In Bayern erhalten jährlich fast 8.000 Menschen eine Darmkrebsdiagnose – doch durch Koloskopie, Stuhltests und einen gesunden Lebensstil ließe sich ein großer Teil der Erkrankungen vermeiden.
Welche Strategie wirkt besser, wenn Biologika bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) versagen: die zusätzliche Entfernung des Appendix oder der Umstieg auf einen Januskinase (JAK)-Inhibitor? Die COSTA-Studie liefert nun erstmals prospektive Vergleichsdaten zwischen einer laparoskopischen Appendektomie unter Fortführung der…
Neue Daten zeigen: Während die Krebssterblichkeit insgesamt weiter sinkt (wir haben berichtet), zeichnet sich bei Darmkrebs ein komplexeres Bild ab – steigende Inzidenzen bei Jüngeren, regionale Sterblichkeitsunterschiede, Ernährungseinflüsse und starke Fortschritte bei KI, Früherkennung und Therapieoptionen. Den Darmkrebsmonat März haben wir zum…
Der Darmkrebsmonat 2026 setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge – unterstützt durch aktuelle Daten, neue Leitlinien und innovative Technologien, die die Prävention weiter verbessern.
In Rheinland-Pfalz werden seit einigen Jahren weniger Darmkrebsfälle registriert – Experten führen dies vor allem auf optimierte Vorsorgeprogramme, Lebensstiländerungen und den Ausbau zertifizierter Krebszentren zurück.
Trotz rückläufiger Darmkrebssterblichkeit insgesamt bleibt ein ausgeprägtes Stadt‑Land‑Gefälle bestehen. Besonders soziale Benachteiligung und eingeschränkte Mobilität erhöhen in ländlichen Regionen das Mortalitätsrisiko deutlich.
Angiogenesehemmer sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC). Aufgrund biologischer Zusammenhänge und verschiedener Hinweise aus der Pharmakovigilanz wurde diskutiert, ob diese Wirkstoffe das Risiko für arterielle Dissektionen oder Aneurysmen erhöhen könnten. Ein französisches Forschungsteam hat…
Eine große Analyse von mehr als 48.000 Fällen zeigt: Tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein metastatisches Rezidiv auf, ist ihre Prognose deutlich schlechter als bei einer bereits metastasierten Erkrankung zum Diagnosezeitpunkt. Sarkome und Darmkrebs wiesen in der Studie die höchste 5‑Jahres‑Inzidenz metastatischer Rezidive auf.
Eine große dänische Kohortenstudie liefert aktuelle Erkenntnisse zu Häufigkeit, Risikofaktoren und Überlebenschancen von Patienten mit durch kolorektale Karzinome verursachten Lebermetastasen – und zeigt deutliche Verbesserungen im Zeitverlauf.
Forschende zeigen erstmals, dass Bakterien aus dem Mund den Darm von Menschen mit chronischer Lebererkrankung besiedeln können – mit gravierenden Folgen für die Darmbarriere und den Krankheitsverlauf der Leber.
Internationale Forschende zeigen: Die genetische Untersuchung von Darmpolypen liefert entscheidende Zusatzinformationen für die Diagnose und Vorsorge bei erblichen Darmkrebsrisiken.
Seit Januar 2026 untersucht eine neue Nachwuchsgruppe am DIfE unter Leitung von Dr. Ignacio Rebollo, wie elektrische Rhythmen und hormonelle Signale aus dem Darm die Gehirnaktivität und psychische Gesundheit formen.
Wie oft furzen wir? Ein innovativer Sensor in gewöhnlicher Unterwäsche ermöglicht erstmals eine exakte Messung von Flatulenzen im Alltag – und offenbart überraschend hohe Werte.
Ein Forscherteam aus Deutschland hat erstmals nachgewiesen, dass bestimmte Darmbakterien über die Bildung sekundärer Gallensäuren aktiv zur Entstehung von Dickdarmkrebs beitragen. Die Ergebnisse eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Die Überlebensprognose bei Darmkrebs ist vielschichtig und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Herkömmliche Verfahren wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen dabei an ihre Grenzen. Methoden des maschinellen Lernens ermöglichen eine präzisere Bewertung relevanter Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Raucherstatus – und eröffnen neue…