Auch vor der Gastroenterologie machen die Entwicklungen im Rahmen von Künstlicher Intelligenz (KI) nicht Halt. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – ob bei der Auswertung endoskopischer Videos oder bei der Vorhersage möglicher Krankheitsverläufe. KI-basierte Methoden und Modelle des maschinellen Lernens könnten durch Automatisierung und Vereinheitlichung den Praxis- und Klinikalltag in Zukunft erheblich erleichtern.

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Darmkrebs-Vorsorge: Konzentration des fäkalen Hämoglobins erlaubt Risikostratifizierung

Kürzlich fanden Forschende heraus, dass das Intervall zwischen zwei Vorsorgekoloskopien von zehn auf fünfzehn Jahre verlängert werden könne, wenn die erste Darmspiegelung unauffällig ist [1]. Im Zuge des Gedankens an ein personalisiertes, risikobasiertes Screening-Programm, gibt es nun auch neue Daten zum Screening mithilfe des fäkal…

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Orale Antibiotika-MonotherapieKann die akute Appendizitis bald ambulant behandelt werden?

Ergebnisse aus Kurzzeit-Studien weisen darauf hin, dass eine unkomplizierte akute Appendizitis allein mit oralen Antibiotika behandelt werden kann und im Vergleich zu einer Operation mit geringeren Kosten verbunden ist. Nun wurden im JAMA-Journal die ersten Langzeit-Studiendaten publiziert, die bestätigen, dass die orale Antibiotika-Monotherapie…

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Darmkrebsvorsorge: Auch die kleine Darmspiegelung ist effektiver als ihr Ruf

Die als „kleine Darmspiegelung“ bezeichnete flexible Sigmoidoskopie ist weniger aufwendig und weniger kostenintensiv als die endoskopische Untersuchung des gesamten Dickdarms, die Koloskopie. Das macht sie als Darmkrebs-Screeningmethode interessant. Bislang wird die Sigmoidoskopie allerdings nur wenig zur Darmkrebsvorsorge eingesetzt. In…

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MASLD: Neuer Score für die Vorhersage leberbezogener Ereignisse entwickelt

Bei Patienten mit MASLD (metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease) besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen dem Schweregrad der Leberfibrose und dem Risiko für zukünftige leberbezogene Komplikationen. Es ist daher enorm wichtig, den Schweregrad der Erkrankung zu ermitteln. Dafür sind in den letzten Jahren verschiedene…

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Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung: Längerer Zeitabstand zwischen zwei Untersuchungen möglich

Welche Frist zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koloskopien bringt die beste Früherkennung von Darmkrebs? Laut neuesten Erkenntnissen kann der Zeitabstand möglicherweise über die bisher empfohlenen zehn Jahre hinaus auf 15 Jahre vergrößert werden, wenn die erste Untersuchung unauffällig ist. Auch für Menschen mit Darmkrebs im Familienkreis kann…

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DGIM-Kongress: Wie diagnostizieren wir künftig Lebererkrankungen?

Um die bestmögliche Therapieoption zu finden, bedarf es einer möglichst genauen Bestimmung des Schweregrads einer Erkrankung. Im besten Fall stehen hierfür diagnostische und prognostische Biomarker zur Verfügung. Während solche Biomarker etwa bei den Virushepatitiden gut definiert sind, ist das Krankheitsstadium bei den steatotischen…

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Simulation zeigt:Koloskopie-Screening verringert Darmkrebs-Inzidenz um 30%

Inzwischen hat die Koloskopie die Sigmoidoskopie bei der Darmkrebsvorsorge überwiegend ersetzt. Auch zurecht? Den Ergebnissen einer aktuellen vergleichenden Simulationsstudie zufolge ja. Denn diese fand einen zusätzlichen präventiven Effekt auf die Darmkrebs-Inzidenz und -Mortalität durch das Koloskopie-Screening im Vergleich zur Früherkennung…

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Deutscher KrebskongressBestimmung der Mikrosatelliteninstabilität in der Praxis

Die Testung auf eine Mikrosatelliteninstabilität (MSI) bzw. eine Mismatchreparatur-Defizienz (dMMR) blickt bereits auf eine fast 30-jährige Geschichte zurück. Ursprünglich galt sie als Markerläsion für das Lynch-Syndrom, bei dem ein erblich bedingter MMR-Gendefekt zugrunde liegt. Inzwischen ist die MSI-Testung nicht mehr aus der klinischen…

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Mittels Millifluidik-TechnologieNeues Gerät erlaubt Echtzeit-Überwachung von Komplikationen nach Pankreas-Operationen

Eine der schwersten und zugleich häufigsten Komplikationen nach Operationen an der Bauchspeicheldrüse ist die postoperative Pankreasfistel. Diagnostiziert wird sie anhand erhöhter Konzentrationen des Bauchspeicheldrüsenenzyms Alpha-Amylase in den Drainagesekreten. Derzeit wird die Analyse dieser Enzyme standardmäßig nur am ersten und dritten…

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Bevölkerungsbasierte KohortenstudieBariatrischer Eingriff wirkt sich positiv auf Gewichtszunahme in der Schwangerschaft aus

Derzeit gelten bariatrische Eingriffe als wirksamste Behandlungsoption bei Adipositas. Bei Frauen im gebärfähigen Alter scheint ein Magenbypass oder eine Sleeve-Gastrektomie früheren Studien zufolge zudem das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie und einen Kaiserschnitt zu verringern– im Vergleich zu adipösen Frauen ohne eine Operation.…

FallvideoEndoskopische Echtzeit-Charakterisierung einer Läsion bei Colitis ulcerosa

Bei lang andauernder Colitis ulcerosa ist eine sorgfältige Beobachtung und optische Diagnose entscheidend für den Erfolg der Patientinnen und Patienten nach einer Überwachungskoloskopie [1]. Die Charakterisierung verdächtiger Bereiche und Läsionen ist jedoch aufgrund entzündlicher und postinflammatorischer Veränderungen und der Variabilität…

FallvideoIntestinale Anomalien

Aufgrund intermittierender Bauchschmerzen, die bereits seit sechs Monaten andauerten, wurde eine 57-jährige Frau ins Krankenhaus eingeliefert. Die Computertomographie zeigte eine Verbindung zwischen einem Teil des Dünndarms und dem angrenzenden Segment des Colon sigmoideum mit einer Lumenerweiterung und lokalen Luft- und Flüssigkeitsansammlungen…

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Bildgebung bei kolorektalen Lebermetastasen:Sollte die CT durch eine kontrastmittelverstärkte MRT ergänzt werden?

Etwa die Hälfte aller Patientinnen und Patienten mit einem kolorektalem Karzinom entwickelt im Krankheitsverlauf Lebermetastasen. In bis zu 20% der Fälle finden sich diese bereits zum Zeitpunkt der Erstdiagnose. Für das therapeutische Management der Lebermetastasen kommt routinemäßig eine kontrastmittelverstärkte Mehrschicht-Computertomografie (CT)…