Trotz wachsender Krankheitszahlen kürzt die Bundesregierung drastisch im Bereich Prävention. Die DGVS schlägt Alarm: Ohne gezielte Vorsorge drohen höhere Kosten und mehr Leid. Jetzt ist der Moment, Prävention als Investition in eine gesunde Zukunft zu begreifen – bevor es zu spät ist.
Die durch GLP-1-Rezeptoragonisten verzögerte Magenentleerung trägt nicht nur zur Gewichtsreduktion bei, sondern kann auch das Risiko für Refluxkrankheiten deutlich erhöhen. Besonders gefährdet zu sein scheinen Raucher, Adipöse und Patienten mit bestehenden Magenproblemen.
Säureblocker vom Typ der Protonenpumpen-Inhibitoren können nicht nur durch Magensäure, sondern auch durch zinktragende Proteine aktiviert werden – und dies ganz ohne die Anwesenheit von Magensäure. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf mögliche Nebenwirkungen.
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Ohne Zweifel kann die Psyche unser Verdauungssystem beeinflussen. Beispielsweise wurde schon über einen Zusammenhang zwischen gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und häufigen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen berichtet. Eine Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass bis zu eine von 3 Personen mit GERD an…
Bei Langzeiteinnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) drohen zahlreiche Nebenwirkungen. Nehmen Personen mit gastroösophagealem Reflux regelmäßig PPI ein, erhöht dies das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse signifikant. Das ergab nun eine groß angelegte prospektive Kohortenstudie aus China.
Nutzen Hausärzte die Software arriba-PPI in Beratungsgesprächen, so verschreiben sie weniger unnötige Säureblocker. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut für Allgemeinmedizin der Philipps-Universität Marburg gemeinsam mit Fachkolleginnen und -kollegen anderer Universitäten durchgeführt hat. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler…
Leitlinien empfehlen bei Personen mit mehreren Risikofaktoren für einen Barrett-Ösophagus (BE) eine einmalige Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD). Eine Studie aus den USA legt jetzt nahe, dass bei sorgfältig ausgewählten Patienten mit gastroösophagealem Reflux (GERD) und mehr als zwei BE-Risikofaktoren eine zweite Screening-Untersuchung erwogen werde…
Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht, ob die Methode „Magnetische Sphinkter-Augmentation“ (MSA) bei gastroösophagealer Refluxkrankheit das Potenzial besitzt, eine Behandlungsalternative zu einer per Bauchspiegelung durchgeführten…
Neben der Tatsache, dass eine ballaststoffreiche Ernährung Teil eines gesunden Lebensstils ist, könnte eine häufige Ballaststoffaufnahme auch das Auftreten von gastroösophagealen Beschwerden wie Sodbrennen und Säurereflux senken. Insbesondere Ballaststoffe, die aus Obst und Gemüse stammen, scheinen vor Sodbrennen zu schützen.
Häufige gastroösophageale Refluxsymptome wie Sodbrennen können die allgemeine Lebensqualität stark beeinträchtigen. Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) wird zudem mit langfristigen Komplikationen wie dem Barrett-Ösophagus und einem Adenokarzinom der Speiseröhre in Verbindung gebracht. Möglicherweise besteht aber auch ein Zusammenhang…
Die gastroösophageale Refluxkrankheit gehört zur häufigsten organischen Oberbaucherkrankung. Zwar wurde ihre Behandlung durch Protonenpumpeninhibitoren (PPI) erheblich verbessert, jedoch bestehen noch immer zahlreiche ungelöste Probleme. Dazu zählen beispielsweise das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei Patientinnen und Patienten mit…
Die perorale endoskopische Myotomie (POEM) wird immer häufiger zur Behandlung der Achalasie eingesetzt. Problematisch ist jedoch das Auftreten einer gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD). Kann eine modifizierte POEM mit kurzer Myotomie das GERD-Risiko im Vergleich zur Standard-Myotomie verringern?
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist ein häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild und ein Risikofaktor für ösophageale Adenokarzinome. Jetzt untersuchte ein Team um S.-M. Wang prospektiv den Zusammenhang zwischen GERD und ösophagealem Adenokarzinom (EADC), ösophagealem Plattenepithelkarzinom (ESCC) und Larynx-Plattenepithelkarzinom…
Für die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) wurde eine signifikante Assoziation mit chronischer Rhinosinusitis berichtet, allerdings ist die Stärke der Assoziation umstritten. Eine Studie aus Italien liefert jetzt neue Ergebnisse.
In den USA gibt es bislang nur wenige Daten zur Prävalenz der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Wissenschaftler nahmen sich dem nun an und bestimmten die GERD-Prävalenz samt PPI-refraktärer Symptome.