Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind weltweit auf dem Vormarsch. Der Nutzen derzeitiger Medikamente ist begrenzt – bei problematischen Nebenwirkungen. Ein südkoreanisches Forschungsteam stellt jetzt einen neuen Behandlungsansatz vor. Er basiert auf Nanopartikeln, die eine spezielle…
Chronische Bauchschmerzen und Fatigue sind charakteristisch für Morbus Crohn (MC) und vermindern sowohl die Arbeitsproduktivität als auch tägliche Aktivitäten. Eine auf MC-Patienten zugeschnittene kognitive Verhaltenstherapie kann die Symptomatik verbessern.
Upadacitinib ist ein selektiver, reversibler Januskinase (JAK)-Inhibitor, der als Tablette oral appliziert wird. Seit April ist das Immunsuppressivum in Europa auch für die Behandlung von mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn zugelassen. Die Studien, die zur Zulassung führten, wurden nun im New England Journal of Medicine publiziert.
Systemische Kortikosteroide kommen häufig auch bei schwangeren CED-Patientinnen zum Einsatz. Eine Studie gibt Aufschluss über deren Risiken für Geburt und frühkindliche Entwicklung.
Eine Metaanalyse ergab für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt, Tod oder Schlaganfall.
Operationen und Hospitalisationen verursachen nicht nur einen erhöhten Leidensdruck bei Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) oder Morbus Crohn (MC), sondern auch erhebliche Kosten. Eine Studie untersuchte nun den möglichen Einfluss einer Biologika-Therapie auf diese Parameter.
In einer Metaanalyse wurde untersucht, ob Autoimmunerkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankung (IBD) oder Rheumatoide Arthritis (RA) mit einem erhöhten Risiko einer Alzheimer-Demenz (AD) assoziiert sind.
Zehn Prozent der Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) entwickeln innerhalb von zehn Jahren nach Diagnosestellung eine chronische Nierenerkrankung. Dennoch ist das absolute Risiko nierenbezogener Komplikationen bisher nicht ausreichend bestimmt.
Die Inzidenz und Prävalenz der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) nimmt weltweit ständig zu – insbesondere in den Regionen mit einem westlichen Lebensstandard. [1] Seit vielen Jahren postuliert man daher, dass die Ernährung eine große Rolle in der Pathogenese der CED spielt.
Professor Axel Dignaß sprach im Rahmen des 129. Kongresses der…
In einer populationsbasierten Studie konnte nachgewiesen werden, dass Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) von einem gleichzeitigen Cannabiskonsum profitieren.
Die AkdÄ schließt sich der Einschätzung des IQWiG an, dass der Zusatznutzen von Risankizumab bei Erwachsenen mit mittelschwerem bis schwerem aktivem Morbus Crohn (MC) nicht belegt ist.
Warum ist die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn so komplex? Wann ist eine Operation indiziert und welche medikamentösen Möglichkeiten, bzw. Wirkmechanismen stehen derzeit zur Verfügung?
Diesen Fragen gehen Professorin Tanja Kühbacher, Chefärztin für Gastroenterologie und Innere Medizin und Professor Jörg-Peter Ritz, Chefarzt…
Warum ist die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn so komplex? Wann ist eine Operation indiziert und welche medikamentösen Möglichkeiten, bzw. Wirkmechanismen stehen derzeit zur Verfügung?
Diesen Fragen gehen Professorin Tanja Kühbacher, Chefärztin für Gastroenterologie und Innere Medizin und Professor Jörg-Peter Ritz, Chefarzt…
Etwa der Hälfte aller Betroffenen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erhalten ihre Diagnose vor einem Alter von 33 Jahren – und damit auch in ihren reproduktiven Jahren. Viele Patientinnen sind in Sorge, dass sich die Erkrankung negativ auf ihre Fruchtbarkeit auswirkt. Bislang ist die Studienlage hierzu jedoch widersprüchlich.
Eine Adalimumab-Therapie bei M. Crohn (MC) ist mit erhöhtem Infektionsrisiko und hohen Behandlungskosten verbunden. Bei Patienten in Remission könnte beides möglicherweise durch eine Verlängerung der Dosisintervalle reduziert werden.