Ältere Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) sind in klinischen Studien in der Regel unterrepräsentiert. Vergleichende Beobachtungsstudien zur Effektivität verschiedener Therapien können hier wichtige Informationen liefern.
Ein internationales Team um Forschende des Exzellenzclusters PMI hat Biomarker gefunden, die am Anfang einer anti-TNF-Alpha-Therapie anzeigen, ob diese anschlagen wird.
Inwieweit eine Metabolismus-assoziierte Fettlebererkrankung (MAFLD) zur Entwicklung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) beitragen könnte, ist nicht ausreichend geklärt. Eine prospektive Kohortenstudie bestätigt nun einen Zusammenhang.
Der Wissenspodcast informiert über die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, über das Kurzdarmsyndrom oder komplexe, Crohn-assoziierte perianale Fisteln. Ein Moderator und zwei ExpertInnen widmen sich spezifischen Themen und verknüpfen diese mit dem Praxisalltag.
Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wirkt antientzündlich und stabilisiert die epitheliale Barrierefunktion des Darms. Über ihre Effektivität bei pädiatrischen Populationen mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) lagen bisher noch keine Studien vor.
Während bei erwachsenen Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) bereits einige Studien zur Behandlung mit Biologika wie Vedolizumab vorliegen, gibt es hingegen bei Kindern mit CED bislang kaum Daten hierzu.
Eine Meta-Analyse von 31 randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs) ergab, dass Curcuma eine gute klinische Wirksamkeit in der Behandlung von Psoriasis, Colitis ulcerosa (CU) und rheumatoider Arthritis zeigt.
Der monoklonale Antiköper Etrolizumab könnte Patienten mit Morbus Crohn unterstützen, eine klinische Remission erreichen. Daher verglichen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun in einer doppelblinden Phase-3-Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Etrolizumab im Vergleich zu Placebo.
Jüngste Fallberichte deuteten darauf hin, dass die Therapie mit Anti-Tumor-Nekrose-Faktor (anti-TNF) das Risiko einer Psoriasis bei Patientinnen und Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) erhöht. Eine Metaanalyse findet hierfür keine Evidenz.
Bei der Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) spielen Umweltfaktoren ebenso eine Rolle wie genetische. Einige umweltbedingte Einflüsse scheinen, weitgehend unabhängig von genetischen Einflüssen, mit einer späteren CED-Diagnose assoziiert zu sein.
Eine Kohortenstudie gibt Aufschluss über Langzeittrends und Faktoren, welche die Rate an Schwangerschaften bei Frauen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) beeinflussen.
1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Schuppenflechte betroffen, einer chronischen entzündlichen Erkrankung der Haut und bisweilen auch der Gelenke und anderer Organe. Eine jüngst veröffentlichte Studie des Lehrstuhls für Epidemiologie der Universität Augsburg in der Zeitschrift JAMA Dermatology zeigt nun auf, dass eine Ursache für das…
Um Auffälligkeiten im Genom von Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn nachzuweisen, verglich ein internationales Konsortium DNA-Proben von etwa 30.000 Menschen mit Morbus Crohn und 80.000 Kontrollpersonen ohne diese Erkrankung. Ziel war es, Genvarianten zu finden, die anfällig für die chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) machen.…
In einer Studie hat sich das Hitzeschockprotein 47 (HSP47) als neuer Biomarker und möglicherweise auch neues Therapietarget bei fibrotischem M. Crohn erwiesen.
Mit der Frage, ob Frauen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen haben, haben sich Wissenschaftler um Zahid Ijaz Tarar von der University of Missouri School of Medicine in Columbia befasst.