Im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs rückt ein bislang unterschätzter Faktor in den Fokus: Bakterien im Tumorgewebe. Sie können die Wirkung der Chemotherapie blockieren – mit dramatischen Folgen für die Prognose. Doch eine begleitende Antibiotikatherapie könnte diesen Effekt umkehren und die Überlebenszeit der Patienten deutlich verlängern.
Schon 7.000 Schritte am Tag können das Krebsrisiko spürbar senken – eine neue Studie zeigt, wie stark regelmäßige Bewegung vor Tumorerkrankungen schützt und wo die Grenze des Effekts liegt.
Die Zahl der Darmkrebserkrankungen bei unter 50-Jährigen steigt – und neue Studien zeigen: Die Koloskopie ist auch für Menschen ab 45 sinnvoll und zielführend.
Zwei neu validierte Bluttests zeigen in einer großen deutschen Multizenterstudie eine deutlich höhere Spezifität als CA 19-9 – und könnten die Früherkennung operabler Pankreastumoren bei Risikopatienten entscheidend verbessern.
Geflügel gilt als gesunde Alternative zu rotem Fleisch – doch wer regelmäßig große Mengen davon isst, könnte auch damit sein Risiko für tödliche gastrointestinale Tumoren deutlich erhöhen. Besonders Männer sind gefährdet.
Proteinreiche Müsliriegel, Fitnesspizzen und Puddings versprechen mehr Sättigung und weniger Kalorien. Aber „High-Protein“-Lebensmittel können auch zur Kalorienfalle werden. Trotz leicht reduzierter Energieaufnahme fördern hochverarbeitete Produkte weiterhin das Überessen. Wer wirklich gesund essen und sein Gewicht kontrollieren möchte, sollte…
Millionen Menschen lassen sich jährlich per CT untersuchen – doch die Strahlenbelastung scheint nicht ganz ohne zu sein und bei nicht wenigen Krebs auslösen. Besonders betroffen sind Darm, Lunge, Blase und Kinder mit erhöhtem Schilddrüsenrisiko.
Ein dicker Bauch ist mehr als nur ein ästhetisches Problem – bei Männern kann ein größerer Taillenumfang das Risiko für bestimmte Krebsarten deutlich erhöhen. Eine neue Studie zeigt, warum das Maßband wichtiger sein könnte als der Body-Mass-Index.
Schon nach 2 Wochen zeigt sich ein Effekt: Aroniasaft kombiniert mit Sport könnte positive Effekte bei Prä-Diabetes entfalten – ein möglciher Ansatz für Prävention und Therapie.
Forschende entdecken eine verstärkte Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus bei Patienten mit primärer biliärer Cholangitis – ein möglicher Schlüssel zur Entstehung der unheilbaren Lebererkrankung.
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bringen nicht nur das Immunsystem, sondern auch den Stoffwechsel aus dem Takt. Die Kommunikation zwischen Darm und Mikrobiom scheint tiefgreifend gestört zu sein – und das hat Folgen für die Therapie.
Wer an lauten Straßen wohnt, trägt womöglich mehr Fett im Körper – und hat ein höheres Risiko für metabolische und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Selbst scheinbar harmlose Lärmpegel könnten gefährlich sein.
Die Gesamtzahl der Krebsfälle bei Menschen unter 50 Jahren ist laut einer aktuellen Studie nicht gestiegen. Allerdings nehmen bestimmte Krebsarten nehmen bei Menschen unter 50 deutlich zu – unter anderem zählt der Darmkrebs zu diesen Krebsentitäten. Was steckt hinter dem Trend?
Eine groß angelegte Studie mit fast 240.000 Teilnehmenden zeigt: Der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel steht in direktem Zusammenhang mit einer erhöhten Sterblichkeit. Besonders betroffen sind Industrieländer wie die USA und Großbritannien.
Bestimmte Darmbakterien können die Alterung der Blutgefäße beschleunigen – und erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch es gibt auch bakterielle Hoffnungsträger. Im Alter verändert sich die Bakterienzusammensetzung im Darm so, dass weniger «verjüngende» und mehr schädliche Substanzen im Körper zirkulieren.