Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, leiden trotz prophylaktischer Antiemese häufig unter Übelkeit und Erbrechen. Ob hier Cannabisextrakt zu einer Verbesserung beitragen kann, hat eine Studie nun untersucht.
Der tägliche Konsum von Kalzium kann das Darmkrebsrisiko senken. Besonders Milchprodukte haben eine schützende Wirkung. Aber auch Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel haben eine schützende Wirkung.
Nicht nur bei Diabetes und Fettleibigkeit, sondern auch bei vielen weiteren Erkrankungen kann der Einsatz von GLP-1-Rezeptoragnoisten wie Wegovy positive Effekte vermitteln. Eine systematische Analyse bestätigt diese Vermutung, verweist aber auch auf mögliche Risiken.
Eine retrospektive Fall-Kontroll-Studie liefert Hinweise darauf, dass ein epigenetischer Biomarker-Assay helfen könnte, das Progressionsrisiko bei Barrett-Ösophagus besser einzuschätzen. Dies könnte die Überwachung und Behandlung von Patienten mit Barrett-Ösophagus nicht nur erheblich präzisieren, sondern gleichzeitig dazu beitragen, medizinische…
Bei Menschen mit Zirrhose und Leberrundherden mit einem maximalen Durchmesser von einem Zentimeter gehört die regelmäßige Überwachung zum Standard. Dass dieses Vorgehen sinnvoll ist, bestätigt nun eine aktuelle Studie.
Die auf dem Mikrobiom basierende personalisierte Ernährung ist ein vielversprechender neuer therapeutischer Ansatz, um die Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern und gleichzeitig die Vielfalt und Gesundheit des Darmmikrobioms zu fördern. Dieser individualisierte Ansatz kann sich tatsächlich lohnen, wie jetzt ein türkisches Team berichtet.
Hunde sind auf Kinderkrebsstationen eigentlich unerwünscht. Doch jetzt zeigt eine Machbarkeitsstudie, dass die jungen Patienten von tierischen Besuchen deutlich profitieren. Therapiehunde können das Wohlbefinden von krebskranken Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus verbessern und stellen keine Infektionsgefahr dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine…
Sport hat sich bei krebsbedingter Fatigue bewährt. Forscher des Cochrane Netzwerks haben nun Ausdauer- und Kraftsportarten miteinander verglichen. Unterschiede fanden sie nicht.
Lässt sich das Fortschreiten einer metabolismusassoziierten Lebererkrankung, kurz MASLD, zu einer Zirrhose oder zum hepatozellulären Karzinom vorhersagen? Chinesische Forscher scheinen diesem Ziel jetzt etwas näher gekommen zu sein. Sie haben 3 molekulare Subtypen der MASLD identifiziert, denen sie präzise Risiken und zugrunde liegende Mechanismen…
Ein Wiener Forschungsteam hat eine neue Klasse von oralen Peptid-Therapeutika entwickelt, die als potenzielle Medikamente zur Behandlung chronischer Bauchschmerzen dienen. Diese Innovation könnte eine sichere, nicht-Opioid-basierte Lösung zur Behandlung von Bauchschnmerzen aufgrund eines Reizdarmsyndroms und chronisch entzündlicher Darmerkrankungen…
Ein Typ-2-Diabetes und Adipositas sind wichtige Risikofaktoren für ein hepatozelluläres Karzinom (HCC). Anhand von Tierversuchen und Zellkulturen lässt sich ein möglicher Mechanismus ableiten: Demnach könnte die erhöhte Viskoelastizität die Proliferation und Invasion von HCC-Zellen über strukturelle, durch so genannte Advanced Glycation Endproducts…
Die essenzielle Aminosäure Tryptophan bildet verschiedene bioaktive Derivate. Diese Arbeit untersuchte den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Stoffwechselwegen sowie dem Auftreten und der Schwere von verschiedenen chronisch entzündlichen Erkrankungen. Das Ergebnis: Ein erhöhter Verbrauch von Tryptophan könnte einen Hinweis auf eine minimale…
Bei mehr als der Hälfte der Teilnehmer an Darmkrebsvorsorge-Programmen mit positivem fäkalem immunchemischem Test (FIT) wird bei einer nachfolgenden Koloskopie keine fortgeschrittene Neoplasie festgestellt. Kürzlich untersuchte eine holländische Studie, ob diese FIT-positiven Probanden trotzdem ein erhöhtes Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken.
In der Vergangenheit musste sich etwa jeder dritte Crohn-Patient (Morbus Crohn; MC) einer ersten Resektion einem erneuten Eingriff unterziehen. Ob diese Rate inzwischen gesunken ist, dieser Frage hat sich das Team um Anja Poulsen, Kopenhagen (Dänemark), kürzlich angenommen.
Die Zahl der zielgerichteten Krebsmedikamente steigt. Doch nur wenige können in den zulassungsrelevanten Studien einen erheblichen Nutzen vorweisen, fanden Forscher heraus.