Eine internationale Untersuchung zeigt: Nahezu vier von zehn Krebsneuerkrankungen weltweit hätten 2022 verhindert werden können – vor allem durch weniger Rauchen, geringeren Alkoholkonsum und bessere Infektionskontrolle.
Ein Jahr nach Einführung der verpflichtenden ePA zeigt sich: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bleibt holprig. Apotheken, Ärzte und Krankenkassen berichten von technischen Lücken, unvollständigen Daten und fehlenden Vorteilen im Versorgungsalltag.
Vor über zehn Jahren begannen starke Bauchschmerzen die lange Leidensgeschichte eines Patienten. Über viele Jahre kämpfte er mit einer seltenen Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Organe attackiert und so einen irreversiblen Funktionsverlust verursachen kann. Einem interdisziplinären Team der Universitätsmedizin Magdeburg…
Trotz steigender absoluter Fallzahlen sinkt in fast allen Altersgruppen das Risiko, an Krebs zu sterben – doch Lungenkrebs bleibt weiterhin die häufigste krebsbedingte Todesursache. Und Darmkrebs nimmt bei jüngeren Altersgruppen überraschend zu.
Mit einem neuen Promotionsstipendium ehrt die Deutsche Leberstiftung ihren Mitgründer Prof. Michael P. Manns und unterstützt erstmals gezielt junge Wissenschaftler*innen, die zu Lebererkrankungen forschen.
Ein Projekt aus dem Sauerland setzt auf mobile Diagnostik, Videosprechstunden und KI‑gestützte Assistenz, um Hausarztpraxen zu entlasten und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen aufrechtzuerhalten.
Verdauungsprobleme sind bei Darmkrebsüberlebenden weit verbreitet. Fast die Hälfte ist betroffen – und die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Jetzt zeigen neue Daten, dass Ballaststoffe helfen könnten, Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung nach der Krebsbehandlung zu lindern.
Zanidatamab hatte in den USA eine beschleunigte Zulassung für die Behandlung von HER2-positivem Gallengang-Karzinomen bekommen. Die klinischen Daten wurden nun in Jama Oncology veröffentlicht.
Anlässlich des Weltkrebstags 2026 betont die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), dass die Prävention und Früherkennung des Pankreaskarzinoms neu gedacht werden müssen – mit einem klaren Fokus auf Menschen mit erhöhtem Risiko und strukturierte, personalisierte Vorsorgeprogramme.
Ab wann gilt Darmkrebs als geheilt? Neue Daten zeigen: Nach sechs Jahren sinkt das Rückfallrisiko bei Darmkrebs auf unter 0,5% – ein Wendepunkt für Nachsorge und Kommunikation.
Im Prozess um den Feuertod eines fixierten Patienten in einer Pforzheimer Klinik bestreitet ein angeklagter Arzt, an der Fixierung beteiligt gewesen zu sein – die Staatsanwaltschaft sieht hingegen gravierende Versäumnisse in der Betreuung und Sicherung des Mannes.
Die Charité sichert sich im THE World University Subject Ranking 2026 wieder einen Platz in der internationalen Spitzengruppe – doch anhaltende finanzielle Einsparungen bedrohen die einzigartige Wettbewerbsposition der Berliner Universitätsmedizin.
Obwohl Darmkrebs typischerweise als Erkrankung höheren Alters gilt, tritt er zunehmend auch bei jüngeren Erwachsenen auf. Ein großes Forschungsnetzwerk untersucht, warum Darmkrebs bei Menschen unter 50 zunimmt – und welche Rolle ein verändertes Mikrobiom dabei spielt. Erste Daten zeigen ein charakteristisches Muster mikrobieller Veränderungen, das…
Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) berichten häufig selbst in entzündungsfreien Phasen über anhaltende Bauchschmerzen. Ein möglicher Grund ist, dass sich bei Betroffenen die schmerzbezogene Verarbeitung unter dem Einfluss von Furcht verändert. Das zeigt jetzt eine Bochumer Studie. Bei Menschen mit CED verstärkt die…