Es gibt Hinweise, dass ein Vitamin-D-Mangel bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) relevant ist. Kyong Ho Ko und Kollegen vom Paik-Universitätshospital in Seoul, Korea, fanden bei ihren Patienten tatsächlich extrem häufig eine Vitamin-D-Defizienz, konnten allerdings nur bei einem Teil auch eine Assoziation des Vitamin-D-Status mit der…
Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein Risikofaktor für eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Einen international akzeptierten Konsens zu Diagnostik und Therapie der CDI bei CED gibt es bislang nicht. Daran ändert auch ein aktueller Versuch, einen solchen Konsens zu schaffen, nichts.
Eine 72-Jährige in reduziertem Allgemeinzustand stellt sich mit 8 kg Gewichtsverlust bei anhaltender, wässriger Diarrhö mit bis zu 10 Stuhlgängen pro Stunde ohne Erbrechen und Schmerzen vor. Ein Auslandsaufenthalt wird negiert. Infektionszeichen oder eine B-Symptomatik bestehen nicht. Weder eine Lebensmittelunverträglichkeit bei ausgewogener…
Histologisch imponiert das Bild einer Zöliakie im Duodenum sowie einer lymphozytären Kolitis bis in das terminale Ileum und eine mikroskopische Kolitis. Bei negativem Antikörpernachweis für eine Zöliakie ergibt sich die Verdachtsdiagnose einer Medikamentennebenwirkung.
Auch wenn wir die genauen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Mikrobiom und Darmgesundheit noch nicht vollständig verstehen, wissen wir, dass eine gesunde Ernährungsweise die Darmflora positiv beeinflussen kann. Unsere Bildergalerie verrät Ihnen, welche neun Superfoods dabei helfen können, Schäden im Darm zu vermeiden!
Die meisten darmbesiedelnden Bakterien sind Anaerobier. Da liegt es nahe, die Stuhlpräparation für den fäkalen Mikrobiomtransfer (FMT) anaerob durchzuführen, um Anaerobier zu schützen und so die Effektivität zu erhöhen – mit Erfolg, wie eine Studie aus Australien mit Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigt.
Am häufigsten bildet Darmkrebs Metastasen in der Leber. Sind regelmäßige CT-Untersuchungen zur Kontrolle notwendig, wird versucht, die Strahlendosis zu reduzieren. Doch dass das nicht unbedingt vorteilhaft ist – zumindest bei kleineren Läsionen – legt das Ergebnis einer prospektiven Studie nahe.
Rezidivierende ödematöse Veränderungen im Gastrointestinaltrakt, die zu einer Obstruktion und zum (Sub)Ileus mit rezidivierendem Erbrechen/Reflux oder Stuhlverhalt führen. Welche Ursachen sind möglich?
Rezidivierende ödematöse Veränderungen im Gastrointestinaltrakt, die zu einer Obstruktion und zum (Sub)Ileus mit rezidivierendem Erbrechen/Reflux oder Stuhlverhalt führen. Diese Ursachen sind möglich.
Eine 40-jährige Patientin stellt sich mit einer chronisch wässrigen Diarrhö mit 8 flüssigen Stuhlgängen pro Tag vor. Es besteht kein Gewichtverlust oder Bauchschmerzen. Sie führen eine Koloskopie durch. Was hat die Patientin?
Sehen Sie im neuen Video, ob Protonenpumpeninhibitoren (PPI) die Genauigkeit von immunologischen Tests (FIT) auf Blut im Stuhl zum Nachweis von fortgeschrittenen kolorektalen Neoplasien beeinflussen. Hierzu wurde jetzt eine prospektive Studie mit über 1.000 Patienten durchgeführt. Also gleich reinschauen!
Bei dem 30-Jährigen wurde im 15. Lebensjahr ein Morbus Bechterew (HLA-B27-positiv) diagnostiziert, der bei schwerem Verlauf mit unterschiedlichen TNF-alpha-Inhibitoren therapiert wurde. Unter der zunächst applizierten Infliximab-Therapie kam es zu einer allergischen Reaktion, sodass auf Adalimumab, dann im weiteren Verlauf bei V.a.…
Wordley Calvo Stock/stock.adobe.com – Stock photo. Posed by a model.
Auch wenn die Krebsinzidenz bei psychisch kranken Patienten und davon nicht betroffenen Patienten vergleichbar ist, gibt es laut einer aktuellen Untersuchung doch Unterschiede: Die Behandlung psychisch Kranker scheint zum Beispiel schlechter zu sein, zumindest bei Patienten mit Darmkrebs.
Ein 54-jähriger Patient stellt sich mit über 2 Tage anhaltendem Teerstuhl vor. Puls und Blutdruck sind normal, in der rektalen Untersuchung konnte kein Teerstuhl mehr nachgewiesen werden. Der Hb-Wert ist ebenfalls normal.