Forschende zeigen erstmals, dass Bakterien aus dem Mund den Darm von Menschen mit chronischer Lebererkrankung besiedeln können – mit gravierenden Folgen für die Darmbarriere und den Krankheitsverlauf der Leber.
Internationale Forschende zeigen: Die genetische Untersuchung von Darmpolypen liefert entscheidende Zusatzinformationen für die Diagnose und Vorsorge bei erblichen Darmkrebsrisiken.
Ein Forscherteam aus Deutschland hat erstmals nachgewiesen, dass bestimmte Darmbakterien über die Bildung sekundärer Gallensäuren aktiv zur Entstehung von Dickdarmkrebs beitragen. Die Ergebnisse eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Die Überlebensprognose bei Darmkrebs ist vielschichtig und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Herkömmliche Verfahren wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen dabei an ihre Grenzen. Methoden des maschinellen Lernens ermöglichen eine präzisere Bewertung relevanter Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Raucherstatus – und eröffnen neue…
Barrett-Ösophagus (BE) gilt als prämaligne Erkrankung des oberen Gastrointestinaltrakts, die nicht nur das Risiko für Ösophaguskarzinome (EC) erhöht, sondern auch mit einer gesteigerten Gesamtmortalität assoziiert ist. Neue Daten belegen nun, dass Personen mit Barrett-Ösophagus häufiger sterben, allerdings nicht nur aufgrund des Krebsrisikos.
Verdauungsprobleme sind bei Darmkrebsüberlebenden weit verbreitet. Fast die Hälfte ist betroffen – und die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Jetzt zeigen neue Daten, dass Ballaststoffe helfen könnten, Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung nach der Krebsbehandlung zu lindern.
Zanidatamab hatte in den USA eine beschleunigte Zulassung für die Behandlung von HER2-positivem Gallengang-Karzinomen bekommen. Die klinischen Daten wurden nun in Jama Oncology veröffentlicht.
Ab wann gilt Darmkrebs als geheilt? Neue Daten zeigen: Nach sechs Jahren sinkt das Rückfallrisiko bei Darmkrebs auf unter 0,5% – ein Wendepunkt für Nachsorge und Kommunikation.
Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) berichten häufig selbst in entzündungsfreien Phasen über anhaltende Bauchschmerzen. Ein möglicher Grund ist, dass sich bei Betroffenen die schmerzbezogene Verarbeitung unter dem Einfluss von Furcht verändert. Das zeigt jetzt eine Bochumer Studie. Bei Menschen mit CED verstärkt die…
Beeinflusst die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) das Überleben bei neu diagnostiziertem Glioblastom? Betroffene sollten auf ALDH1A1-aktivierende PPI (PA-PPI) verzichten. Denn: Die Einnahme führte in einer Metaanalyse aus fünf Studien zu einem schlechteren Überleben. Allerdings gab es auch Ausnahmen unter den PPI. Welche? Das lesen Sie hier!
Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden häufig unter Verstopfungen und Blähungen – mit erheblichen Auswirkungen, auch auf die Lebensqualität der Betroffenen. Sie fühlen sich unwohl, ziehen sich zum Teil zurück und bei einigen gehen die Beschwerden mit einer enormen psychischen Belastung einher.
Helicobacter pylori ist weltweit weit verbreitet – etwa jedes dritte Kind ist infiziert. Das Bakterium verursacht nicht nur Bauchschmerzen und Wachstumsstörungen, sondern gilt auch als bedeutender Risikofaktor für Magenkrebs. Forschende der University of Pennsylvania plädieren daher für eine routinemäßige Therapie bereits im Kindesalter – selbst…
Bauchschmerzen sind aufgrund ihrer unspezifischen, schwer lokalisierbaren und oft bedrohlich empfundenen Natur besonders anfällig für negative Erwartungseffekte. Eine aktuelle Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsmedizin Essen belegt erstmals experimentell: Viszerale Schmerzen nehmen eine biologische…
Übergewicht zählt zu den zentralen Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs. Zur Therapie von Adipositas kommen zunehmend GLP-1-Rezeptoragonisten zum Einsatz. Neue Daten zu ihnen zeigen jetzt: Sie senken die Sterblichkeit bei Darmkrebs deutlich – und bieten zusätzliche Vorteile für adipöse Patienten.