Schwankungen im TSH-Spiegel innerhalb des Normbereichs können der Gesundheit schaden. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, dass eine subklinische Hypothyreose unabhängiger Prädiktor für eine nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) und fortgeschrittene Fibrose ist.
Beim Reizdarmsyndrom kann die Einnahme von Beta-Glukan, Inositol und Verdauungsenzymen abdominelle Schmerzen reduzieren. Jetzt scheint die Kombination auch bei Patienten mit zusätzlicher entzündlicher Darmerkrankung zu helfen. In einer aktuellen Studie verbesserte sich bei diesen durch die Einnahme der Mischung der klinische Gesamtzustand.
Ein direkter Vergleich von verfügbaren Arzneimitteln zur Behandlung der eosinophilen Ösophagitis fehlte bislang. Diese Lücke schließt jetzt eine Netzwerk-Metaanalyse: Im direkten Vergleich war viskose Budesonid-Lösung am wirksamsten.
Das Gegenteil von Placebo ist Nocebo: statt positiver Effekte dank dem Glauben an die Wirkkraft einer Tablette löst das Kontrollmedikament Nebenwirkungen aus. Und dieser Effekt ist offenbar mindestens ebenso präsent wie der Placebo-Effekt, wie diese Studie an Krebspatienten offenbart.
Das intestinale Fusobacterium nucleatum scheint eine Rolle in der kolorektalen Karzinogenese zu spielen: offenbar unterdrückt es die Immunantwort gegen den Tumor. Zudem gibt es Belege, dass die Nahrungszusammensetzung einen Einfluss auf dieses intestinale Bakterium hat. Anhand der Daten aus zwei prospektiven Kohortenstudien ging eine Untersuchung…
Der Familienstand von Ösophaguskarzinom-Patienten wirkt sich auf die Überlebensrate aus, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Verglichen mit verheirateten, geschiedenen und alleinstehenden besaßen verwitwete Patienten die niedrigste Überlebensrate.
Laut einer aktuellen Studie verbessert eine Leberresektion das Langzeitüberleben von Patienten, die laut präoperativem MRT zehn oder mehr kolorektale Lebermetastasen aufweisen. Voraussetzung hierbei: Es handelt sich um eine R0- oder R1-Resektion, an die sich eine adjuvante Therapie anschließt.
Durchfall und krampfartige Bauchschmerzen kennt wohl jeder. Dennoch sollten diese Beschwerden nicht unterschätzt werden. Halten sie ständig an, können entzündliche Darmerkrankungen dahinterstecken, die oft erst spät erkannt werden. Patienten mit der Diagnose Reizdarm sollten daher früh einen Facharzt aufsuchen, so das Ergebnis einer aktuellen…
Das eigene Geschlecht und das frühe Lieblingsspielzeug bestimmen die „Geschlechts-Konformität“ von Kindern. Und dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern lesbisch, schwul oder heterosexuell sind.
Alle, die gerne Nüsse essen, leben gesünder, haben sie doch wahrscheinlich ein erniedrigtes Risiko für zahlreiche Krebsformen. Jetzt gibt es noch eine weitere gute Nachricht: Der Konsum von Nüssen scheint auch vor Ösophagus- und Magenkarzinomen zu schützen, zumindest bei älteren Erwachsenen. Sogar Erdnussbutter zeigt diesen Effekt.
Ein Vitamin-D-Mangel ist mit einem erhöhten Schweregrad der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) assoziiert. Doch Berichte zum Nutzen einer Vitamin-D-Supplementation bei NAFLD sind widersprüchlich. Eine aktuelle Studie ergab jetzt, dass zumindest Patienten mit nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) häufig nicht von einer…
Bei Zirrhose-Patienten mit Pfortaderthrombose verbessert eine Therapie mit Gerinnungshemmern die Rekanalisation und mindert die Thromboseprogression, ohne die Anzahl von Blutungsereignissen zu erhöhen.
Frauen sind empathischer als Männer – das macht sich offenbar auch im Rahmen des Heilberufes bemerkbar. Und: Länderunterschiede scheint es auch zu geben. Britische Ärzte werden beispielsweise als empathischer empfunden als Ärzte aus Hong Kong.
Mit der steigenden Rate entdeckter Adenome sinkt das kolorektale Intervallkarzinom- und das damit verbundene Todesrisiko, so das Ergebnis einer Studie aus Polen.
In einer Studie tolerierten Patientinnen mit erosiver Refluxösophagitis dreimal häufiger das Herabsetzen auf die Hälfte der Protonenpumpeninhibitoren-Dosis, mit der man sie vorher dauerhaft therapiert hatte. Männer nicht. Die Ergebnisse legen nahe, dass im Falle einer Refluxkrankheit bei Frauen eine geringere Dosis genügt als bei Männern.