Internationale Forschende zeigen: Die genetische Untersuchung von Darmpolypen liefert entscheidende Zusatzinformationen für die Diagnose und Vorsorge bei erblichen Darmkrebsrisiken.
Mit mobilen Check-ups startet das Universitätsklinikum Frankfurt ins Präventionsjahr 2026: Besucherinnen des Main‑Taunus‑Zentrums können unkompliziert ihr Risiko für Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen bestimmen lassen – weitere Gesundheitsaktionen folgen im Laufe des Jahres. Im März wird es dann unter anderem auch um das Thema Darmkrebs gehen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) untersucht, ob ein deutsches Werbeverbot für rein digitale Diagnosen europarechtskonform ist – und wie weit Telemedizin über Ländergrenzen hinweg gehen darf.
Seit Januar 2026 untersucht eine neue Nachwuchsgruppe am DIfE unter Leitung von Dr. Ignacio Rebollo, wie elektrische Rhythmen und hormonelle Signale aus dem Darm die Gehirnaktivität und psychische Gesundheit formen.
Wie oft furzen wir? Ein innovativer Sensor in gewöhnlicher Unterwäsche ermöglicht erstmals eine exakte Messung von Flatulenzen im Alltag – und offenbart überraschend hohe Werte.
Eine umfassende Analyse aus Großbritannien und Finnland zeigt, wie massiv Adipositas das Risiko für schwere Infektionen erhöht – und welche Länder besonders betroffen sind.
Ein Forscherteam aus Deutschland hat erstmals nachgewiesen, dass bestimmte Darmbakterien über die Bildung sekundärer Gallensäuren aktiv zur Entstehung von Dickdarmkrebs beitragen. Die Ergebnisse eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Die Bundesregierung will die Verschreibungs- und Abgaberegeln für Medizinal-Cannabis verschärfen – ein Schritt, der Zustimmung bei Ärzten und Polizei findet, während Patientenverbände und Branche vor erheblichen Einschränkungen warnen.
Die Überlebensprognose bei Darmkrebs ist vielschichtig und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Herkömmliche Verfahren wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen dabei an ihre Grenzen. Methoden des maschinellen Lernens ermöglichen eine präzisere Bewertung relevanter Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Raucherstatus – und eröffnen neue…
Barrett-Ösophagus (BE) gilt als prämaligne Erkrankung des oberen Gastrointestinaltrakts, die nicht nur das Risiko für Ösophaguskarzinome (EC) erhöht, sondern auch mit einer gesteigerten Gesamtmortalität assoziiert ist. Neue Daten belegen nun, dass Personen mit Barrett-Ösophagus häufiger sterben, allerdings nicht nur aufgrund des Krebsrisikos.
Kaffee gehört zu den Lieblingsgetränken der Deutschen, doch sein gesundheitlicher Ruf schwankt. Was Koffein tatsächlich im Körper bewirkt – und wann der Wachmacher an seine Grenzen stößt.
Paranüsse gelten als Selen-Booster, doch enthalten sie auch problematische Metalle. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie viel davon tatsächlich beim Verdauungsprozess im Körper ankommt – und gibt Entwarnung.
Eine internationale Untersuchung zeigt: Nahezu vier von zehn Krebsneuerkrankungen weltweit hätten 2022 verhindert werden können – vor allem durch weniger Rauchen, geringeren Alkoholkonsum und bessere Infektionskontrolle.
Ein Jahr nach Einführung der verpflichtenden ePA zeigt sich: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bleibt holprig. Apotheken, Ärzte und Krankenkassen berichten von technischen Lücken, unvollständigen Daten und fehlenden Vorteilen im Versorgungsalltag.