Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn betreffen in erster Linie den Magen-Darm-Trakt, weisen aber häufig auch extraintestinale Manifestationen und Komplikationen auf. Dazu zählen akute arterielle oder venöse Thromboembolien, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen – Krankheitsbilder, die…
Die Teilnahmeraten an den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen für gesetzlich Versicherte haben sich im vergangenen Jahr sehr positiv entwickelt. Dieses Fazit ziehen der AOK-Bundesverband und die Deutsche Krebsgesellschaft zum diesjährigen „Tag der Krebsvorsorge“ am 28. November.
Perforiert ein entzündeter Appendix bei einer Schwangeren, kann dies Mutter und Kind gefährden; die chirurgische Entfernung einer histologisch gesunden Appendix kann aber ebenfalls ein unerwünschtes neonatales Outcome nach sich ziehen. Da viele Schwangere bei einer akuten Blinddarmentzündung aber nicht unbedingt die klassischen Symptome und…
Clostridioides-difficile-Infektionen belasten das US-amerikanische Gesundheitssystem jährlich mit Milliardenkosten und erheblicher Mortalität. Eine neue Studie demonstriert, wie effektiv elektronische Handhygienesysteme (EHHMS) nosokomiale Infektionen mit dem Errger verhindern können.
Jeder tut es, mal ganz leise, mal krachend laut. Dennoch sind Flatulenzen ein Tabuthema. Australische Forscher wollen jetzt ein Pups-Profil erstellen - per App. Es geht um Daten wie Geruch und Lautstärke.
Therapien gegen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen schlagen nicht bei allen Betroffenen gleich gut an. Was individuell funktioniert, muss im Behandlungsprozess ausgetestet werden. Jetzt ist es einem Forschungsteam gelungen, mit dem Zellteilungsprotein KI67 einen Biomarker ausfindig zu machen, der anzeigt, ob eine Anti-Integrin-Therapie…
Neue Erkenntnisse über das Tumorsuppressor-Gen p53 bei der Pathogenese der Colitis ulcerosa könnten dazu beitragen, neue Zielstrukturen zur Behandlung oder sogar zur Prävention damit bedingter Darmkrebsarten zu identifizieren.
Einer ersten kleinen klinischen Studie zufolge scheint eine Abtragung der Duodenalschleimhaut mittels Elektroporation – das sogenannte ReCET-Verfahren – dazu beitragen zu können, den Insulinbedarf von Menschen mit Typ-2-Diabetes zu reduzieren oder sogar vollständig zu eliminieren. Dr. Celine Busch, Amsterdam, hat die vielversprechenden…
Erkrankt ein Mensch an Darmkrebs, ist es für seine Familie relevant, ob es sich um erblichen Darmkrebs handelt. Allerdings sind viele Genvarianten diesbezüglich noch nicht ausreichend erforscht. Eine Studie des Universitätsklinikums Bonn hat diese Varianten unklarer Signifikanz (VUS) nun in den Blick genommen.
Dass Bewegung einen positiven gesundheitlichen Aspekt hat, ist allgemein bekannt. Eine Untersuchung hat nun die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Prognose von Darmkrebspatienten in den Fokus gestellt.
Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs, die eine Mismatch-Repair-Defizienz oder hohe Mikrosatelliteninstabilität aufweisen, profitieren vielfach von einer Immuntherapie mit Checkpointblockern. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Behandlungsdauer hier am sinnvollsten ist.
Aufwendige offene Operationen gehen häufig mit einem Risiko für Narbenhernien einher. Auch und insbesondere Menschen, die aufgrund von Darmkrebs operiert werden mussten, sind hiervon betroffen. Nun wurde untersucht, inwieweit die Small-Bites-Technik davor schützen kann.
Die Berücksichtigung der fettfreien Körpermasse bei der Berechnung der Oxaliplatin-Dosis kann das Risiko von Neurotoxizität bei der Chemotherapie von Patient*innen mit Kolonkarzinom reduzieren.
Die Ernährung spielt mit Blick auf das Darmkrebsrisiko eine entscheidende Rolle. In einer Studie gelang es nun, Metaboliten zu identifizieren, die ein wichtiger Risikofaktor für frühen Darmkrebs sein können.
Eine gesunde Ernährung spielt in Bezug auf das Darmkrebsrisiko eine wichtige Rolle – Obst, Gemüse und Ballaststoffe etwa. Doch inwieweit verändert sich diese Assoziation etwa, wenn genetische Variationen vorliegen? Diese Frage haben sich Wissenschaftler nun gestellt.