Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) und hohem Rezidivrisko nach Resektion oder Ablation profitieren von der adjuvanten Therapie mit Atezolizumab plus Bevacizumab. Erreicht wird eine signifikante Reduktion des Rezidivrisikos ohne Einschränkung der Lebensqualität.
Derzeit wird die weltweite Prävalenz der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) auf etwa 30% geschätzt – Tendenz steigend. Es besteht daher ein dringender Handlungsbedarf. Prof. Dr. Dr. med. Frank Tacke von der Charité Universitätsmedizin Berlin berichtete auf der Jahrestagung der DGVS über die wichtigsten neuen Erkenntnisse bei den…
Warum werden immer mehr Patienten mit einer Hepatitis diagnostiziert? Gibt es EXIT-Strategien? Und welche neuen Therapien zur Behandlung der Virushepatitis befinden sich in der Pipeline?
Die Prognose und der Erfolg der systemischen Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) wird durch den Grad der Leberfunktionsstörung bedingt, die aus der zugrunde liegenden Lebererkrankung resultiert. So war ein HCC mit einem Child-Pugh Stadium B lange mit einem schlechteren Überleben verbunden als unter einem Child-Pugh Stadium A. Mit dem…
Bei der Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) könnte resistente Stärke als Präbiotikum künftig eine wichtige Rolle spielen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass eine speziell abgestimmte Ernährungsform mit resistenter Stärke nicht nur das Darmmikrobiom positiv beeinflusst, sondern auch zu einer Linderung des…
In den letzten Jahren hat sich die Therapielandschaft des hepatozellulären Karzinoms (HCC) stark erweitert – und sie könnte bald weiter anwachsen. Vor Kurzem wurden die Ergebnisse der Phase-3-Studie CARES-310 publiziert, in der die Wirksamkeit des PD-L1-Inhibitors Camrelizumab in Kombination mit dem VEGFR2-gerichteten Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)…
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Hepatozellulären Karzinom (HCC) und zu biliären Karzinomen aktualisiert. Neue Empfehlungen gibt es zur bildgebenden Diagnostik, Strahlen- und Systemtherapie.
Die chronische Hepatitis B, von der Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind, ist ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem, für das es bisher keine Heilung gibt. In einer präklinischen Studie wurde das Potenzial eines gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörpers für die Behandlung von chronischer Hepatitis B und Hepatitis D…
Als Hauptrisikofaktor für eine Hepatitis-C-Virus-Infektion gilt der injizierende Drogenkonsum. Dabei stieg die Hepatitis-C-Virus-Inzidenz in den vergangenen Jahren vor allem bei Frauen zwischen 20 und 39 Jahren. Allerdings liegen kaum repräsentative Daten zur Prävalenz von Hepatitis-C-Virus-Infektionen während der Schwangerschaft und deren…
Etwa ein Drittel der Betroffenen, die an einem Typ-2-Diabetes leiden, erkranken an einer nicht alkoholischen Steatohepatitis (NASH). Dabei wird eine Diabetes-Erkrankung bei Patienten mit Leberzirrhose, Hepatitis-C-Virus und starkem Alkoholkonsum mit einer hepatischen Dekompensation in Verbindung gebracht. Demzufolge könnte ein Typ-2-Diabetes auch…
Mehreren Lebererkrankungen liegt zugrunde, dass die in der Leber produzierte Galle nicht wie vorgesehen in den Darm abgegeben wird. Somit kommt es zu einem Rückstau der Galle, was zur Schädigung des Lebergewebes führen kann. Bislang ging man davon aus, dass eine gleichzeitige Darmerkrankung das Fortschreiten einer Lebererkrankung mit Gallenstau…
In erster Linie basiert die Behandlung der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) auf einer Änderung des Lebensstils allen voran einer Reduktion der Kalorienzufuhr. Dennoch bedarf es insbesondere für die Behandlung der erhöhten Triglyceridwerte einer pharmakologischen Therapie. Mit dem Analogon des humanen Fibroblasten-Wachstumsfaktors 21 (FG21)…
Eine Infektion mit Hepatitis-D-Viren (HDV) verursacht die schwerste Form der chronischen, viralen Hepatitis-Erkrankung. Etwa zehn bis 20 Millionen Menschen weltweit sind betroffen. Die Krankheit ist aktuell nicht heilbar, am Ende bleibt als Therapieoption oft nur eine Lebertransplantation. Doch jetzt ist der Weg frei für eine Behandlung mit einem…
Die neue S3-Leitlinie zum perioperativen Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT) soll mit den enthaltenen Handlungsempfehlungen das prä-, intra- und postoperative Management bei der Resektion gastrointestinaler Tumoren verbessern und insbesondere die interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit standardisieren und…
Als Ursachen der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) gelten eine hohe Kalorienzufuhr, gepaart mit einem ungesunden Lebensstil, der sich durch wenig Bewegung und einen hohen Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln und gesättigten Fetten auszeichnet. Doch nicht nur die Fehlernährung, sondern auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme über den…