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Kongressbericht DKKHepatozelluläres Karzinom - Neueste Evidenz aus der onkologischen Systemtherapie

Nachdem es Jahrzehnte lang kaum positive Phase-3-Studien zur Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) gegeben hatte, berichteten im vergangenen Jahr gleich zwei Phase-3-Studien über einen Überlebensvorteil. Über diese neuen Entwicklungen bei der HCC-Therapie und wie sie einzuschätzen sind, sprach Prof. Dr. med. Oliver Waidmann im Rahmen seines…

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Neue Gentaxis gegen Lebererkrankungen

Es gibt zahlreiche schwere, kaum behandelbare monogenetische Erkrankungen, die von einem Defekt in einem einzelnen Gen hervorgerufen werden – auch in der Leber. Dazu gehören etwa die Blutgerinnungsstörungen Hämophilie A oder B oder die Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie. Hier könnten Gentherapien helfen, bei denen intakte Gene als „Medikament“…

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SARS-CoV-2-Impfung bei CEDDritte und vierte Impfstoffdosis sorgen für Aufrechterhaltung der humoralen Immunität

Früheren Studien zufolge zeigen Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED), nachdem sie 2 Dosen des SARS-CoV-2-Impfstoffes erhalten haben, eine geringere Antikörperreaktion verglichen mit gesunden Probanden. Nun gibt eine aktuelle Studie sowohl Auskunft über die serologischen Reaktionen von CED-Patienten nach der ersten, zweiten,…

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Zunahme von Leberkrebs-Fällen erwartet

1,4 Mio. Menschen könnten im Jahr 2040 an Leberkrebs erkrankt sein. Auch die Zahl der Todesfälle könnte damit um 56,4 Prozent zunehmen. Das ist das Ergebnis von Berechnungen, die Wissenschaftler um Harriet Rumgay von IARC in Lyon durchgeführt haben. 

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Studie zeigt: internistische Versorgung stabilDGIM fordert Hybrid-DRG und Stärkung der hausärztlichen Internisten

Internistinnen und Internisten tragen immer mehr dazu bei, die hausärztliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die das Fachgebiet „Management im Gesundheitswesen“ der TU Berlin zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) erstellt hat. Nach Auswertung von Statistiken und…

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Fettleber ist vermehrt Ursache für Leberzellkrebs

Das hepatozelluläre Karzinom (hepatocellular carcinoma, HCC) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. In Deutschland gibt es derzeit rund 9.000 HCC-Neudiagnosen pro Jahr, fast 8.000 Betroffene überleben die Erkrankung nicht. Bevor der Tumor in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt.…

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Granatapfel-StoffwechselproduktForschende identifizieren Weg zur Stärkung von tumorbekämpfenden Immunzellen

Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt konnten in einem interdisziplinären Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute einen neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs identifizieren. Im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen konnte gezeigt werden, dass…

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Neue RadioligandentherapieMit FAP gegen Sarkome und Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die moderne Krebstherapie hat große Fortschritte gemacht, neben verbesserten Chemotherapien gibt es beispielsweise auch immunbasierte Therapieformen. Eine besondere Herausforderung liegt jedoch oft darin, Rückfälle zu behandeln. Denn wenn ein Tumor erneut auftritt, ist er oft gegen die erste Therapie resistent geworden.

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DarmkrebsWie häufig sind synchrone und metachrone Lebermetastasen?

Obwohl die Leber der Hauptort für Fernmetastasen bei kolorektalem Karzinom ist, ist nur wenig über die Häufigkeit von synchronen und metachronen Lebermetastasen bekannt. Auch fehlt bislang eine vergleichende Beschreibung der epidemiologischen Merkmale von synchronen und metachronen Lebermetastasen. 

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AchalasiePerorale endoskopische Myotomie sollte erste Behandlungsoption sein

Patienten mit Achalasie leiden an einer Beweglichkeitsstörung der Speiseröhre, was dazu führt, dass sich die Nahrung in der Speiseröhre anstaut und nicht in den Magen weitertransportiert wird. Als Operationsverfahren gelten die perorale endoskopische Myotomie und die pneumatische Dilatation. 5-Jahres-Follow-up-Daten einer randomisierten Studie…

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Betroffene nehmen Vorsorgeangebote zu selten wahrDarmkrebsrisiko bei Menschen mit Diabetes Typ 2 doppelt so hoch

Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Krebsprävention und -früherkennung ist für Betroffene daher besonders wichtig. Doch wird sie gerade von dieser Patientengruppe – insbesondere bei Darmkrebs – zu selten in Anspruch genommen, kritisieren die Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der Deutschen Diabetes…