Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erkranken häufiger an Parkinson – warum, ist bislang ungeklärt. Ein Erlanger Forschungsteam will mit künstlicher Intelligenz und Deep Learning molekulare Signaturen aufspüren, die beide Krankheiten verbinden. Ziel ist eine frühere Risikoerkennung Jahre vor den ersten Symptomen.
Ein Forschungsteam der Universität Siegen hat einen zentralen Mechanismus des darmeigenen Immunsystems entschlüsselt und untersucht nun, wie sich gestörte Signalwege bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gezielt beeinflussen lassen. Das Projekt könnte den Weg zu neuen Medikamenten ebnen – und setzt zugleich auf tierexperimentelle Alternativen.
Frauen, die während der Schwangerschaft an entzündlichen Darmerkrankungen leiden, zeigen veränderte Immunreaktionen in der Vaginalschleimhaut. Eine aktuelle Untersuchung macht deutlich, wie stark diese Prozesse mit dem individuellen Ernährungsverhalten verknüpft sind – und welchen Einfluss Ernährung auf Entzündungsmarker haben kann.
Kann eine frühzeitige Operation die langfristige Krankheitskontrolle bei ilealem Morbus Crohn entscheidend verbessern? Die 10‑Jahres-Auswertung der LIR!C-Studie liefert klare Hinweise: Die ileozökale Resektion führt deutlich häufiger zu einer dauerhaften therapiefreien Remission als eine Infliximab-Therapie – besonders bei jüngeren Patienten. Trotz…
Menschen mit der chronisch-entzündlichen Darmkrankheit Morbus Crohn müssen vielfach stark auf ihre Ernährung achten. Bekannt ist, dass eine fastenähnliche Diätentzündungshemmend ist. Allerdings gab es bisher noch keine Erkenntnisse dazu, wie sich dieses Ernährungsprogramm auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Genau dies wollten Wissenschaftler nun…
Neue Forschung aus Lübeck und Kiel zeigt, warum die Darmbarriere von Morbus-Crohn-Patienten selbst in klinischer Remission geschwächt bleibt: Eine gestörte mitochondriale Energieproduktion in Immunzellen verhindert die Bildung zentraler Schutzantikörper. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie stärkt den immunologischen…
Neue Erkenntnisse aus der prospektiven PREdiCCt‑Kohorte zeigen: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten das Risiko für Schübe bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) deutlich beeinflussen. Besonders bei Patienten mit Colitis ulcerosa rückt ein zentraler Faktor in den Fokus – mit überraschend klaren Risikozuwächsen. Die Ergebnisse…
Neue Forschung zeigt, dass gewöhnliche Darmbakterien Proteine direkt in menschliche Zellen transportieren und so zentrale Immunprozesse steuern – mit potenziellen Folgen für Erkrankungen wie Morbus Crohn.
Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) berichten häufig selbst in entzündungsfreien Phasen über anhaltende Bauchschmerzen. Ein möglicher Grund ist, dass sich bei Betroffenen die schmerzbezogene Verarbeitung unter dem Einfluss von Furcht verändert. Das zeigt jetzt eine Bochumer Studie. Bei Menschen mit CED verstärkt die…
Unter Vedolizumab können Patienten mit Morbus Crohn die Remission erreichen. Doch wie gut ist der monoklonale Antikörper bei früher und später Anwendung? Eine internationale Phase-4-Studie ging dem nun nach und belegt jetzt: Der Antikörper wirkt bei frühzeitig diagnostiziertem Morbus Crohn deutlich effektiver und sicherer als bei späterer Anwendung…
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Patienten mit Morbus Crohn leiden unter einer Beeinträchtigung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HrQOL). Eine umfassende Analyse zeigt nun: Fortgeschrittene Therapien können die Lebensqualität von Morbus-Crohn-Patienten deutlich verbessern.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Eine umfassende Meta-Analyse mit Daten von mehr als 800.000 Patienten liefert neue Erkenntnisse zur Sicherheit von JAK-Inhibitoren bei immunvermittelten entzündlichen Erkrankungen. Im Vergleich zu TNF-Antagonisten zeigen sich nur geringe Unterschiede in der Inzidenz schwerwiegender Nebenwirkungen. Zwar relativieren diese Ergebnisse frühere…
Bauchschmerzen sind oft ein medizinisches Rätsel – doch mithilfe von künstlicher Intelligenz lässt sich nicht selten Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Kongress Viszeralmedizin 2025 zeigt die DGVS, wie digitale Tools die Diagnostik und Therapie revolutionieren können: von der Endoskopie bis zur personalisierten Behandlung chronisch-entzündlicher…