Fehldosierungen bei der Insulintherapie sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – insbesondere nächtliche Hypoglykämien können lebensbedrohlich sein. Ein dänisches Forscherteam präsentierte vor Kurzem ein modifiziertes Insulinmolekül, das seine Aktivität in Abhängigkeit vom Blutzuckerspiegel reguliert. Ein solcher Glukoseschalter könnte die…
Patienten mit diagnostizierter Cannabisabhängigkeit sterben nach einer Darmkrebsdiagnose deutlich häufiger. Forschende vermuten eine gefährliche Wechselwirkung mit dem Immunsystem – und fordern mehr Aufklärung.
Smartwatches und Fitness-Tracker sind längst mehr als Lifestyle-Gadgets: Sie analysieren den Schlaf, zeichnen EKGs auf und bestimmen angeblich sogar die fruchtbaren Tage. Aber hätten Sie gedacht, dass es möglich ist, über die damit erhobenen Vitalparameter bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa bevorstehende Schübe frühzeitig…
Magenkrebs wird zunehmend in weniger fortgeschrittenen, besser behandelbaren Stadien diagnostiziert – ein Wandel, der laut einer auf der Digestive Disease Week® (DDW) 2025 vorgestellten Studie als bedeutender Fortschritt bei der Erkennung einer der tödlichsten Krebsarten zu werten ist.
Kann der Darm vor Transplantatversagen warnen? Eine aktuelle Studie liefert Hinweise darauf, dass mikrobiologische Veränderungen im Darmmikrobiom frühzeitig auf eine drohende Abstoßung der transplantierten Niere hinweisen können – ein möglicher Gamechanger für die Nachsorge in der Transplantationsmedizin.
Der Mangel an optimalen Spenderorganen stellt neue Herausforderungen an die Techniken zur Konservierung von Spenderlebern. Vor allem bei Organen mit eine höheren Risikoprofil kommt immer häufiger die normotherme Lebermaschinenperfusion (NLMP) zum Einsatz. Denn diese Technologie ermöglicht zum einen eine Bewertung der Organfunktion vor der…
Kontinuierliche Glukosemesssysteme sind für viele Menschen mit Diabetes nicht mehr wegzudenken. Zunehmend greifen jedoch auch stoffwechselgesunde Personen auf diese Technologie zurück, um ihre Ernährung zu „optimieren“. Eine aktuelle Studie warnt jetzt vor dem Einsatz der für Menschen mit Diabetes konzipierten und kalibrierten Systemen: Ihrer…
Kann ein altbekanntes Antidiabetikum (altersbedingten) nicht übertragbaren Krankheiten vorbeugen? Zumindest das Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes kann Metformin bei Menschen mit metabolischem Syndrom verringern – eine parallel getestete mediterrane Diät brachte alleine keine präventiven Effekt, verstärkte aber die Wirkung des…
Ein Enzym, das bei chronischen Darmentzündungen überproduziert wird, könnte auch eine Schlüsselrolle bei der Darmkrebsentstehung spielen: Die Blockade des Proteins HKDC1 bremst das Tumorwachstum – ein vielversprechender neuer Ansatz für personalisierte Therapien.
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Stoffwechselaktivität der Darmbakterien – zu Ungunsten des Wirts. So ist die Stoffwechselaktivität des Mikrobioms ist im Alter deutlich reduziert, und die Bakterien produzieren weniger lebenswichtige Substanzen, die der Körper benötigt. Das kann zur Alterung beitragen. Offensichtlich lässt sich der…
CBD-Produkte versprechen Schmerzlinderung, Entspannung und Wohlbefinden – doch die von den Herstellern beworbenen Effekte sind nicht belegt, mögliche gesundheitliche Risiken hingegen schon. Besonders problematisch: fehlende Dosierangaben und hohe Abweichungen vom deklarierten CBD-Gehalt.
Ein Rauchstopp verbessert die Heilungschancen nach Krebsoperationen – vor allem, wenn er frühzeitig erfolgt. Eine neue Studie belegt: Der Zeitpunkt des Rauchstopps kann entscheidend für postoperative Risiken sein.
Krebspatienten mit Tumorschmerzen profitieren stärker von einer minimalinvasiven perkutanen Ablation als von einer externen Strahlentherapie. Einer aktuellen Analyse zufolge ist das minimalinvasive Verfahren mit einer kürzeren Aufenthaltsdauer und einer geringeren Sterblichkeit assoziiert. Im Klinikalltag dominiert aktuell jedoch die externe…
Säureblocker vom Typ der Protonenpumpen-Inhibitoren können nicht nur durch Magensäure, sondern auch durch zinktragende Proteine aktiviert werden – und dies ganz ohne die Anwesenheit von Magensäure. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf mögliche Nebenwirkungen.
Eine Low-Carb-Diät könnte das Darmkrebsrisiko erhöhen. Anscheinend fördert die kohlenhydratarme Kost das Wachstum bestimmter E. coli-Stämme, die DNA-schädigende Toxine produzieren. Diese Toxine verstärken Entzündungen im Darm und schwächen die Schutzbarriere, was zu genetischen Schäden und Tumorwachstum führen kann.