Erkrankt ein Mensch an Darmkrebs, ist es für seine Familie relevant, ob es sich um erblichen Darmkrebs handelt. Allerdings sind viele Genvarianten diesbezüglich noch nicht ausreichend erforscht. Eine Studie des Universitätsklinikums Bonn hat diese Varianten unklarer Signifikanz (VUS) nun in den Blick genommen.
Dass Bewegung einen positiven gesundheitlichen Aspekt hat, ist allgemein bekannt. Eine Untersuchung hat nun die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Prognose von Darmkrebspatienten in den Fokus gestellt.
Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs, die eine Mismatch-Repair-Defizienz oder hohe Mikrosatelliteninstabilität aufweisen, profitieren vielfach von einer Immuntherapie mit Checkpointblockern. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Behandlungsdauer hier am sinnvollsten ist.
Aufwendige offene Operationen gehen häufig mit einem Risiko für Narbenhernien einher. Auch und insbesondere Menschen, die aufgrund von Darmkrebs operiert werden mussten, sind hiervon betroffen. Nun wurde untersucht, inwieweit die Small-Bites-Technik davor schützen kann.
Die Berücksichtigung der fettfreien Körpermasse bei der Berechnung der Oxaliplatin-Dosis kann das Risiko von Neurotoxizität bei der Chemotherapie von Patient*innen mit Kolonkarzinom reduzieren.
Die Ernährung spielt mit Blick auf das Darmkrebsrisiko eine entscheidende Rolle. In einer Studie gelang es nun, Metaboliten zu identifizieren, die ein wichtiger Risikofaktor für frühen Darmkrebs sein können.
Eine gesunde Ernährung spielt in Bezug auf das Darmkrebsrisiko eine wichtige Rolle – Obst, Gemüse und Ballaststoffe etwa. Doch inwieweit verändert sich diese Assoziation etwa, wenn genetische Variationen vorliegen? Diese Frage haben sich Wissenschaftler nun gestellt.
Welche sind die optimalen Überwachungsintervalle zur Verhinderung von Darmkrebs nach der Entfernung von Polypen? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die US-amerikanische Wissenschaftler durchgeführt haben.
Eine Koloskopie findet hierzulande vielfach unter einer Sedierung statt. Allerdings könnte dies das Risiko für Intervallkarzinome erhöhen, wie eine Studie zeigt.
Mehrere randomisierte klinische Studien weisen darauf hin, dass eine Triplett-Chemotherapie plus Bevacizumab bei Patientinnen und Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) das Gesamtüberleben im Vergleich zu einer Doublet-Chemotherapie plus Bevacizumab verbessert. Allerdings wurde in diesen Studien immer hochdosiertes 5-Fluorouracil…
Aspirin ist der bekannteste Wirkstoff zur Prävention kolorektaler Neoplasien. Eine breite Anwendung scheint allerdings durch mögliche mit der Langzeiteinnahme verbundene Risiken eingeschränkt zu sein. Eine aktuell im JAMA Oncology Journal publizierte Studie identifizierte nun diejenigen Personen, die am ehesten von einer regelmäßigen Einnahme von…
Risankizumab ist unter anderem bei Patienten mit mittelschwerem bis schwerem aktivem Morbus Crohn, die nur unzureichend auf eine konventionelle Therapie oder ein Biologikum angesprochen haben, zugelassen. Bei Colitis ulcerosa wird der monoklonale Antikörper bislang nur im Rahmen von Studien eingesetzt. Dabei konnte nun in zwei aktuellen…
Die Ileozökalresektion ist Standardtherapie bei Patienten mit stenosierenden, fistulierenden oder abszedierenden Prozessen bei Morbus Crohn. Dabei weisen Ergebnisse aus vorherigen Studien darauf hin, dass die zusätzliche Exzision des betroffenen Mesenteriums mit weniger postoperativen Rezidiven verbunden sein könnte. In einer prospektiven Studie…
Der immunchemische Stuhltest (FIT) ist einfach anzuwenden, kann in der Regel von zuhause aus durchgeführt werden und lässt sich auf eine standardisierte Weise auswerten. Dies macht ihn zu einem bewährten und viel genutzten Screening-Instrument. Aber wie viel trägt die Teilnahme am FIT tatsächlich zur Senkung der Darmkrebs-Mortalität bei?
Manche Patienten mit mittelschwerem bis schwerem aktivem Morbus Crohn (MC) sprechen nur unzureichend auf eine Therapie mit Tumor-Nekrose-Faktor (TNF)-Hemmern an oder müssen die Therapie aufgrund von unerwünschten Nebenwirkungen abbrechen. Als Alternativen stehen dann unter anderem Risankizumab und Ustekinumab zur Verfügung. Bislang gab es keine…