Mobile GesundheitschecksFrankfurter Uniklinik startet Präventionsoffensive im Einkaufszentrum

Mit mobilen Check-ups startet das Universitätsklinikum Frankfurt ins Präventionsjahr 2026: Besucherinnen des Main‑Taunus‑Zentrums können unkompliziert ihr Risiko für Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen bestimmen lassen – weitere Gesundheitsaktionen folgen im Laufe des Jahres. Im März wird es dann unter anderem auch um das Thema Darmkrebs gehen.

Menschen gehen durch ein Einkaufszentrum mit Geschäften und breiten Laufwegen.
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2026 plant die Uniklinik Frankfurt Präventionsaktionen zu Themen wie Herzrhythmusstörungen, Krebs und Übergewicht – niedrigschwellig und mitten im Alltag. Im März ist unter anderem das Thema Darmkrebs dran.

Das Frankfurter Universitätsklinikum will 2026 die Menschen in Hessen für das Thema Prävention sensibilisieren – und sucht dafür das direkte Gespräch mit den Leuten auf der Straße. Die erste Aktion findet im Main-Taunus-Zentrum statt, das Auftaktthema lautet «Frauenherzen schlagen anders».

Unkomplizierte Checks zur Risikoeinschätzung

Mit EKGs, Blutdruck- und Cholesterintests können Besucherinnen an diesem Freitag ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an einem mobilen Informations-Stand ermitteln. Angekündigt haben sich die Leiterin des Women Heart Health Center Frankfurt, Lena Seegers, und Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU).

«Wir müssen und können viel früher ansetzen - bevor aus Risikofaktoren Notfälle werden», sagte die Ministerin, als die Uniklinik im Januar das Präventionsjahr vorstellte. «Jeder von uns – jede Hessin und jeder Hesse – kann eigenverantwortlich sehr viel für die eigene Gesundheit tun.» Der Ärztliche Direktor der Uniklinik, Prof. Jürgen Graf, stieß ins gleiche Horn: «Wir sehen in unserem Haus viele Menschen, die unter schweren Erkrankungen leiden – manche davon vermeidbar.»

Ein Präventionsjahr mit vielfältigen Schwerpunkten

Hessens größtes Krankenhaus organisiert das ganze Jahr über mit verschiedenen Partnern Aktionen zu Präventionsthemen. Nach Frauengesundheit im Februar wird es im März um Herzrhythmusstörungen, Darmkrebs und Übergewicht gehen. Weitere Themen sind unter anderem Mundhygiene, Schlaganfälle, Prostata- und Brustkrebsvorsorge sowie Impfungen.