Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht. Das von Prof. Florian Greten geleitete Forschungsteam konnte feststellen, dass bei der Chemotherapie absterbende Tumorzellen noch ein letztes Mal mit…
Pathogene CHEK2-Keimbahnvarianten wurden bislang vorwiegend mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Ihr Zusammenhang mit anderen Krebsarten ist nach wie vor umstritten.
Ältere Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) sind in klinischen Studien in der Regel unterrepräsentiert. Vergleichende Beobachtungsstudien zur Effektivität verschiedener Therapien können hier wichtige Informationen liefern.
Die Low-FODMAP Diät entspricht einer möglichen Ernährungsempfehlung bei Patienten mit Reizdarmbeschwerden, die auf einfach gehaltene Ernährungsempfehlungen, wie den Verweis auf ausgewogene Mischkost in Kombination mit achtsamer Nahrungsaufnahme, das vermeiden von Rohkost und generell als blähend bekannte Speisen, sowie die Reduktion von fettigem…
Ein internationales Team um Forschende des Exzellenzclusters PMI hat Biomarker gefunden, die am Anfang einer anti-TNF-Alpha-Therapie anzeigen, ob diese anschlagen wird.
Inwieweit eine Metabolismus-assoziierte Fettlebererkrankung (MAFLD) zur Entwicklung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) beitragen könnte, ist nicht ausreichend geklärt. Eine prospektive Kohortenstudie bestätigt nun einen Zusammenhang.
Der Wissenspodcast informiert über die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, über das Kurzdarmsyndrom oder komplexe, Crohn-assoziierte perianale Fisteln. Ein Moderator und zwei ExpertInnen widmen sich spezifischen Themen und verknüpfen diese mit dem Praxisalltag.
Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wirkt antientzündlich und stabilisiert die epitheliale Barrierefunktion des Darms. Über ihre Effektivität bei pädiatrischen Populationen mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) lagen bisher noch keine Studien vor.
Epidemiologische und experimentelle Studien haben einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Colitis ulcerosa (CU) nachgewiesen. Eine kanadische Studie untersuchte nun im Detail den Einfluss der Ernährung auf das Metabolom bei CU-Patienten.
Während bei erwachsenen Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) bereits einige Studien zur Behandlung mit Biologika wie Vedolizumab vorliegen, gibt es hingegen bei Kindern mit CED bislang kaum Daten hierzu.
Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt konnten in einem interdisziplinären Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute einen neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs identifizieren. Im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen konnte gezeigt werden, dass…
Eine Meta-Analyse von 31 randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs) ergab, dass Curcuma eine gute klinische Wirksamkeit in der Behandlung von Psoriasis, Colitis ulcerosa (CU) und rheumatoider Arthritis zeigt.
Obwohl die Leber der Hauptort für Fernmetastasen bei kolorektalem Karzinom ist, ist nur wenig über die Häufigkeit von synchronen und metachronen Lebermetastasen bekannt. Auch fehlt bislang eine vergleichende Beschreibung der epidemiologischen Merkmale von synchronen und metachronen Lebermetastasen.
Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Krebsprävention und -früherkennung ist für Betroffene daher besonders wichtig. Doch wird sie gerade von dieser Patientengruppe – insbesondere bei Darmkrebs – zu selten in Anspruch genommen, kritisieren die Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der Deutschen Diabetes…
ABX464 (Obefazimod) ist ein niedermolekulares Molekül, welches in den Immunzellen zur Bildung einer besonderen microRNA, nämlich miR-124, führt. miR-124 wiederum reguliert proinflammatorische Botenstoffe wie z.B. TNF-alpha, Interleukin-6 und Interleukin-17 herunter und vermittelt so eine antientzündliche Wirkung.