Obwohl Bluthochdruck bei vielen Krebserkrankungen keine Rolle für das Rückfallrisiko spielt, zeigt eine aktuelle Analyse: Beim kolorektalen Karzinom könnte Hypertonie die Rezidivwahrscheinlichkeit messbar erhöhen.
Chronisch-entzündliche Erkrankungen betreffen in Deutschland rund 3,5 Millionen Menschen – oft über mehrere Organsysteme hinweg. DGVS, DGRh und DDG haben nun eine gemeinsame Kommission gegründet, die bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für interdisziplinäre Entzündungszentren entwickeln soll. Das Vorbild: die zertifizierten Strukturen der…
Eine große französische Kohortenstudie legt nahe, dass bestimmte in verarbeiteten Lebensmitteln weit verbreitete Konservierungsstoffe mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sein könnten – besonders einige Nicht‑Antioxidanzien.
Der Anteil ausländischer Ärzte in Deutschland wächst rasant – viele beginnen ihre Karriere nach Anerkennung ihres Abschlusses hier, andere haben ihren medizinischen Beruf im Ausland erlernt und später die Staatsbürgerschaft gewechselt.
Ein Mundbakterium rückt in den Fokus der Onkologie: Streptococcus anginosus kann über eine verstärkte Methionin-Freisetzung das Wachstum von Magenkarzinomen beschleunigen – und bietet neue Ansatzpunkte für Prävention und Therapie.
Neue Exomsequenzierungsdaten zeigen, wie frühe genetische Veränderungen in Polypen wichtige Hinweise auf hereditäre Risiken geben und Diagnosen bei Polyposis-Patienten präzisieren können.
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Bei fortgeschrittenem Darmkrebs ist eine Chemotherapie oft zentraler Bestandteil der Behandlung. Mit MicroOrganoSpheres, winzigen 3D-Tumormodellen aus Patientenproben, kann künftig schneller ermittelt werden, welche Chemotherapie am besten wirkt – ein Schritt hin zu hochpräziser individualisierter Krebsmedizin.
Eine strenge, kurzzeitige Gewichtsreduktion kann das Komplikationsrisiko bei adipösen Darmkrebspatienten vor der Operation verringern – und ist trotz Diagnose-Stress gut umsetzbar, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Neue Forschung aus Lübeck und Kiel zeigt, warum die Darmbarriere von Morbus-Crohn-Patienten selbst in klinischer Remission geschwächt bleibt: Eine gestörte mitochondriale Energieproduktion in Immunzellen verhindert die Bildung zentraler Schutzantikörper. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie stärkt den immunologischen…
Biomechanische Veränderungen des Darmgewebes könnten eine zentrale Rolle bei der Entstehung von frühem Darmkrebs spielen. Eine aktuelle Studie zeigt: Eine erhöhte Gewebesteifigkeit könnte ein bislang unterschätzter Risikofaktor sein – mit Konsequenzen für Prävention und Diagnostik.
Eine internationale Vergleichsstudie liefert erstmals robuste Referenzwerte: KI-Modelle identifizieren Bauchspeicheldrüsenkrebs in CT-Aufnahmen zuverlässiger als Radiologen – und eröffnen neue Perspektiven für die Früherkennung.
Aktuelle Studiendaten deuten darauf hin, dass Intervallfasten beim Abnehmen kaum besser wirkt als traditionelle Diäten. Entscheidend bleibt die Methode, die Patienten langfristig durchhalten – idealerweise mit ärztlicher Begleitung.
Eine große US-Analyse zeigt: Wer über Jahrzehnte regelmäßig viel Alkohol trinkt, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und besonders Rektumkrebs – während Abstinenz das Adenomrisiko senken kann.
Bereits lange bevor im Pankreas ein Tumor sichtbar wird, beginnt ein aktiviertes Krebsgen, das umliegende Gewebe umzuprogrammieren. Es etabliert ein entzündliches, immunabwehrendes Mikromilieu, das ideale Bedingungen für die spätere Tumorentwicklung schafft. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Ulm konnte dieses…
Die Bundesregierung arbeitet an einem neuen Rechtsrahmen für medizinische Krankheitsregister, damit deren Daten künftig effizienter für Forschung und Versorgung genutzt werden können.