Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wirkt antientzündlich und stabilisiert die epitheliale Barrierefunktion des Darms. Über ihre Effektivität bei pädiatrischen Populationen mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) lagen bisher noch keine Studien vor.
Epidemiologische und experimentelle Studien haben einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Colitis ulcerosa (CU) nachgewiesen. Eine kanadische Studie untersuchte nun im Detail den Einfluss der Ernährung auf das Metabolom bei CU-Patienten.
Während bei erwachsenen Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) bereits einige Studien zur Behandlung mit Biologika wie Vedolizumab vorliegen, gibt es hingegen bei Kindern mit CED bislang kaum Daten hierzu.
Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt konnten in einem interdisziplinären Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute einen neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs identifizieren. Im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen konnte gezeigt werden, dass…
Eine Meta-Analyse von 31 randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs) ergab, dass Curcuma eine gute klinische Wirksamkeit in der Behandlung von Psoriasis, Colitis ulcerosa (CU) und rheumatoider Arthritis zeigt.
Obwohl die Leber der Hauptort für Fernmetastasen bei kolorektalem Karzinom ist, ist nur wenig über die Häufigkeit von synchronen und metachronen Lebermetastasen bekannt. Auch fehlt bislang eine vergleichende Beschreibung der epidemiologischen Merkmale von synchronen und metachronen Lebermetastasen.
Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Krebsprävention und -früherkennung ist für Betroffene daher besonders wichtig. Doch wird sie gerade von dieser Patientengruppe – insbesondere bei Darmkrebs – zu selten in Anspruch genommen, kritisieren die Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der Deutschen Diabetes…
ABX464 (Obefazimod) ist ein niedermolekulares Molekül, welches in den Immunzellen zur Bildung einer besonderen microRNA, nämlich miR-124, führt. miR-124 wiederum reguliert proinflammatorische Botenstoffe wie z.B. TNF-alpha, Interleukin-6 und Interleukin-17 herunter und vermittelt so eine antientzündliche Wirkung.
Der monoklonale Antiköper Etrolizumab könnte Patienten mit Morbus Crohn unterstützen, eine klinische Remission erreichen. Daher verglichen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun in einer doppelblinden Phase-3-Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Etrolizumab im Vergleich zu Placebo.
Der Vergleich einer Stuhltransplantation mit einer Glukokortikoid-Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigt eine vergleichbar gute Wirksamkeit. Unter der fäkalen Mikrobiota-Transplantation (FMT) traten jedoch weniger unerwünschte Ereignisse auf.
Casein macht den Hauptanteil der Proteine in Käse und Quark aus. Zwar schmeckt es selbst nicht bitter, jedoch entstehen bei dessen Verdau im Magen auch Eiweißfragmente (Peptide), die bitter sind. Dies belegt erstmals eine Studie unter Führung des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB). Die…
Jüngste Fallberichte deuteten darauf hin, dass die Therapie mit Anti-Tumor-Nekrose-Faktor (anti-TNF) das Risiko einer Psoriasis bei Patientinnen und Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) erhöht. Eine Metaanalyse findet hierfür keine Evidenz.
Übermäßiger Alkoholgenuss steigert das Darmkrebsrisiko – und zwar unabhängig von möglichen genetischen Risikofaktoren. Das zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Hilfe statistischer Analyseverfahren anhand von Daten einer in Südwestdeutschland laufenden Fall-Kontrollstudie. Menschen, die…
Bei der Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) spielen Umweltfaktoren ebenso eine Rolle wie genetische. Einige umweltbedingte Einflüsse scheinen, weitgehend unabhängig von genetischen Einflüssen, mit einer späteren CED-Diagnose assoziiert zu sein.
Zwar werden in Deutschland derzeit die meisten Rektumkarzinome mit der offenen Operationsmethode operiert, doch in den letzten Jahrzehnten wird die laparoskopische Methode immer häufiger zur Behandlung von Rektumkarzinomen eingesetzt.