In medizinischen Krisensituationen stehen Ärzte vor schwierigen Entscheidungen – nun hat Karlsruhe die gesetzlichen Triage-Vorgaben für verfassungswidrig erklärt.
Die neue S3-Leitlinie setzt auf Früherkennung, genetische Tests und innovative Therapiekonzepte – für bessere Prognosen und mehr Organerhalt bei Darmkrebs.
Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH) ist eine unterschätzte Lebererkrankung mit potenziell schweren Folgen. Eine neue Analyse zeigt, wie groß die Lücke zwischen Schätzungen und tatsächlichen Diagnosen in Deutschland ist.
Warum altern Frauen langsamer als Männer? Eine internationale Studie zeigt: Genetik, Fortpflanzung und Fürsorge sind entscheidende Faktoren – und das nicht nur beim Menschen.
Mit 1,5 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungsprojekt von Jens Puschhof vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), das neue Wege zur Verhinderung von Darmkrebs durch gezielte Mikrobiom-Analyse aufzeigen soll.
Neun vermeintliche Schlankheitsmittel enthalten gefährliche, nicht zugelassene Wirkstoffe – das Landesuntersuchungsamt warnt vor schwerwiegenden Gesundheitsrisiken.
Viele Lebererkrankungen werden erst spät erkannt. Sehr hilfreich sind daher alle Tests, die zu einer früheren Diagnose führen. Ein neuer Risikorechner hilft nun, das 10-Jahres-Risiko für Leberzirrhose und Leberkrebs zuverlässig vorherzusagen – mit nur fünf Basiswerten und ohne bekannte Vorerkrankungen.
Ein Arzt und eine Krankenschwester stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht (wir hatten berichtet). Sie schildern ihre Sicht auf die Nacht, in der ein 12-jähriges Mädchen im Krankenhaus verstarb.
Seit Ende August breitet sich ein Ehec-Ausbruch in Deutschland aus. Das Robert Koch-Institut meldet zwei bestätigte Todesfälle und warnt vor weiteren Infektionen – die Quelle bleibt bislang unbekannt.
Darmkrebs bleibt eine der häufigsten Krebsarten – und trifft zunehmend auch jüngere Menschen. Während ungesunde Ernährung das Risiko erhöht, zeigen Studien: Kreuzblütler wie Brokkoli und Rosenkohl können vorbeugend wirken.
Trotz steigender Zahlen bleibt die Organspende ein sensibles Thema: In Hamburg wurden 2024 mehr Organe gespendet – besonders häufig die Leber. Doch viele Patienten warten weiterhin vergeblich.
Lange Wartezeiten auf Arzttermine sind Alltag – besonders bei Fachärzten. Eine digitale Ersteinschätzung soll künftig helfen, schneller und gezielter medizinische Hilfe zu erhalten.