Bösewichte im Film sind auf den ersten Blick als solche erkennbar. Schließlich sind sie mit Narben, Warzen oder einer unnatürlichen Hautfarbe gekennzeichnet. Doch ist es wirklich so einfach?
Medikamente, welche die Magensäuresekretion hemmen erhöhen das Risiko für primäre Infektionen mit C. difficile – soweit bekannt. Doch sie wirken sich auch negativ auf das Rezidivrisiko aus.
Was tun, wenn nach einem kardiothrombotischen Ereignis und GI-Blutung weiterhin NSAID benötigen? Besser auf einen selektiven COX-2-Hemmer auswählen, sagt diese Studie.
Da nur ein Bruchteil der Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) auch für eine chirurgische Resektion infrage kommen, braucht es alternative Therapien. Eine solche könnte die irreversible Elektroporation sein.
Diese Studie ist ein weiterer Hinweis gegen die unkritische Verschreibung und Einnahme von Antibiotika: Werden sie über einen längeren Zeitraum eingenommen, steigt das Risiko für kolorektale Adenome.
Rauchern mit Morbus Crohn wird nahegelegt mit dem Rauchen aufzuhören. Schließlich erhöht es das Risiko für Komplikationen oder Rezidive. Auch das Risiko für eine Kolektomie ändert sich.
Patienten mit Hepatitis B oder Hepatitis C haben ein höheres Risiko im höheren Alter auch an Morbus Parkinson zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt eine britische Kohortenstudie.
Patienten mit refraktärer Zöliakie reicht eine strikte glutenfreie Ernährung nicht aus. Schlägt dann auch eine immunsupprimierende Therapie nicht an, steht die Prognose schlecht. Doch neue Hoffnung macht diese Studie.
Ein Großteil der Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (PSC) leidet auch an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED). Letztere wirkt sich auf den Krankheitsverlauf aus, dabei gibt es Unterschiede zwischen M. Crohn und C. ulcerosa.
Auch Kinder können bei einer unkomplizierten Appendizitis inital mit Antibiotika behandelt werden. Vorsicht sollten Sie jedoch bei einem Appendikolith walten lassen.
Atherosklerose-Patienten können sich mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) vor einem rezidivierenden peptischen Ulkus schützen. Doch was passiert, wenn sie gleichzeitig den „Blutverdünner“ Clopidogrel einnehmen? Schließlich gibt es Sicherheitsbedenken, werden beide Medikamente kombiniert. Was dran ist, haben taiwanesische Forscher untersucht.
Bei gastrointestinalen Untersuchungen und Eingriffen wird zunehmend ein Anästhesie-Service zur Sedierung in Anspruch genommen. Eine Patientengruppe fällt dabei besonders auf.
Polypen und andere Vorläufer des kolorektalen Karzinoms können gut endoskopisch entfernt werden. Ein innovativer Ansatz bei der ESD ermöglicht dies nun auch bei größeren Läsionen.
Bereits in der ersten postoperativen Woche treten bei 20% der Patienten Komplikationen wie z. B. Infektionen auf. Unglücklicherweise gibt es nur einen klar definierbaren Risikofaktor.