehmenden zeigt: Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Krebserkrankungen des Verdauungssystems deutlich – schon moderate Bewegung macht einen Unterschied. Lesen Sie hier mehr dazu.
Mit zunehmendem Alter verliert der Darm seine Fähigkeit zur Regeneration – ein Problem, das nach Operationen, Infektionen oder Chemotherapien gravierende Folgen haben kann. Eine neue Studie in Nature Cell Biology zeigt: Polyamine können die Regenerationsfähigkeit alternder Darmzellen wieder aktivieren. Durch gezielte Aktivierung des…
Darm-Anastomosen bergen ein erhebliches Risiko für postoperative Komplikationen. Insbesondere Durchblutungsstörungen oder immunologische Reaktionen können innerhalb kurzer Zeit zu schweren Folgeschäden bis hin zum Tod führen. Ein interdisziplinäres Team aus Dresden und Rostock hat nun eine implantierbare Sensorfolie entwickelt, die…
Gesetzlich Versicherte haben gemäß den aktuellen Regelungen ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Das IQWiG untersucht derzeit im Auftrag des G-BA, ob die Altersgrenze für die Darmkrebs-Früherkennung gesenkt und die Koloskopie-Frequenz angepasst werden sollte. Stellungnahmen zum Vorbericht sind bis zum 02.02.2026…
Pünktlich zum Jahreswechsel startet auch ein neues Quartal. Welche Änderungen und Neuregelungen zum 1. Januar in Kraft getreten sind und auf was Sie im Praxisalltag achten müssen, lesen Sie hier.
In einer Phase-III-Studie zeigte die Kombination aus Atezolizumab und Zanzalintinib deutliche Vorteile gegenüber der Standardtherapie bei metastasiertem Darmkrebs. Die Kombi aus dem Immun-Checkpoint-Inhibitor und dem Tyrosinkinase-Inhibitor verlängerte das Überleben deutlich – selbst in schwierigen Subgruppen.
Hautmetastasen bei Darmkrebs sind selten – aber prognostisch kritisch. Die mittlere Überlebenszeit liegt unter 6 Monaten. Eine aktuelle Metaanalyse zeigt: Gezielte Behandlung kann die Überlebenschancen deutlich verbessern, unabhängig davon, ob operativ, mit Strahlen- oder Chemotherapie.
Unser Darm kommuniziert mit dem Gehirn – über Nerven, Hormone und das Immunsystem. Erfahren Sie, wie Mikrobiom und Ernährung unsere Psyche beeinflussen.
Auch zum Jahresende veröffentlicht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zahlreiche neue Nutzenbewertungen. In diesem Monat liegt der Fokus auf Arzneimitteln, die für das Leberzellkarzinom, Ösophagus- und Kolorektalkarzinom zugelassen wurden. Der G-BA ha geprüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen…
Wann steigt das Risiko für postoperative Abszesse nach einer Appendektomie? Eine Analyse von 839 Fällen zeigt jetzt: Perforation und lange OP-Zeiten begünstigen die Entstehung intraabdomineller Abszesse (IAA). Damit liefern die Ergebnisse wichtige Impulse für die postoperative Betreuung.