Setzt der Konsum von Alkohol während einer Behandlung mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten (DAA) das Ziel eines anhaltenden virologischen Ansprechens (SVR) herab? Für alkoholabhängige Patienten mit Hepatitis C gibt es scheinbar keinen Grund auf eine DAA-Therapie zu verzichten, wie das Ergebnis einer aktuellen Studie zeigt.
Resmetirom, Lanifibranor, Semaglutid, Belapectin, Efruxifermin und Pegozafermin – Das sind nur ein paar der Substanzen, deren Einsatz für die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) derzeit in klinischen Studien erprobt wird. Für das Fibroblastenwachstumsfaktor-21-Analogon Efruxifermin liegen nun die Studienergebnisse aus Phase 2b vor – und die…
Erhöhte Werte der alkalischen Phosphatase und des Bilirubins gelten als prognostische Indikatoren für das Fortschreiten der primären biliären Cholangitis. Bislang erhalten Patientinnen und Patienten in der Erstlinientherapie Ursodeoxycholsäure, doch etwa 40% der Patienten sprechen nicht ausreichend auf diese Behandlung an oder leiden an…
Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist bereits heute eine Volkskrankheit und ihre Prävalenz wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Dabei gehört neben einer Gewichtsreduktion vor allem viel Bewegung zu den wichtigsten therapeutischen als auch präventiven Maßnahmen, wie eine bevölkerungsbasierte Studie nun zeigt.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Aufgabe, für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen nach Markteintritt eine (Zusatz-) Nutzenbewertung durchzuführen. Dabei wird geprüft, ob das neue Arzneimittel im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie Vorteile, wie bspw. weniger Nebenwirkungen, hat. In diesem Beitrag erfahren Sie…
Für die Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinoms (HCC) vermeldeten Studien mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) in der jüngeren Vergangenheit vielversprechende Ergebnisse. Auch Tislelizumab, ein Checkpoint-Inhibitor, der sich gegen PD-1 richtet, erwies sich in einer Phase-2-Studie (RATIONALE-208) als wirksam und…
Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) und hohem Rezidivrisko nach Resektion oder Ablation profitieren von der adjuvanten Therapie mit Atezolizumab plus Bevacizumab. Erreicht wird eine signifikante Reduktion des Rezidivrisikos ohne Einschränkung der Lebensqualität.
Derzeit wird die weltweite Prävalenz der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) auf etwa 30% geschätzt – Tendenz steigend. Es besteht daher ein dringender Handlungsbedarf. Prof. Dr. Dr. med. Frank Tacke von der Charité Universitätsmedizin Berlin berichtete auf der Jahrestagung der DGVS über die wichtigsten neuen Erkenntnisse bei den…
Warum werden immer mehr Patienten mit einer Hepatitis diagnostiziert? Gibt es EXIT-Strategien? Und welche neuen Therapien zur Behandlung der Virushepatitis befinden sich in der Pipeline?
Die Prognose und der Erfolg der systemischen Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) wird durch den Grad der Leberfunktionsstörung bedingt, die aus der zugrunde liegenden Lebererkrankung resultiert. So war ein HCC mit einem Child-Pugh Stadium B lange mit einem schlechteren Überleben verbunden als unter einem Child-Pugh Stadium A. Mit dem…
Bei der Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) könnte resistente Stärke als Präbiotikum künftig eine wichtige Rolle spielen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass eine speziell abgestimmte Ernährungsform mit resistenter Stärke nicht nur das Darmmikrobiom positiv beeinflusst, sondern auch zu einer Linderung des…
In den letzten Jahren hat sich die Therapielandschaft des hepatozellulären Karzinoms (HCC) stark erweitert – und sie könnte bald weiter anwachsen. Vor Kurzem wurden die Ergebnisse der Phase-3-Studie CARES-310 publiziert, in der die Wirksamkeit des PD-L1-Inhibitors Camrelizumab in Kombination mit dem VEGFR2-gerichteten Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)…
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Hepatozellulären Karzinom (HCC) und zu biliären Karzinomen aktualisiert. Neue Empfehlungen gibt es zur bildgebenden Diagnostik, Strahlen- und Systemtherapie.
Die chronische Hepatitis B, von der Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind, ist ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem, für das es bisher keine Heilung gibt. In einer präklinischen Studie wurde das Potenzial eines gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörpers für die Behandlung von chronischer Hepatitis B und Hepatitis D…
Als Hauptrisikofaktor für eine Hepatitis-C-Virus-Infektion gilt der injizierende Drogenkonsum. Dabei stieg die Hepatitis-C-Virus-Inzidenz in den vergangenen Jahren vor allem bei Frauen zwischen 20 und 39 Jahren. Allerdings liegen kaum repräsentative Daten zur Prävalenz von Hepatitis-C-Virus-Infektionen während der Schwangerschaft und deren…