Frühzeitige H.-pylori-TherapieSchutz vor Magenkrebs schon im Kindesalter?

Daniela Lukaßen-Held

Ein Kind trägt ein rotes T-Shirt und blaue Jeans und hält sich mit beiden Händen den Bauch, was auf Bauchschmerzen hinweist.
Roman Yanushevsky/stock.adobe.com
Rund 32% der Kinder weltweit sind mit Helicobacter pylori infiziert – oft auch ohne Symptome.

Helicobacter pylori ist weltweit weit verbreitet – etwa jedes dritte Kind ist infiziert. Das Bakterium verursacht nicht nur Bauchschmerzen und Wachstumsstörungen, sondern gilt auch als bedeutender Risikofaktor für Magenkrebs. Forschende der University of Pennsylvania plädieren daher für eine routinemäßige Therapie bereits im Kindesalter – selbst bei beschwerdefreien Patienten. Doch ist dieser Ansatz wirklich sinnvoll?

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