Die ausgewiesene Expertin für Erkrankungen der Leber und Gallenwege am Universitätsklinikum Düsseldorf, Prof. Dr. med. Verena Keitel-Anselmino, ist dem Ruf nach Magdeburg gefolgt und besetzt seit 1. September den Lehrstuhl für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität…
Weizennudeln, Weizenbrot und Weizengrieß – ein Großteil der Getreideprodukte, welche die Deutschen zu sich nehmen, besteht aus Weizen. Doch immer mehr Menschen verzichten z.B. aus gesundheitlichen Gründen vorsorglich auf Gluten. Von einer Weizenunverträglichkeit könnten 0,5–6,0% der Deutschen betroffen sein. Im Projekt „ReBIOscover“ untersuchen…
Etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung einer Expertenkommission mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon präsentiert seine Studie im Journal «The Lancet Oncology».
Seit Juli dieses Jahres stärkt eine neue Professur für Onkologische Viszeralchirurgie die Würzburger Universitätsmedizin bei der Therapie und Erforschung von Tumorerkrankungen im Bauchraum. Besetzt wurde sie mit Armin Wiegering.
Verschiedene Studien legen nahe, dass die primäre Tumorlokalisation (PTL) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ein möglicher prognostischer und prädiktiver Parameter ist. Wissenschaftler von der Mayo-Klinik in Rochester untersuchten nun die Auswirkung der PTL auf das Gesamt- und progressionsfreie Überleben bei über 9.000 Patienten.
Jedes Jahr wird eine wegweisende Arbeit mit dem Preis der Deutschen Leberstiftung ausgezeichnet. In diesem Jahr geht der Publikationspreis an eine Veröffentlichung, die entscheidend zu einem besseren Verständnis der Entstehung von nicht-alkoholischer Fettleberhepatitis (NASH) beim Menschen beiträgt.
Am 3. September 2021 erscheint „Das Leber-Buch“ in der vierten, aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage. Verständlich und anschaulich erläutert der bewährte Ratgeber, der 2010 zum ersten Mal erschien, ganz aktuell und umfassend die lebenswichtigen Aufgaben sowie die möglichen Erkrankungen der Leber und die entsprechenden Behandlungen.
Die Pathogenese der Zöliakie ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dabei spielt auch das Enzym Transglutaminase 2 in der Darmschleimhaut eine Rolle. Durch die Einnahme des Transglutaminase-2-Inhibitors ZED1227 kann laut einer „Proof-of-Concept“-Studie bei Betroffenen eine Schädigung der Darmschleimhaut verhindert werden.
Warum profitieren Patienten mit Hepatitis C und fortgeschrittenem Leberkrebs besonders von einer Therapie mit einem Proteinkinasehemmer? Dieser Frage sind Wissenschaftler von der Universität in Liverpool nachgegangen.
In der Magdeburger Universitätsklinik für Radiologie ist im Rahmen einer klinischen Studie europaweit der erste Patient mit einer neuartigen Tumortherapie der Leber behandelt wurden.
Bei der Anzahl bariatrischer Operationen gibt es eine steigende Tendenz, wobei die Sleeve-Gastrektomie (SG) den größten Anteil einnimmt. Daten zu Langzeitergebnissen liegen bislang allerdings nur wenige vor. Ziel einer Studie aus Wien war es daher, die Ergebnisse 15 Jahre nach dem Eingriff zu ermitteln.
In vielen Ländern steigt die Zahl der Darmkrebsfälle in frühem Alter. Daher wollten nun New Yorker Wissenschaftler herausfinden, welche Faktoren – außer genetischen – bei jüngeren Menschen das Risiko für kolorektale Karzinome (CRC) erhöhen.
Glutenfreie Lebensmittel liegen im Trend. Unter anderem wird darüber berichtet, dass sie kognitive Fähigkeiten verbessern sollen. Doch laut einer Studie aus den USA ist der Verzicht auf Gluten darauf bezogen wirkungslos.
Prof. Dr. Julia Mayerle von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am LMU Klinikum München und ihre Mitarbeiter Dr. Ujjwal Mukund Mahajan und Dr. Qi Li haben eine neue Strategie für die zielgerichtete Behandlung des Pankreaskarzinoms entwickelt.
Ärztinnen und Ärzte des Leberzentrums am Universitätsklinikum Frankfurt haben Zahlen zu Patienten mit akut-auf-chronischem Leberversagen ausgewertet. Es zeigt sich: 2020 gab es mehr als doppelt so viele Fälle in Folge von Alkoholkonsum als in den Vorjahren.