Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Kateryna_Kon/tondruangwit/stock.adobe.com_edited by Thieme
Die CheckMate 8HW-Studie zeigt: Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab bietet Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) mit defizientem Mismatch-Repair und/oder hoher Mikrosatelliteninstabilität (dMMR/MSI-H) deutlich bessere Überlebenschancen als bisherige Therapien.
Mit über 500.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein innovatives Forschungsprojekt zur Entwicklung neuartiger Krebstherapien zur Behandlung gastrointestinaler Karzinome – getragen von der Universität Duisburg-Essen und der Immunotools GmbH. Die Forscher setzen auf die Kombination von MXen-Nanomaterialien und…
Bauchkrämpfe, Durchfall, Verstopfungen oder Blähungen – Behandlungsansätze, die solche Beschwerden bei Reizdarm lindern sollen, gibt es viele. Betroffene suchen nicht selten durch eine Kombination aus Anpassungen des Lebensstils, der Ernährung und medikamentöser Unterstützung nach Besserung. Im Umfeld der Verhaltenstherapien haben sich jetzt…
Reduziert ein routinemäßiges Helicobacter-pylori-Screening nach akutem Myokardinfarkt das Risiko für Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt (GIT)? Dieser Frage gingen nun schwedische Wissenschaftler in einer großen Studie nach, wobei sich kein signifikanter Vorteil abzeichnete.
Die neue S3-Leitlinie setzt auf Früherkennung, genetische Tests und innovative Therapiekonzepte – für bessere Prognosen und mehr Organerhalt bei Darmkrebs.
Mit 1,5 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungsprojekt von Jens Puschhof vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), das neue Wege zur Verhinderung von Darmkrebs durch gezielte Mikrobiom-Analyse aufzeigen soll.
Seit Ende August breitet sich ein Ehec-Ausbruch in Deutschland aus. Das Robert Koch-Institut meldet zwei bestätigte Todesfälle und warnt vor weiteren Infektionen – die Quelle bleibt bislang unbekannt.
Darmkrebs bleibt eine der häufigsten Krebsarten – und trifft zunehmend auch jüngere Menschen. Während ungesunde Ernährung das Risiko erhöht, zeigen Studien: Kreuzblütler wie Brokkoli und Rosenkohl können vorbeugend wirken.
In der Darmkrebsprävention weist Azetylsalizylsäure (ASS) erneut Potenzial auf: Schwedische Wissenschaftler belegen nun, dass die tägliche Einnahme das Rückfallrisiko bei bestimmten genetischen Veränderungen deutlich senken kann.
Die Ehec-Welle aus Mecklenburg-Vorpommern greift auf Schleswig-Holstein über – erste schwere Krankheitsverläufe und zahlreiche Verdachtsfälle werden gemeldet.
Zuckerhaltige Getränke wie Cola und Limonade könnten über das Darmmikrobiom depressive Symptome auslösen – besonders bei Frauen, wie neue Forschung zeigt.