Die Appendizitis gehört zu den häufigsten Gründen für operative Eingriffe weltweit. Doch nicht alle Fälle erfordern zwingend eine Operation. Dr. Maximilian Dölling, Magdeburg, arbeitet an einer medikamentösen Behandlung, die Betroffenen eine schonendere Alternative zur Operation bieten könnte.
Wesentlicher Bestandteil einer Morbus-Crohn-Therapie kann eine spezielle, in der Regel ballastofffreie Trinknahrung sein – insbesondere, aber nicht nur bei Kindern. Unklar blieb allerdings bislang der zugrundeliegende Mechanismus einer solchen Trinkdiät. Licht ins Dunkel bringen jetzt Forschende der Technischen Universität und des Dr. von…
Magen-Darm-Infektionen sind nicht nur lästig, sondern im Zweifel für Betroffene auch gefährlich. Aktuell wurde ein Virus besonders häufig gemeldet: So gab es in in Rheinland-Pfalz seit Jahresanfang fast doppelt so viele Norovirusinfektionen wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Immer mehr Mikroplastik sammelt sich in menschlichem Gewebe an, insbesondere in der Lebe und im Gehirn. Welche gesundheitlichen Folgen dies mit sich bringt, ist aktuell jedoch noch nicht klar.
Könnte eine Störung der inneren Uhr für die Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen verantwortlich sein? Und welche Rolle spielt die Dysbiose der gastrointestinalen Mikrobiota? Diesen Fragen sind 2 Forschungsteams der Universität Hohenheim in Stuttgart nachgegangen. Das Ergebnis: Zum einen waren schon vor dem Auftreten erster Symptome…
Besteht ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Polypen bei Verwandten und dem Risiko für Darmkrebs? Insbesondere das Risiko, in jungen Jahren an Darmkrebs zu erkranken, steigt, wenn eine solche familiäre Vorbelastung vorliegt, so die Ergebnisse eine schwedisch-deutschen Gruppe von Studienautoren. Angepasste Präventionsstrategien können eine…
Eine ursprüngliche, pflanzenbasierte Ernährung bietet im Vergleich mit einer „westlich“ geprägten Ernährungsweise – in der nicht selten ballaststoffarme und auch hochverarbeitete Lebensmittel dominieren – signifikante gesundheitliche Vorteile. Die Restore-Diät, inspiriert von der traditionellen Ernährung in Papua-Neuguinea, kann beispielsweise…
Der tägliche Konsum von Kalzium kann das Darmkrebsrisiko senken. Besonders Milchprodukte haben eine schützende Wirkung. Aber auch Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel haben eine schützende Wirkung.
Ab dem 1. April 2025 gelten für die Darmkrebsvorsorge einheitliche Regelungen für Frauen und Männer ab 50 Jahren. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass beide Geschlechter die gleichen Untersuchungsangebote nutzen können. Diese Anpassung soll die Umsetzung der Vorsorge in der Praxis vereinfachen und die Teilnahme an den…
Die auf dem Mikrobiom basierende personalisierte Ernährung ist ein vielversprechender neuer therapeutischer Ansatz, um die Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern und gleichzeitig die Vielfalt und Gesundheit des Darmmikrobioms zu fördern. Dieser individualisierte Ansatz kann sich tatsächlich lohnen, wie jetzt ein türkisches Team berichtet.
Übergewicht erhöht das Darmkrebsrisiko. Wie sehr dieser vermeidbare Risikofaktor zu Buche schlägt, wurde bislang deutlich unterschätzt. Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben jetzt einen großen Datenpool neu analysiert und kommen zu dem Schluss, dass Übergewicht für einen Anteil von über 20 Prozent der Darmkrebserkrankungen…
Die essenzielle Aminosäure Tryptophan bildet verschiedene bioaktive Derivate. Diese Arbeit untersuchte den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Stoffwechselwegen sowie dem Auftreten und der Schwere von verschiedenen chronisch entzündlichen Erkrankungen. Das Ergebnis: Ein erhöhter Verbrauch von Tryptophan könnte einen Hinweis auf eine minimale…
Wenn Erkrankungen das Kauen, Schlucken oder Verdauen von Speisen auf normalem Wege verhindern, muss – dauerhaft oder vorübergehend – auf Möglichkeiten der medizinischen Ernährung zurückgegriffen werden. Immer häufiger geschieht dies außerhalb der Klinik im privaten oder pflegerischen Umfeld. Handreichungen dazu, wann eine solche Ernährung angezeigt…
In der Vergangenheit musste sich etwa jeder dritte Crohn-Patient (Morbus Crohn; MC) einer ersten Resektion einem erneuten Eingriff unterziehen. Ob diese Rate inzwischen gesunken ist, dieser Frage hat sich das Team um Anja Poulsen, Kopenhagen (Dänemark), kürzlich angenommen.
Das Reizdarmsyndrom ist ein multifaktorielles Krankheitsbild mit einem bunten Blumenstrauß an Symptomen sowie einer Vielzahl von Therapieoptionen, die nach Leitlinie probatorisch eingesetzt werden können und deren Auswahl sich an der ärztlichen Intuition und dem Patientenwunsch entscheidet. Verglichen zu anderen Krankheitsbildern, bei denen klare…