Wesentlicher Bestandteil einer Morbus-Crohn-Therapie kann eine spezielle, in der Regel ballastofffreie Trinknahrung sein – insbesondere, aber nicht nur bei Kindern. Unklar blieb allerdings bislang der zugrundeliegende Mechanismus einer solchen Trinkdiät. Licht ins Dunkel bringen jetzt Forschende der Technischen Universität und des Dr. von…
Eine neue Studie zeigt, dass weibliche Fruchtfliegen größere Tumore entwickeln als ihre männlichen Artgenossen. Der Grund dafür scheint eine unterschiedliche Immunantwort zu sein.
US-Forscher haben ein neues Tool entwickelt, das mithilfe eines Bluttests und künstlicher Intelligenz das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren vorhersagen kann. Dieses Modell könnte weltweit eingesetzt werden.
Veränderungen in den Nahrungsmittelvorlieben bei Depressionen sind spezifischer auf den Zusammensetzung von Lebensmitteln – also deren Gehalt an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen – zurückzuführen als bisher angenommen. Dies deutet auf Störungen im Darm-Hirn-Signalweg hin und wirft die interessante Frage auf, ob durch eine Optimierung der…
Aktuell ist Bulevirtid die einzige zugelassene Therapiemöglichket bei einer Hepatitis-D-Virus-Infektion, die aufgrund ihrer raschen Progredienz in nur kurzer Zeit zu einer Leberzirrhose oder zu einem Leberkarzinom führen kann. Jetzt haben Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover beschrieben, wie Bulevirtid dazu beiträgt, die Entzündung der…
Forscher haben herausgefunden, dass einige CAR-T-Zellen ein immunologisches Gedächtnis besitzen und sich von naiven Zellen deutlich unterscheiden. Diese neuen Erkenntnisse könnten wegweisend für zukünftige Verbesserungen sein.
Immer mehr Mikroplastik sammelt sich in menschlichem Gewebe an, insbesondere in der Lebe und im Gehirn. Welche gesundheitlichen Folgen dies mit sich bringt, ist aktuell jedoch noch nicht klar.
Ein Großteil des Wissens über den Checkpoint-Rezeptor PD-1 stammt aus Mausmodellen. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch entscheidende Unterschiede zum Menschen auf.
Könnte eine Störung der inneren Uhr für die Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen verantwortlich sein? Und welche Rolle spielt die Dysbiose der gastrointestinalen Mikrobiota? Diesen Fragen sind 2 Forschungsteams der Universität Hohenheim in Stuttgart nachgegangen. Das Ergebnis: Zum einen waren schon vor dem Auftreten erster Symptome…
Besteht ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Polypen bei Verwandten und dem Risiko für Darmkrebs? Insbesondere das Risiko, in jungen Jahren an Darmkrebs zu erkranken, steigt, wenn eine solche familiäre Vorbelastung vorliegt, so die Ergebnisse eine schwedisch-deutschen Gruppe von Studienautoren. Angepasste Präventionsstrategien können eine…
Regelmäßige Bewegung vor einer Krebsdiagnose kann das Risiko für Krankheitsprogression und Tod signifikant senken, wie eine Studie aus Südafrika zeigt.
Eine ursprüngliche, pflanzenbasierte Ernährung bietet im Vergleich mit einer „westlich“ geprägten Ernährungsweise – in der nicht selten ballaststoffarme und auch hochverarbeitete Lebensmittel dominieren – signifikante gesundheitliche Vorteile. Die Restore-Diät, inspiriert von der traditionellen Ernährung in Papua-Neuguinea, kann beispielsweise…
Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, leiden trotz prophylaktischer Antiemese häufig unter Übelkeit und Erbrechen. Ob hier Cannabisextrakt zu einer Verbesserung beitragen kann, hat eine Studie nun untersucht.
Der tägliche Konsum von Kalzium kann das Darmkrebsrisiko senken. Besonders Milchprodukte haben eine schützende Wirkung. Aber auch Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel haben eine schützende Wirkung.
Nicht nur bei Diabetes und Fettleibigkeit, sondern auch bei vielen weiteren Erkrankungen kann der Einsatz von GLP-1-Rezeptoragnoisten wie Wegovy positive Effekte vermitteln. Eine systematische Analyse bestätigt diese Vermutung, verweist aber auch auf mögliche Risiken.