Wissenschaftler vom DKFZ und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der…
Auch wenn respiratorische Symptome bei COVID-19-Patienten am häufigsten auftreten, zeigt jetzt eine Studie aus den USA, dass rund 60% der stationären Patienten auch Magen-Darm-Beschwerden haben.
Bei der Entwicklung eines intrahepatischen Gallengangskarzinoms (ICC) könnten das Hepatitis-B- (HBV) und -C-Virus (HCV) eine Rolle spielen. Seo JW et al. ermittelten jetzt in einem retrospektiven Chart-Review den prognostischen Wert einer Hepatitis-Virus-Infektion sowie andere Prognosefaktoren, die das Überleben bei ICC-Patienten beeinflussen.
In den kommenden zwölf Monaten könnten in Großbritannien wegen des Corona-Lockdowns Forschern zufolge rund 20 Prozent mehr neu diagnostizierte Krebspatienten sterben als sonst in diesem Zeitraum. Zu diesem Schätzwert kommen die Wissenschaftler wegen der stark zurückgegangenen Aktivitäten bei der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) können die Teilnahme am Berufsleben erschweren. Eine medizinische Rehabilitation soll das verhindern. Doch wie schneidet sie im Vergleich zur Routineversorgung ab?
Krebspatienten sind in Folge ihrer Erkrankung und deren Behandlung für Infektionen besonders gefährdet. Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Europa standen Krebszentren innerhalb kurzer Zeit vor der Herausforderung, das Infektionsrisiko für diese Patienten zu minimieren und gleichzeitig die Versorgung mit den notwendigen…
Der Einsatz einer primären Tumorresektion (PTR) bei Kolorektalkarzinomen im Stadium IV ist umstritten. Eine randomisiert kontrollierte Studie aus Japan zeigt jetzt, dass eine Resektion des asymptomatischen Primärtumors mit anschließender Chemotherapie (CTX) nichts bringt, wenn bereits nicht resezierbare Metastasen vorliegen.
Bei adipösen Jugendlichen, die sich einem bariatrischen Eingriff unterzogen hatten, traten 5 Jahre nach der Operation trotz Gewichtsverlust psychische Probleme auf. Das berichten schwedische Wissenschaftler in der Zeitschrift The Lancet Child & Adolescent Health.
Mediziner aus China haben bei Patienten, die sich von COVID-19 wieder erholt hatten, Viren in Stuhlproben nachgewiesen. Darüber haben wir berichtet. Jetzt wiesen französische Forscher Gene von SARS-CoV-2 auch im Klärwasser nach.
Eine Impfstoffplattform, mit der sich im Mausmodell eine sehr gute immunologische Antwort (B- und T-Zellantwort) und ein Schutz gegen Hepatitis B hervorrufen ließ, haben Mitarbeitende des Paul-Ehrlich-Instituts erforscht. Diese basiert auf Virus-like particles, (VLPs) des Hepatitis-B-Virus.
Krebspatienten sprechen unterschiedlich gut auf Therapien an. Wie erfolgreich die klassischen Behandlungsmethoden sind, beruht möglicherweise auf der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm. Darauf deuten Ergebnisse von Forschern aus Jena und Hongkong hin. Für ihre Studie untersuchten sie acht verschiedene Krebsarten.
Kliniken machen sich derzeit auf einen großen Ansturm vieler COVID-19-Patienten gefasst. Doch wie ist die aktuelle Versorgungssituation von Patienten mit gastroenterologischen Erkrankungen und wie sieht es bei der Darmkrebsvorsorge aus? Genau darüber berichtete Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin, Chefarzt Medizinische Klinik 2, St. Josefs-Hospital…
Heutzutage nutzen viele Personen das Internet, um Informationen über Erkrankungen zu sammeln. Doch wie informieren sich eigentlich Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Internet über Morbus Crohn und Colitis ulcerosa? Tübinger Wissenschaftler analysierten nun das CED-Suchverhalten, um Informationslücken in der Aufklärung…
Das Zelladhäsionsmolekül L1CAM könnte in der Tumorprogression eine zentrale Rolle spielen. Welche genau bei Magenkrebs, nahmen nun japanische Wissenschaftler unter die Lupe.
Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg wollen die Vorsorge von Darmkrebs weiter verbessern und vereinfachen. Die Deutsche Krebshilfe fördert zwei Projekte des DKFZ mit insgesamt rund 893.000 Euro.