Nach entsprechender Aufklärung war eine Mehrheit von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) bereit, vom Original-Adalimumab zu einem Biosimilar zu wechseln. 75% der Patienten blieben über ein Jahr bei der neuen Medikation.
In der Europäischen Union (EU) sind mehr als drei Millionen Menschen von CED betroffen, die jährlichen Gesundheitskosten belaufen sich auf etwa fünf Milliarden Euro. Um die persönlichen und sozioökonomischen Belastungen zu reduzieren, haben sich Forschende aus neun Ländern unter Kieler Leitung im EU-Forschungsprojekt miGut-Health…
Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben häufiger Augenveränderungen als die Allgemeinbevölkerung. Allerdings scheint die Prävalenz dieser extraintestinalen Krankheitsmanifestation bei Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) unterschiedlich zu sein.
Welchen Effekt chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) auf eine Covid-19-Infektion und ihre Folgen haben, ist noch nicht eindeutig geklärt. Die vorliegende Metaanalyse zeigt, dass Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) mit unterschiedlichen Covid-19-Risiken einhergehen.
Verschlimmerungen sind bei einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) keine Seltenheit. Gelänge es, die Umweltfaktoren zu identifizieren, die für eine Exazerbation verantwortlich sind, könnten Patienten die Symptomatik mit einer veränderten Routine möglicherweise günstig beeinflussen.
Bewegung wird als eine Möglichkeit gehandelt, spezifischen Komplikationen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) entgegenzuwirken. Inwieweit strukturierte Bewegungsprogramme die Krankheitsaktivität verbessern können, bleibt aufgrund der unklaren Datenbasis weiter offen.
Die Pathogenese der CED wird durch zwei zentrale Faktoren beeinflusst: die genetische Veranlagung und der Einfluss von Umweltfaktoren.1 Daraus lassen sich zwei aktuell mögliche Interventionen ableiten: einerseits der Versuch, die Interaktion des Mikrobioms mit dem Immunsystem zu modulieren, andererseits das Bemühen, die Wanderung der Immunzellen zu…
In einer retrospektiven Studie erwiesen sich die Biologika Ustekinumab (UST), Vedolizumab (VDZ) oder ein zweiter TNF-Blocker als vergleichbar wirksam nach Versagen einer First-line-Therapie mit TNF-Inhibitoren.
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Studien haben gezeigt, dass Darmflora und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bei der Entwicklung einer Depression eine Rolle spielen. Welche Rolle die Wechselbeziehung von beidem auf die Entwicklung einer Depression spielt, bleibt noch zu klären.
In den letzten zehn Jahren haben sich die Strategien zur Behandlung von Morbus Crohn enorm weiterentwickelt. Mittlerweile gilt eine Kombinationstherapie aus Infliximab und Immunsuppressiva als Standardbehandlungsstrategie. Sobald jedoch eine Remission erreicht ist, müssen die Risiken und der Nutzen einer Fortsetzung der Kombinationstherapie…
Eine 24-jährige Patientin stellt sich wegen seit Wochen bestehender krampfartiger Schmerzen im rechten Unterbauch, rezidivierender, nicht blutiger Durchfälle und einer Abnahme des Körpergewichts um 6 kg in Ihrer internistischen Fachpraxis vor. Die Vorgeschichte ist bis auf eine Appendektomie und Tonsillektomie unauffällig. Bei der körperlichen…
Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) erkranken nicht häufiger an COVID-19 als Patienten ohne CED. Das Risiko ungünstiger Verläufe scheint nach einer Virusinfektion bei Patienten mit CED jedoch erhöht zu sein.
Die deutsche, prospektive Studie analysierte die Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa unter Real-World-Bedingungen.
Bei vielen Patienten wird eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) im jungen Erwachsenenalter diagnostiziert, was sich auf den Höhepunkt der Fruchtbarkeit und die Familienplanung auswirken kann. Eine Behandlung einer CED während der Schwangerschaft ist daher häufig. Während eine Therapie mit Anti-Tumor-Nekrose-Faktoren (Anti-TNF) einer…
Eine Therapie mit Anti-Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) geht bei älteren Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung mit einem erhöhten Infektionsrisiko einher. Non-TNF-Biologika scheinen bezüglich des Infektionsrisikos keinen Vorteil zu bieten.