In einigen Fällen entwickelt sich aus einer unspezifischen Ileitis ein Morbus Crohn (MC). Beim Vergleich von Histopathologie und gastrointestinalem Ultraschall scheint letzterem eine höhere Aussagekraft zuzukommen, um einen MC zu identifizieren oder auszuschließen.
Die CT-Enterographie (CTE) wird routinemäßig zur Bestimmung der Aktivität und dem Schweregrad eines Morbus Crohn (MC) herangezogen, aber es gibt bisher nur wenige quantitative CTE-Bewertungssysteme.
Ob der Verzehr von Fleisch bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko einhergeht, ist noch immer unklar. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass zumindest der Konsum von verarbeitetem Fleisch die Sterblichkeit erhöht.
Bei Kindern mit Colitis ulcerosa (CU) oder Morbus Crohn (MC) und gleichzeitiger eosinophiler Ösophagitis (EoE) zeigen sich deutliche klinische Unterschiede, die möglicherweise im Zusammenhang mit einer Anti-Tumornekrosefaktor(anti TNF)-Therapie stehen.
Der Anteil an Muskelmasse und das Verhältnis von viszeralem zu subkutanem Fett scheinen als Prädiktoren für den längerfristigen Therapieerfolg einer Behandlung mit TNF-a-Inhibitoren bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) geeignet zu sein.
Eine Kombinationstherapie aus Vedolizumab und Thiopurinen scheint bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) zu einem geringeren Therapieversagen zu führen als eine Monotherapie mit Vedolizumab, so die Ergebnisse von Gesundheitsdaten aus den USA und Frankreich. Dies trifft nur eingeschränkt auf Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zu.
Die klinische Bedeutung von über- oder unterexprimierten microRNAs (miRNA) für die Diagnostik chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) ist noch nicht abschließend geklärt. Eine Metaanalyse stützt nun die Relevanz von miRNAs als mögliche Biomarker.
Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn (MC) tragen ein erhöhtes Risiko, eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) zu entwickeln. Chinesische Wissenschaftler liefern nun neue Daten zur Prävalenz und zu möglichen Prädiktoren.
Abszesse, Stenosen und perianale Fisteln sind häufige Erscheinungen im Zusammenhang mit Morbus Crohn. In dieser Episode beleuchtet Dr. Axel Naumann gemeinsam mit Prof. Dr. Dominik Bettenworth und Prof. Dr. Andreas Pascher die bestmögliche Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologie und Chirurgie von Diagnostik bis Intervention.
Die Experten Prof. Dr. Dominik Bettenworth und Dr. Renate Schmelz widmen sich gemeinsam mit dem Moderator Dr. Axel Naumann den Grundlagen der CED. Sie besprechen verschiedene Behandlungsoptionen zur Induktions- und Langzeittherapie, die nach der Erstdiagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa infrage kommen.
Bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmentzündungen (CED) können Koloskopieintervalle von 1 bis 3 Jahren das Risiko einer Darmkrebsdiagnose im Spätstadium sowie die Gesamtmortalität reduzieren.
Es konnte eine neue semiinvariante Subgruppe unkonventioneller T-Zellen charakterisiert werden, die insbesondere im Blut von Patienten mit Morbus Crohn (MC) angereichert waren. Die identifizierten Klone führen möglicherweise zu einem neuen Biomarker für MC.
Die Analyse landesweiter Registerdaten aus Norwegen und Schweden bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ergab, dass das nur geringe zusätzliche Risiko für Dünndarmtumoren eine frühe aktive Überwachung nicht nötig erscheinen lässt.
Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat eine neue Population von Immunzellen entdeckt, die vermehrt bei Morbus Crohn vorkommt.