Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) müssen kein Grund sein auf Kinder zu verzichten. Allerdings ist die Betreuung von schwangeren Patientinnen mit CED oft eine Herausforderung. Eine multizentrische Studie aus den Niederlanden richtete den Fokus nun auf die Kinder von Müttern mit CED. Ziel war es, die gesundheitlichen Langzeitfolgen der…
Darmkrebs ist keine Alte-Leute-Krankheit, denn betroffen sind immer häufiger auch jüngere Erwachsene. Eine US-amerikanische Beobachtungsstudie untersuchte nun, wie sich chirurgische Eingriffe auf das Überleben bei unter 50-Jährigen mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) auswirken.
Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist ein wachsendes Gesundheitsproblem und mit anderen Erkrankungen assoziiert. In bisherigen Studien wurde bereits ein Zusammenhang mit Zöliakie vermutet. Wissenschaftler aus Düsseldorf untersuchten nun diese potenzielle Assoziation bei ambulanten Patienten.
Ein übermäßiger Konsum von gezuckerten Getränken ist ungesund – diese Erkenntnis ist nicht neu. Allerdings zeigt eine aktuelle Studie der Universität Zürich, dass bereits handelsübliche Mengen an Frucht- und Haushaltszucker in Softdrinks die körpereigene Fettproduktion in der Leber verdoppeln können. Über längere Zeit begünstigt dies die…
Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Frankfurt konnten einen neuen Mechanismus entschlüsseln, wie Darmkrebszellen dem Zelltod entkommen. Das Enzym Transglutaminase 2 ist in Darmkrebszellen besonders aktiv und hemmt den Tumorsuppressor p53. Die direkte Bindung von Transglutaminase 2 an p53 blockiert dessen Funktion. Durch die…
Subkutan oder intravenös – zwei verschiedene Anwendungsarten, gleiche Wirksamkeit? Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein verglichen nun die subkutane (s.c.) im Vergleich zur intravenösen (i.v.) Gabe des Infliximab-Biosimilars CT-P13.
Bei gastrointestinalen Symptomen gleich koloskopieren oder erst beobachten? Eine spanische Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass diese Entscheidung mittels immunologischem Stuhltest (FIT) in der Primärversorgung gut abgeschätzt werden kann.
Können die langsamen meditativen Bewegungen des Tai Chi bei adipösen Erwachsenen bessere Ergebnisse erzielen als ein aerobes Sportprogramm mit höherem Kalorienverbrauch? Ein Forscherteam aus China ging dem nun in einer randomisierten kontrollierten Studie nach.
Die ausgewiesene Expertin für Erkrankungen der Leber und Gallenwege am Universitätsklinikum Düsseldorf, Prof. Dr. med. Verena Keitel-Anselmino, ist dem Ruf nach Magdeburg gefolgt und besetzt seit 1. September den Lehrstuhl für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität…
Weizennudeln, Weizenbrot und Weizengrieß – ein Großteil der Getreideprodukte, welche die Deutschen zu sich nehmen, besteht aus Weizen. Doch immer mehr Menschen verzichten z.B. aus gesundheitlichen Gründen vorsorglich auf Gluten. Von einer Weizenunverträglichkeit könnten 0,5–6,0% der Deutschen betroffen sein. Im Projekt „ReBIOscover“ untersuchen…
Etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung einer Expertenkommission mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon präsentiert seine Studie im Journal «The Lancet Oncology».
Seit Juli dieses Jahres stärkt eine neue Professur für Onkologische Viszeralchirurgie die Würzburger Universitätsmedizin bei der Therapie und Erforschung von Tumorerkrankungen im Bauchraum. Besetzt wurde sie mit Armin Wiegering.
Verschiedene Studien legen nahe, dass die primäre Tumorlokalisation (PTL) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ein möglicher prognostischer und prädiktiver Parameter ist. Wissenschaftler von der Mayo-Klinik in Rochester untersuchten nun die Auswirkung der PTL auf das Gesamt- und progressionsfreie Überleben bei über 9.000 Patienten.
Jedes Jahr wird eine wegweisende Arbeit mit dem Preis der Deutschen Leberstiftung ausgezeichnet. In diesem Jahr geht der Publikationspreis an eine Veröffentlichung, die entscheidend zu einem besseren Verständnis der Entstehung von nicht-alkoholischer Fettleberhepatitis (NASH) beim Menschen beiträgt.
Am 3. September 2021 erscheint „Das Leber-Buch“ in der vierten, aktualisierten und deutlich erweiterten Auflage. Verständlich und anschaulich erläutert der bewährte Ratgeber, der 2010 zum ersten Mal erschien, ganz aktuell und umfassend die lebenswichtigen Aufgaben sowie die möglichen Erkrankungen der Leber und die entsprechenden Behandlungen.