Nicht nur Personen mit gastrointestinalen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, auch umgekehrt: Menschen mit Depression haben laut einer Studie aus London ebenfalls ein erhöhtes Risiko für eine gastrointestinale Erkrankung.
Mikroplastik (MP) wurde bereits in menschlichen Stuhlproben entdeckt. Jetzt fand ein Forscherteam aus China heraus, dass im Stuhl von Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa deutlich mehr MP zu finden ist als bei Gesunden.
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) können der Darmflora schaden. Ein Forschungsteam aus China untersuchte nun, wie sich der Gebrauch von PPI auf das Risiko für entzündliche Darmerkrankungen auswirkt.
Das Forschungsprojekt von Dr. Johannes Stallhofer vom Universitätsklinikum Jena wird mit dem Hermann-Strauß-Stipendium der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung gefördert. Der Magen-Darm-Spezialist arbeitet an der Etablierung eines menschlichen Darmchips, der chronisch entzündliche Darmerkrankungen nachbilden und so zur Erforschung…
Immunvermittelte unerwünschte Ereignisse (IAE) sind die am häufigsten berichteten Infliximab-bezogenen Nebenwirkungen. Jetzt verglichen Wissenschaftler aus Spanien die Raten Infliximab-bezogener IAE und des Verlusts des Ansprechens (LOR) zwischen älteren und jüngeren Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung.
Nach Versagen einer Therapie mit Anti-Tumornekrosefaktor (TNF) bei Morbus Crohn kommen häufig Ustekinumab und Vedolizumab zum Einsatz. In einer Metaanalyse verglichen nun Wissenschaftler aus Frankreich die Wirksamkeit zwischen den beiden monoklonalen Antikörpern.
Braucht es immer eine medikamentöse Therapie, um bei Morbus Crohn eine Remission zu erreichen? Scheinbar nicht, betrachtet man das Ergebnis einer Pilotstudie aus Israel. Unter einer Morbus-Crohn-Exklusionsdiät („Crohn’s disease exclusion diet“, CDED) mit oder ohne partiell enterale Ernährung (PEE) erreichten Patienten mit leichter bis moderater…
Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.
Starke Bauchschmerzen, Durchfall und Gewichtsabnahme sind die Hauptsymptome bei Morbus Crohn. Bis die richtige Diagnose gefunden ist, dauert es häufig lange, da andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden müssen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist dementsprechend hoch. Die überarbeitete Leitlinie berücksichtigt den aktuellen…
Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) spielt auch die Psyche eine wichtige Rolle. Sekundäre Folgen wie Angststörung und Depression dürfen nicht unterschätzt werden. Denn eine aktuelle Metaanalyse weist nun darauf hin, dass die Psyche der Betroffenen deutlich mehr leidet als bislang angenommen, vor allem bei Frauen.
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.
Schwedische Wissenschaftler fanden in einer Fall-Kontroll-Studie heraus, dass bei Patienten mit atopischer Dermatitis häufig auch eine Autoimmunerkrankung des Gastrointestinaltrakts auftreten kann.
Bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen sollte man gerade bei Jüngeren auf die Niere achten. Denn eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass das Risiko für chronische Nierenerkrankungen gerade bei jüngeren Patienten am höchsten ist.
Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein Risikofaktor für eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Einen international akzeptierten Konsens zu Diagnostik und Therapie der CDI bei CED gibt es bislang nicht. Daran ändert auch ein aktueller Versuch, einen solchen Konsens zu schaffen, nichts.
Trotz klinischer Remission berichten Patienten mit Morbus Crohn (MC) nicht selten noch von gastrointestinalen (GI) Symptomen und führen das auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurück. Eine Eliminationsdiät kann tatsächlich Entlastung bringen.