Hirnmetastasen zeigen auffällige Kombinationen genetischer Veränderungen
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Chromosomale Imbalancen triggern TumorverhaltenKolorektales Karzinom: Lassen sich Metastasierungsmuster vorhersagen?

Hirnmetastasen bei Darmkrebs weisen im Vergleich zu Leber- und Lungenmetastasen besonders komplexe chromosomale Veränderungen auf. Insbesondere eine Kombination aus KRAS-Mutationen und Genamplifikationen fördert gezielt eine metabolische Umstellung der Tumorzellen, die eine Metastasenbildung im Gehirn begünstigt; andererseit öffnen sich damit auch…

Fast-Track-Chirurgie - der schnelle Dresdner Weg
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Der schnelle Dresdner Weg Per Fast-Track zur schnellen Genesung nach der OP

Das innovative Fast-Track-Programm am Universitätsklinikum Dresden optimiert den gesamten Behandlungsprozess bei Darmoperationen, verkürzt den Klinikaufenthalt und fördert eine rasche Genesung – buchstäblich also der „schnellste Weg“ zurück nach Hause. Besonderes Augenmerk wird in Dresden dabei auf die geriatrische Patientengruppe mit ihren…

Failure to Rescue Rate - ein wichtiger Qualitätindikator für die Wahl des Krankenhauses
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Spezialisierte Kliniken retten Leben Warum die Failure-to-Rescue-Rate im Qualitätsbericht stehen sollte

Komplexe Eingriffe erfordern mehr als chirurgisches Geschick. Neben dem erfolgreichen Eingriff ist es auch entscheidend, eventuell auftretende Komplikationen zu beherrschen. Dies ist der Grund, warum spezialisierte Zentren die Überlebenschancen deutlich erhöhen. Die DGCH fordert nun mehr Transparenz der Kliniken – und ein Umdenken der Patienten bei…

Medical technology concept
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Große Scheu und zu wenig TermineWarum so wenige Thüringer zur Vorsorgekoloskopie gehen

Trotz des  beschriebenen Nutzen machen viele Menschen in Thüringen keinen Gabrauch von dem Angebot zum Darmkrebsscreening – mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen. Gründe für die Zurückhaltung ist zum einen die Scheu vor der Untersuchung, zum anderen stehen aber auch nicht ausreichend viele Koloskopietermine zur Verfügung. 

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Erhöht kohlenhydratarme Kost das Darmkrebsrisiko?Low Carb: Gefahr für den Darm?

Eine Low-Carb-Diät könnte das Darmkrebsrisiko erhöhen. Anscheinend fördert die kohlenhydratarme Kost das Wachstum bestimmter E. coli-Stämme, die DNA-schädigende Toxine produzieren. Diese Toxine verstärken Entzündungen im Darm und schwächen die Schutzbarriere, was zu genetischen Schäden und Tumorwachstum führen kann.

Sportler macht Liegestütze
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Muskelkraft und Fitness stärkenKörperlich fitte Krebspatienten haben höhere Überlebenschancen

Ein fitter Körper zahlt sich immer aus. So haben Krebspatienten mit viel Muskelkraft und guter kardiorespiratorischer Fitness insbesondere in fortgeschrittenen Krebsstadien ein deulich geringeres Risiko zu versterben. Dies unterstreicht die Bedeutung von maßgeschneiderten Übungen zur Steigerung der Muskelkraft und Fitness, um die Überlebenschancen…

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IQWiG-Rapid-ReportAuch bei Major-Leberresektionen gilt: höhere Fallzahlen = höhere Qualität

Bei Major-Leberresektionen werden aktuell keine Mindestmengen gefordert. Laut eines aktuellen Prüfberichts (Rapid Report) des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) besteht aber bei Leberresektionen durchaus ein positiver Zusammenhang der Behandlungsqualität mit höheren Leistungsmengen – beispielsweise für die…

Darmkrebs Vorsorge
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Zweit-Analyse der NordICC-DatenEffekt der Vorsorge-Darmspiegelung ist besser als gedacht

Eine vergleichsweise bescheidene Reduktion der Darmkrebsfälle von nur 18% mithilfe des Darmkrebs-Screenings, das war das für viele doch enttäuschende Ergebnis der Auswertung der Daten aus der NordICC-Studie. Das Ergebnis einer zweiten Analyse war aber deutlich besser: Demnach können durch eine einmalige Darmspiegelung 3 von 4 der innerhalb von 10…