Ein Mundbakterium rückt in den Fokus der Onkologie: Streptococcus anginosus kann über eine verstärkte Methionin-Freisetzung das Wachstum von Magenkarzinomen beschleunigen – und bietet neue Ansatzpunkte für Prävention und Therapie.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Eine umfassende Registerstudie aus fünf nordischen Ländern liefert deutliche Entwarnung: Auch bei langfristiger Anwendung stehen Protonenpumpenhemmer (PPI) nicht im Zusammenhang mit einem gesteigerten Risiko für Magenkrebs.
Helicobacter pylori ist weltweit weit verbreitet – etwa jedes dritte Kind ist infiziert. Das Bakterium verursacht nicht nur Bauchschmerzen und Wachstumsstörungen, sondern gilt auch als bedeutender Risikofaktor für Magenkrebs. Forschende der University of Pennsylvania plädieren daher für eine routinemäßige Therapie bereits im Kindesalter – selbst…
Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastzumab deruxtecan ist für mehrere Anwendungsgebiete zugelassen und wird zur Behandlung verschiedener Tumoren (etwa in Brust oder Lunge) eingesetzt. Neue Studiendaten belegen jetzt: Trastuzumab deruxtecan verbessert die Therapieergebnisse bei fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkarzinom deutlich.
Mit über 500.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein innovatives Forschungsprojekt zur Entwicklung neuartiger Krebstherapien zur Behandlung gastrointestinaler Karzinome – getragen von der Universität Duisburg-Essen und der Immunotools GmbH. Die Forscher setzen auf die Kombination von MXen-Nanomaterialien und…
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Die MATTERHORN-Studie belegt: Eine Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie erhöht die Überlebenschancen bei Magenkarzinom deutlich. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patienten mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs.
Die Medizinische Hochschule Hannover setzt auf NIPS – eine neuartige Kombinationstherapie, die gezielt gegen Bauchfellmetastasen wirkt und erstmals ambulant durchgeführt werden kann.
Das Mikrobiom im Tumor ist mehr als nur ein Mitbewohner. Es könnte künftig helfen, Hochrisikopatienten frühzeitig zu erkennen. Denn offenbar können die Bakterien im Tumorgewebe beeinflussen, wie aggressiv ein Krebs verläuft – und wie gut Therapien anschlagen.
Die perioperative FLOT-Therapie hat sich als Standard bei lokal fortgeschrittenem Magen- und gastroösophagealem Karzinom etabliert. Doch wie beeinflussen Biomarker wie HER2, PD-L1, CLDN18.2 oder dMMR das Therapieansprechen? Eine japanische Studie liefert neue Einblicke: Nicht alle Marker halten, was sie versprechen.
Die MATTERHORN-Studie bringt Bewegung in die Magenkrebstherapie: Die Kombination aus Durvalumab und FLOT verbessert das ereignisfreie Überleben signifikant – und könnte die perioperative Behandlung grundlegend verändern.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Geflügel gilt als gesunde Alternative zu rotem Fleisch – doch wer regelmäßig große Mengen davon isst, könnte auch damit sein Risiko für tödliche gastrointestinale Tumoren deutlich erhöhen. Besonders Männer sind gefährdet.