Trotz Früherkennung und intensiver Aufklärung tritt Darmkrebs vor allem in Industrienationen immer häufiger auf. In einer internationalen Studie hat ein interdisziplinäres Forscherteam der Universitätsmedizin Rostock zusammen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Avera Cancer Institute in Sioux Falls (USA) nun herausgefunden,…
Oft untersucht und daher nicht neu: Personen mit dickem Bauch leben gefährlicher, was das Risiko für Schlaganfälle betrifft. Dabei erhöht scheinbar allein die abdominelle Adipositas – unabhängig vom Blutdruck und Glukoselevel – das Risiko.
Gastrointestinale Blutungen kommen bei Patienten mit Vorhofflimmern und oraler Antikoagulationstherapie häufig vor. Doch weisen die Blutungen auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko hin? Das untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Dänemark.
Warum reagiert jeder Mensch bei einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 anders? Warum zeigen einige Menschen gar keine oder nur leichte Symptome der davon verursachten Erkrankung COVID-19? Und warum erkranken manche Menschen so schwer, dass sie beatmet werden müssen oder sogar sterben? Diese Fragen untersucht Prof. Dr. Mascha Binder,…
Patienten, die mit Säureblockern behandelt werden, haben ein um rund 75% erhöhtes Risiko für einen intestinalen Befall mit multiresistenten Mikroorganismen. Das ergab eine Metaanalyse aus den Niederlanden.
Die Deutsche Leberstiftung hat die deutsche Übersetzung des Positionspapiers der EASL (European Association for the Study of the Liver) und der ESCMID (European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases) mit Empfehlungen für die Behandlung von Patienten mit Lebererkrankungen herausgegeben.
Eine Forschungsgruppe unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) hat einen Marker gefunden, mit dem auf mikroskopischer Ebene Patienten mit Morbus Crohn identifiziert werden können, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neuer Entzündungsschub bevorsteht. Dies bietet die Möglichkeit, früher therapeutisch gegenzusteuern.
Patienten mit Morbus Crohn haben ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken und daran zu sterben. Das ergab eine Kohortenstudie aus Dänemark und Schweden, die in der Fachzeitschrift Lancet Gastroenterology & Hepatology veröffentlicht wurde.
Die Dyspepsie ist im klinischen Alltag ein häufiges Problem. Jetzt betrachteten Eusebi LH et al. die Effektivität verschiedener Managementstrategien in einem systematischen Review und einer Metaanalyse genauer.
Es gibt Hinweise darauf, dass eine laparoskopische Schlauchgastrektomie (LSG) gastroösophageale Refluxsymptome verstärken kann. Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten nun bei Patienten mit Adipositas, wie sich die LSG im Vergleich zum laparoskopischen Roux-en-Y-Magenbypass (LRYGB) auf die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) auswirkt.
Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) weist am Beispiel des Süßwasserpolypen Hydra eine ursächliche Rolle bestimmter Mikroorganismen bei der Entstehung von Tumoren nach.
Wissenschaftler haben die Daten von fast 13 Millionen Personen ausgewertet, um herauszufinden, ab welchem Alter Menschen zur Vorsorge gehen sollten, die einen oder mehrere enge oder entfernte Verwandte mit einer Darmkrebserkrankung haben.
Das sexualhormonbindende Globulin (SHBG) wurde bereits mit Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus China die Rolle von SHBG bei nicht alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD).
Der optimale neoadjuvante Therapieansatz für Patienten mit resezierbarem Pankreaskarzinom ist unklar. Daher verglichen nun Wissenschaftler aus den USA die Outcomes nach präoperativer Chemotherapie, präoperativer Chemotherapie mit konventionell fraktionierter Bestrahlung (CFR) und präoperativer Chemotherapie mit stereotaktischer Bestrahlung (SBR).
Experten sehen ausgewählte Probiotika als unterstützende Option für Personen mit Reizdarmsyndrom. Eine neue Studie prüfte nun die Wirksamkeit und Sicherheit per systematischem Review und Metaanalyse.