In einigen Fällen entwickelt sich aus einer unspezifischen Ileitis ein Morbus Crohn (MC). Beim Vergleich von Histopathologie und gastrointestinalem Ultraschall scheint letzterem eine höhere Aussagekraft zuzukommen, um einen MC zu identifizieren oder auszuschließen.
Die CT-Enterographie (CTE) wird routinemäßig zur Bestimmung der Aktivität und dem Schweregrad eines Morbus Crohn (MC) herangezogen, aber es gibt bisher nur wenige quantitative CTE-Bewertungssysteme.
Die Entscheidung über den Bedarf einer adjuvanten Chemotherapie nach einer primären Darmkrebsresektion kann auch für erfahrene Kliniker eine Herausforderung darstellen. Norwegische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickelten nun ein neues klinisches System, das bei dieser Entscheidung helfen soll.
Kann eine ballaststoffreiche Kost vor Krebserkrankungen schützen? Bis heute gilt die sogenannte Ballstoffhypothese als umstritten. In einer über 2 Jahrzehnte andauernden Studie untersuchte ein internationales Forscherteam die langfristigen Auswirkungen von resistenter Stärke auf die Krebsinzidenz bei Patienten mit dem Lynch-Syndrom.
Ob der Verzehr von Fleisch bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko einhergeht, ist noch immer unklar. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass zumindest der Konsum von verarbeitetem Fleisch die Sterblichkeit erhöht.
Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) haben herausgefunden, dass positive Effekte der Adipositas-Chirurgie auf Übergewicht und den Glukosestoffwechsel über postoperative Veränderungen des Darmmikrobioms vermittelt werden. Die veränderte Stoffwechselaktivität von spezifischen Bakterienclustern steigert im Kleintiermodell den…
Bei Kindern mit Colitis ulcerosa (CU) oder Morbus Crohn (MC) und gleichzeitiger eosinophiler Ösophagitis (EoE) zeigen sich deutliche klinische Unterschiede, die möglicherweise im Zusammenhang mit einer Anti-Tumornekrosefaktor(anti TNF)-Therapie stehen.
Die Colitis ulcerosa Leitlinie wird seit 2018 im Sinne einer „living guideline“ jährlich aktualisiert. Die letzte Aktualisierung der Leitlinie wurde im August 2020 publiziert. Während eine Anfang 2021 durchgeführte systematische Literaturrecherche keinen Aktualisierungsbedarf ersichtlich werden ließ, ergaben sich hingegen bei der diesjährigen…
Weniger als 20% aller Berechtigten nehmen in Deutschland die Vorsorge-Darmspiegelung wahr. Bei gleichbleibender Nutzung der Vorsorge ist aufgrund des demographischen Wandels bis 2050 ein Anstieg der Darmkrebs-Fälle von heute jährlich rund 62000 auf 77000 zu erwarten. Um diese Steigerung aufzufangen, müsste die Teilnahmerate an der…
Der Anteil an Muskelmasse und das Verhältnis von viszeralem zu subkutanem Fett scheinen als Prädiktoren für den längerfristigen Therapieerfolg einer Behandlung mit TNF-a-Inhibitoren bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) geeignet zu sein.
Die Rolle der adjuvanten Chemotherapie bei Dickdarmkrebs im Stadium II gilt nach wie vor als umstritten. Vor allem bei Patienten, bei denen nach der Operation zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) vorhanden ist, ist der Nutzen einer adjuvanten Chemotherapie ungewiss.
Eine Kombinationstherapie aus Vedolizumab und Thiopurinen scheint bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) zu einem geringeren Therapieversagen zu führen als eine Monotherapie mit Vedolizumab, so die Ergebnisse von Gesundheitsdaten aus den USA und Frankreich. Dies trifft nur eingeschränkt auf Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zu.
Die klinische Bedeutung von über- oder unterexprimierten microRNAs (miRNA) für die Diagnostik chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) ist noch nicht abschließend geklärt. Eine Metaanalyse stützt nun die Relevanz von miRNAs als mögliche Biomarker.
Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn (MC) tragen ein erhöhtes Risiko, eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) zu entwickeln. Chinesische Wissenschaftler liefern nun neue Daten zur Prävalenz und zu möglichen Prädiktoren.
Eine Hormonersatztherapie (HRT) lindert scheinbar nicht nur Wechseljahresbeschwerden. Denn eine retrospektive Studie aus China legt nun nahe, dass HRT auch mit einem reduzierten Darmkrebsrisiko abhängig vom Body-Mass-Index (BMI) einhergehen können.