Stellungnahme der AkdÄ zur frühen Nutzenbewertung § 35a SGB V von Nivolumab – neues Anwendungsgebiet: Leberzellkarzinom, nicht resezierbar oder fortgeschritten, Erstlinie, Kombination mit Ipilimumab.
Das IQWiG hat den monoklonalen Antikörper Guselkumab in 2 randomisierten Studien bewertet – bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Das Ergebnis: Kein Zusatznutzen gegenüber Golimumab bzw. Ustekinumab, außer bei einzelnen Subgruppen mit Biologika-Vortherapie. Die Daten liefern dennoch wichtige Impulse für die Versorgung chronisch-entzündlicher…
Wie steht es um die enterale Ernährung mit bilanzierten Diäten in Deutschland? Der Gemeinsame Bundesausschluss (G-BA) ruft Hersteller und Fachgesellschaften zur Teilnahme an einer groß angelegten Onlinebefragung auf – mit Blick auf mögliche Anpassungen der Arzneimittel-Richtlinie.
Mit dem Start des 3. Quartals im Jahr 2025 gibt es natürlich wieder einen neuen Quartalsbüberblick für Praxen – bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden und informieren Sie sich über alles Wissenswerte rund um Ihren onkologischen Praxisalltag.
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert über mögliche Anwendungsfehler beim Mounjaro (Tirzepatid) KwikPen, die zu Blockierungen führen können, nachdem vermehrt Probleme bei der Entnahme der letzten Dosis gemeldet wurden.
Systemisch wirkende (systemische und inhalative Anwendung) Fluorchinolon-haltige Antibiotika können selten langanhaltende, die Lebensqualität beeinträchtigende und möglicherweise irreversible, insbesondere muskuloskelettale und neuropsychiatrische Nebenwirkungen verursachen. Trotz der 2019 eingeführten Anwendungsbeschränkungen werden systemische…
In einem aktuell erschienenen systematischen Review wurde ein erhöhtes Risiko für Cholezystitis unter Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren (DPP-4-Inhibitoren, Gliptine) im Vergleich zu Placebo festgestellt (Odds Ratio 1,43; 95 % Konfidenzintervall [CI] 1,14 1,79). Das Risiko für Gallen- und Gallengangssteine oder für andere Erkrankungen der Galle…
Naldemedin ist zur Behandlung von Opioid-induzierter Obstipation bei Erwachsenen, die früher bereits mit einem Abführmittel behandelt wurden zugelassen. Der G-BA beschloss, dass der Zusatznutzen von Naldemedin im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie in beiden Fragestellungen nicht belegt ist.
Aus Sicht der AkdÄ ist ein Zusatznutzen für Fidaxomicin bei Kindern und Jugendlichen mit mildem behandlungspflichtigem Krankheitsverlauf einer Clostridioides-difficile-Infektion (CDI; Fragestellung 1) nicht belegt.
Aktuell informiert die AkdÄ in der Zeitschrift Arzneiverordnung in der Praxis (AVP) – vorab online – in der Rubrik „Neue Arzneimittel“ über folgendes Arzneimittel: Naldemedin.
Um Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln während der Corona-Epidemie zu vermeiden und eine adäquate Behandlung von Patienten sicherzustellen, die zwingend auf Arzneimittel angewiesen sind, bittet das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Ärzte um Berücksichtigung folgender Aspekte:
Das Vorliegen einer Leberzirrhose bei einem Patienten kann den Stoffwechsel und die Dosis-Wirkungsbeziehung von verabreichten Arzneimitteln verändern und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Eine niederländische Arbeitsgruppe hat evidenzbasierte Empfehlungen für den Einsatz und die Dosierung zahlreicher praxisrelevanter Arzneimittel bei…
Die AkdÄ berichtet über eine Patientin, die ein schweres Rezidiv eines Morbus Crohn im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Dupilumab erlitten hat. Zwar hatte sie im Rahmen einer Studie eine höhere als die jetzt zugelassene Dosierung erhalten, die pathophysiologischen Überlegungen zum kausalen Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und Dupilumab…
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert über den Rückruf Ranitidin-haltiger Arzneimittel auf Grund einer Verunreinigung mit dem Nitrosamin N-Nitrosodimethylamin (NDMA). Betroffen sind Arzneimittel, die den vom Wirkstoffhersteller Saraca Laboratories Limited produzierten Wirkstoff enthalten.