Aktuelle AOK-Daten zeigen, dass in Niedersachsen elf Prozent der Bevölkerung an Adipositas leiden – mit starken regionalen Schwankungen und klaren gesundheitlichen Risiken.
Es sind spannende Daten, die die US-amerikanische Mayo Clinic jetzt über die Behandlung des frühen Pankreaskarzinoms vorgelegt hat. Demnach ist es besser, der Operation eine neoadjuvante Chemotherapie vorzuschalten – auch wenn es sich um unkomplizierte Fälle handelt. Damit stehen die Studienergebnisse im Widerspruch zur gängigen Praxis und der…
Falsche Klinikärzte setzen Angehörige mit erfundenen Notfällen unter Druck und fordern Bargeld oder Gold für angebliche Behandlungen. In einem Fall in Bayern verlor eine Rentnerin rund 500.000 Euro. Die Polizei warnt vor der perfiden Masche.
Während bei der Beurteilung des Rezidivrisikos von Darmpolypen vor allem polypenspezifische Merkmale im Vordergrund stehen, zeigen neue Studiendaten, dass demografische Faktoren einen ebenso wichtigen Einfluss auf das Wiederauftreten kolorektaler Adenome haben.
Weltraummissionen bringen spezielle Herausforderungen für den menschlichen Körper mit sich: Mikrogravitation und eine erhöhte Strahlenbelastung verändern grundlegende biologische Abläufe, insbesondere in Immun-, Nerven- und Muskelzellen. Im Rahmen der DLR-Cellbox-Mission analysiert nun ein Dresdner Forschungsteam erstmals Leberorganoide unter…
Immer mehr Ärztinnen und Ärzte arbeiten in deutschen Praxen – doch sinkende Vollzeitquoten, regionale Unterschiede und eine wachsende Ruhestandswelle begrenzen die verfügbare Patientenzeit. Besonders Hausärzte stehen vor zunehmenden Herausforderungen, obwohl ihre Rolle im System weiter gestärkt werden soll.
Obwohl Bluthochdruck bei vielen Krebserkrankungen keine Rolle für das Rückfallrisiko spielt, zeigt eine aktuelle Analyse: Beim kolorektalen Karzinom könnte Hypertonie die Rezidivwahrscheinlichkeit messbar erhöhen.
Chronisch-entzündliche Erkrankungen betreffen in Deutschland rund 3,5 Millionen Menschen – oft über mehrere Organsysteme hinweg. DGVS, DGRh und DDG haben nun eine gemeinsame Kommission gegründet, die bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für interdisziplinäre Entzündungszentren entwickeln soll. Das Vorbild: die zertifizierten Strukturen der…
Eine große französische Kohortenstudie legt nahe, dass bestimmte in verarbeiteten Lebensmitteln weit verbreitete Konservierungsstoffe mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sein könnten – besonders einige Nicht‑Antioxidanzien.
Der Anteil ausländischer Ärzte in Deutschland wächst rasant – viele beginnen ihre Karriere nach Anerkennung ihres Abschlusses hier, andere haben ihren medizinischen Beruf im Ausland erlernt und später die Staatsbürgerschaft gewechselt.
Ein Mundbakterium rückt in den Fokus der Onkologie: Streptococcus anginosus kann über eine verstärkte Methionin-Freisetzung das Wachstum von Magenkarzinomen beschleunigen – und bietet neue Ansatzpunkte für Prävention und Therapie.
Neue Exomsequenzierungsdaten zeigen, wie frühe genetische Veränderungen in Polypen wichtige Hinweise auf hereditäre Risiken geben und Diagnosen bei Polyposis-Patienten präzisieren können.
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Bei fortgeschrittenem Darmkrebs ist eine Chemotherapie oft zentraler Bestandteil der Behandlung. Mit MicroOrganoSpheres, winzigen 3D-Tumormodellen aus Patientenproben, kann künftig schneller ermittelt werden, welche Chemotherapie am besten wirkt – ein Schritt hin zu hochpräziser individualisierter Krebsmedizin.
Eine strenge, kurzzeitige Gewichtsreduktion kann das Komplikationsrisiko bei adipösen Darmkrebspatienten vor der Operation verringern – und ist trotz Diagnose-Stress gut umsetzbar, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Neue Forschung aus Lübeck und Kiel zeigt, warum die Darmbarriere von Morbus-Crohn-Patienten selbst in klinischer Remission geschwächt bleibt: Eine gestörte mitochondriale Energieproduktion in Immunzellen verhindert die Bildung zentraler Schutzantikörper. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie stärkt den immunologischen…