Ein Forscherteam aus Deutschland hat erstmals nachgewiesen, dass bestimmte Darmbakterien über die Bildung sekundärer Gallensäuren aktiv zur Entstehung von Dickdarmkrebs beitragen. Die Ergebnisse eröffnen neue Wege für Prävention und Therapie.
Die Überlebensprognose bei Darmkrebs ist vielschichtig und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Herkömmliche Verfahren wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen dabei an ihre Grenzen. Methoden des maschinellen Lernens ermöglichen eine präzisere Bewertung relevanter Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Raucherstatus – und eröffnen neue…
Verdauungsprobleme sind bei Darmkrebsüberlebenden weit verbreitet. Fast die Hälfte ist betroffen – und die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Jetzt zeigen neue Daten, dass Ballaststoffe helfen könnten, Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung nach der Krebsbehandlung zu lindern.
Ab wann gilt Darmkrebs als geheilt? Neue Daten zeigen: Nach sechs Jahren sinkt das Rückfallrisiko bei Darmkrebs auf unter 0,5% – ein Wendepunkt für Nachsorge und Kommunikation.
Obwohl Darmkrebs typischerweise als Erkrankung höheren Alters gilt, tritt er zunehmend auch bei jüngeren Erwachsenen auf. Ein großes Forschungsnetzwerk untersucht, warum Darmkrebs bei Menschen unter 50 zunimmt – und welche Rolle ein verändertes Mikrobiom dabei spielt. Erste Daten zeigen ein charakteristisches Muster mikrobieller Veränderungen, das…
Übergewicht zählt zu den zentralen Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs. Zur Therapie von Adipositas kommen zunehmend GLP-1-Rezeptoragonisten zum Einsatz. Neue Daten zu ihnen zeigen jetzt: Sie senken die Sterblichkeit bei Darmkrebs deutlich – und bieten zusätzliche Vorteile für adipöse Patienten.
Eine neue Studie enthüllt: Regulatorische T-Zellen (Tregs) nutzen Entzündungssignale, um die Darmschleimhaut nach Krebstherapie zu regenerieren – ein möglicher Durchbruch für die Behandlung von Nebenwirkungen.
Bewegung schützt vor Krebs! Eine neue Langzeitstudie mit über 231.000 Teilnehmenden zeigt: Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Krebserkrankungen des Verdauungssystems deutlich – schon moderate Bewegung macht einen Unterschied. Lesen Sie hier mehr dazu.
Gesetzlich Versicherte haben gemäß den aktuellen Regelungen ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Das IQWiG untersucht derzeit im Auftrag des G-BA, ob die Altersgrenze für die Darmkrebs-Früherkennung gesenkt und die Koloskopie-Frequenz angepasst werden sollte. Stellungnahmen zum Vorbericht sind bis zum 02.02.2026…
In einer Phase-III-Studie zeigte die Kombination aus Atezolizumab und Zanzalintinib deutliche Vorteile gegenüber der Standardtherapie bei metastasiertem Darmkrebs. Die Kombi aus dem Immun-Checkpoint-Inhibitor und dem Tyrosinkinase-Inhibitor verlängerte das Überleben deutlich – selbst in schwierigen Subgruppen.
Hautmetastasen bei Darmkrebs sind selten – aber prognostisch kritisch. Die mittlere Überlebenszeit liegt unter 6 Monaten. Eine aktuelle Metaanalyse zeigt: Gezielte Behandlung kann die Überlebenschancen deutlich verbessern, unabhängig davon, ob operativ, mit Strahlen- oder Chemotherapie.
Auch zum Jahresende veröffentlicht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zahlreiche neue Nutzenbewertungen. In diesem Monat liegt der Fokus auf Arzneimitteln, die für das Leberzellkarzinom, Ösophagus- und Kolorektalkarzinom zugelassen wurden. Der G-BA ha geprüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen…