Unser neues Endoskopie-Video zeigt einen offensichtlichen Befund, der aber auch leicht zu übersehen ist. Welcher das ist und welche Methode zur Behandlung angewandt wurde, präsentiert PD Dr. Jochen Weigt vom Uniklinikum Magdeburg.
Das Management der Antikoagulation bei Patienten mit Polypektomie ist immer noch umstritten. Eine japanische Studie konnte jetzt zeigen, dass die „Cold-snare“-Polypektomie (CSP) bei fortlaufender Antikoagluation zur Entfernung von Polypen < 1 cm mindestens genauso sicher ist wie die „Hot-snare“-Polypektomie (HSP) plus Heparin-Bridging (HB).
Nach positivem Stuhltest sollte eine Koloskopie erfolgen. So viel steht fest. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Israelische Wissenschaftler liefern jetzt hierzu ein Ergebnis. Sie untersuchten, nach welcher Zeit das durch Kolonkarzinome bedingte Mortalitätsrisiko ansteigt.
Die Klinik für Strahlentherapie erhält zur Verbesserung der multimodalen Behandlung des Analkarzinoms großzügige Finanzierung der Deutschen Krebshilfe.
Es gibt Hinweise, dass ein Vitamin-D-Mangel bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) relevant ist. Kyong Ho Ko und Kollegen vom Paik-Universitätshospital in Seoul, Korea, fanden bei ihren Patienten tatsächlich extrem häufig eine Vitamin-D-Defizienz, konnten allerdings nur bei einem Teil auch eine Assoziation des Vitamin-D-Status mit der…
Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein Risikofaktor für eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Einen international akzeptierten Konsens zu Diagnostik und Therapie der CDI bei CED gibt es bislang nicht. Daran ändert auch ein aktueller Versuch, einen solchen Konsens zu schaffen, nichts.
Eine 72-Jährige in reduziertem Allgemeinzustand stellt sich mit 8 kg Gewichtsverlust bei anhaltender, wässriger Diarrhö mit bis zu 10 Stuhlgängen pro Stunde ohne Erbrechen und Schmerzen vor. Ein Auslandsaufenthalt wird negiert. Infektionszeichen oder eine B-Symptomatik bestehen nicht. Weder eine Lebensmittelunverträglichkeit bei ausgewogener…
Histologisch imponiert das Bild einer Zöliakie im Duodenum sowie einer lymphozytären Kolitis bis in das terminale Ileum und eine mikroskopische Kolitis. Bei negativem Antikörpernachweis für eine Zöliakie ergibt sich die Verdachtsdiagnose einer Medikamentennebenwirkung.
Auch wenn wir die genauen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Mikrobiom und Darmgesundheit noch nicht vollständig verstehen, wissen wir, dass eine gesunde Ernährungsweise die Darmflora positiv beeinflussen kann. Unsere Bildergalerie verrät Ihnen, welche neun Superfoods dabei helfen können, Schäden im Darm zu vermeiden!
Die meisten darmbesiedelnden Bakterien sind Anaerobier. Da liegt es nahe, die Stuhlpräparation für den fäkalen Mikrobiomtransfer (FMT) anaerob durchzuführen, um Anaerobier zu schützen und so die Effektivität zu erhöhen – mit Erfolg, wie eine Studie aus Australien mit Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigt.
Am häufigsten bildet Darmkrebs Metastasen in der Leber. Sind regelmäßige CT-Untersuchungen zur Kontrolle notwendig, wird versucht, die Strahlendosis zu reduzieren. Doch dass das nicht unbedingt vorteilhaft ist – zumindest bei kleineren Läsionen – legt das Ergebnis einer prospektiven Studie nahe.
Rezidivierende ödematöse Veränderungen im Gastrointestinaltrakt, die zu einer Obstruktion und zum (Sub)Ileus mit rezidivierendem Erbrechen/Reflux oder Stuhlverhalt führen. Welche Ursachen sind möglich?
Rezidivierende ödematöse Veränderungen im Gastrointestinaltrakt, die zu einer Obstruktion und zum (Sub)Ileus mit rezidivierendem Erbrechen/Reflux oder Stuhlverhalt führen. Diese Ursachen sind möglich.
Eine 40-jährige Patientin stellt sich mit einer chronisch wässrigen Diarrhö mit 8 flüssigen Stuhlgängen pro Tag vor. Es besteht kein Gewichtverlust oder Bauchschmerzen. Sie führen eine Koloskopie durch. Was hat die Patientin?