Ein tiefer Einblick in die Molekularbiologie verbessert das Verständnis und ebnet den Weg zu neuartigen prognostischen und therapeutischen Ansätzen für Patientinnen und Patienten. Die Studie der Forschungsgruppe der experimentellen und translationalen Hepatologie und hepatobiliären Onkologie der Universität zu Lübeck am Universitätsklinikum…
Die Primärtumorresektion (PTR) als Therapieoption bei Patienten mit Pankreaskarzinom im Stadium IV ist umstritten. Eine Analyse der SEER-Datenbank nahm sich diesem Thema nun an und kommt zu dem Schluss, dass sich die PTR bei manchen Patienten lohnen könnte.
Um den Austausch von Grundlagenwissenschaftlern und klinischen Forschern in der Hepatologie zu fördern, schreibt die Deutsche Leberstiftung auch in diesem Jahr ihr Vernetzungs-Stipendium aus.
Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs überlebten nach Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen. Eine Kombination der Impfung mit einem…
Ist laryngopharyngealer Reflux (LPR) eine Ursache für eine brennende Mundschleimhaut? Oft geht das Burning-Mouth-Syndrom (BMS) damit zumindest einher. Wissenschaftler aus Frankreich untersuchten nun in einer prospektiven, nicht kontrollierten Studie, ob es einen Zusammenhang gibt.
Eine neue Organoid-on-Chip-Plattform ahmt die wichtigsten Merkmale der Entwicklung der menschlichen Bauchspeicheldrüse robust nach. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg, Bauchspeicheldrüsenkrebs künftig in einem frühen Stadium diagnostizieren zu können. Die Studie wurde von einem interdisziplinären Team aus Forschenden des Helmholtz Zentrums…
Welche Trends zeichnen sich bei der Inzidenz kolorektaler Karzinome (CRC) abhängig von Alter und Einkommen ab? Eine Studie aus Kanada zeigt: Die Inzidenz nimmt bei Jüngeren zu und bei Älteren ab, größtenteils unabhängig vom sozioökonomischen Status.
Darmkrebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Nicht selten bilden Tumoren des Darms gefährliche Metastasen in anderen Organen aus. Ein Team unter Leitung von Wissenschaftlern am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg und vom Deutschen…
Warum verursachen Veränderungen bestimmter Gene nur in bestimmten Organen Krebs? Wissenschaftler vom Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK), der Technischen Universität München (TUM) und der Universitätsmedizin Göttingen haben nun nachgewiesen, dass Zellen, die aus verschiedenen Organen stammen, unterschiedlich empfänglich…
Es gibt Bedenken, dass DPP-4-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten das Risiko für Gallengangkrebs erhöhen. Ein Forschungsteam aus Schweden ging dem nun anhand von landesweiten Daten aus Dänemark, Norwegen und Schweden nach.
Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) entwickeln häufiger venöse Thromboembolien (VTE) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Ein kanadisches Team untersuchte nun, wie sich die VTE-Rate bei Betroffenen über die letzten 30 Jahre verändert hat.
Bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) besteht zum Diagnosezeitpunkt häufig schon ein fortgeschrittenes Stadium. Ziel der multizentrischen Studie AHELP war es nun, die Wirksamkeit und Sicherheit von Apatinib bei bereits vorbehandelten Patienten zu bewerten.
Eine internationale Expertengruppe unter Federführung des Universitätsklinikums Frankfurt hat Konsensusempfehlungen erarbeitet, die die zentralen Aspekte des Funktions- und Organerhalts beim Rektumkarzinom präzisieren und international vereinheitlichen sollen.
Qualitätssicherung in der Krebsmedizin hat den Ruf, aufwändig und teuer zu sein. Eine Kosten-Effektivitäts-Analyse zeigt jetzt erstmals, dass Patienten, die in zertifizierten Krebszentren behandelt wurden, nicht nur länger überlebten als Patienten in nicht-zertifizierten Kliniken, sondern auch geringere Kosten verursachten – trotz des…
Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen haben einen Ansatz gefunden, der die Wirkung der Therapie bei einer Untergruppe des Bauchspeicheldrüsenkrebses verbessern könnte. Nun wollen sie den „molekularen Fingerabdruck“ dieses Subtyps näher untersuchen und genau charakterisieren. So könnten die entsprechenden Patienten zukünftig eine…