Millionen Menschen lassen sich jährlich per CT untersuchen – doch die Strahlenbelastung scheint nicht ganz ohne zu sein und bei nicht wenigen Krebs auslösen. Besonders betroffen sind Darm, Lunge, Blase und Kinder mit erhöhtem Schilddrüsenrisiko.
Ein dicker Bauch ist mehr als nur ein ästhetisches Problem – bei Männern kann ein größerer Taillenumfang das Risiko für bestimmte Krebsarten deutlich erhöhen. Eine neue Studie zeigt, warum das Maßband wichtiger sein könnte als der Body-Mass-Index.
Schon nach 2 Wochen zeigt sich ein Effekt: Aroniasaft kombiniert mit Sport könnte positive Effekte bei Prä-Diabetes entfalten – ein möglciher Ansatz für Prävention und Therapie.
Forschende entdecken eine verstärkte Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus bei Patienten mit primärer biliärer Cholangitis – ein möglicher Schlüssel zur Entstehung der unheilbaren Lebererkrankung.
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bringen nicht nur das Immunsystem, sondern auch den Stoffwechsel aus dem Takt. Die Kommunikation zwischen Darm und Mikrobiom scheint tiefgreifend gestört zu sein – und das hat Folgen für die Therapie.
Eine groß angelegte Studie mit fast 240.000 Teilnehmenden zeigt: Der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel steht in direktem Zusammenhang mit einer erhöhten Sterblichkeit. Besonders betroffen sind Industrieländer wie die USA und Großbritannien.
Bestimmte Darmbakterien können die Alterung der Blutgefäße beschleunigen – und erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch es gibt auch bakterielle Hoffnungsträger. Im Alter verändert sich die Bakterienzusammensetzung im Darm so, dass weniger «verjüngende» und mehr schädliche Substanzen im Körper zirkulieren.
Nach einer überstandenen Darmkrebserkrankung Sport zu treiben, hat – das belegen aktuelle, auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellte Studiendaten – ein enormes präventives Potenzial. Bewegung ist demnach mehr alle eine Intervention zur Verbesserung der Lebensqualität. Sport ist eine Behandlung, die allen…
Nicht alle Menschen mit Übergewicht haben dasselbe Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken – und nicht alle profitieren gleichermaßen von einer bariatrischen Operation. So scheinen bestimmte Diabetesrisiko-Subtypen besonders stark auf den interventionellen Eingriff ansprechen – eine Erkenntnis, die den Weg für eine gezieltere, personalisierte…
Bei Kindern mit unkomplizierter Blinddarmentzündung scheint die Operation langfristig sicherer zu sein als eine reine Antibiotikatherapie – auch wenn Letztere zunächst schonender erscheint. Aber: Etwa ein Drittel der nur mit Antibiotika behandelten Kinder müssen – so die Daten einer Lancet-Studie – innerhalb eines Jahres trotzdem operiert werden.
Wer sich umweltbewusst ernährt, schützt nicht nur das Klima – sondern auch sich selbst: Laut einer neuen Metaanalyse geht eine nachhaltige Ernährung mit einem deutlich geringeren Krebsrisiko und einer niedrigeren Krebssterblichkeit einher.
Nicht nur die Genetik des Tumors, auch die Stärke der körpereigenen Immunzellen entscheidet über den Therapieerfolg bei Speiseröhrenkrebs. Veränderungen im Tumorumfeld scheinen sogar wichtiger zu sein als neue Mutationen.
Schmerzen, Übelkeit, Fatigue: Eine neue Studie zeigt, welche Beschwerden häufig der Akutversorgung bei Krebspatienten vorausgehen – und warum Frauen und Jüngere besonders betroffen sind.
Trotz steigender Krebsraten im Alter fehlen in vielen europäischen Ländern klare Empfehlungen für die Behandlung älterer Patienten – mit potenziell fatalen Folgen.
Der G-BA sucht per Ausschreibung eine Forschungseinrichtung, die eine Studie zur Erprobung der endoskopischen Implantation radioaktiver Mikropartikel bei lokal fortgeschrittenem Pankreaskarzinom entwirft, durchführt und auswertet. Die Bewerbungsfrist endet am 11. Juni 2025.