Dass Alkohol das Krebsrisiko im Gastrointestinaltrakt erhöhen kann, ist schon länger klar. Aber wie genau sich Trinkfrequenz und -menge auswirken, wurde bislang noch nicht ausreichend untersucht. Eine retrospektive Studie liefert jetzt hierzu Ergebnisse.
Nach einem akuten Herzinfarkt müssen Betroffene aufgrund oberer gastrointestinaler (GI) Blutungen häufig wieder ins Krankenhaus. Ein Team vom Karolinska Institut in Stockholm ermittelte nun Prädiktoren für obere GI-Blutungen im ersten Jahr nach dem Herzinfarkt. Dabei ergaben sich neue Risikofaktoren.
Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Jetzt untersuchten Wissenschaftler der University of Pennsylvania in einer randomisierten Studie, was die Spezielle Kohlenhydrat-Diät („Specific Carbohydrate Diet“, SCD) im Vergleich zur mediterranen Diät (MD) bei Morbus Crohn bringt.
Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist die häufigste Lebererkrankung in den westlichen Ländern mit weltweit steigender Inzidenz. Folgen einer NAFLD können auch Nierenerkrankungen und Nierensteine sein, wobei die Mechanismen zur Entwicklung dieser Nierenleiden auf Grund von NAFLD noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Forschende…
Personen mit einer COVID-19-Infektion haben eine weniger vielfältige Darmflora. Das hat ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) festgestellt. Bei COVID-19-Erkrankten häufen sich Bakterien, die mit verschiedenen entzündlichen Erkrankungen in Verbindung stehen – gleichzeitig gibt es weniger…
Die hepatische Enzephalopathie (HE) tritt häufig als Komplikation der Leberzirrhose auf. Doch welche Risikofaktoren gibt es für eine wiederkehrende HE? Dazu liefert nun eine prospektive Beobachtungsstudie aus Deutschland ein Ergebnis.
Überall auf der Welt erkranken mehr Männer als Frauen an Darmkrebs. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum analysierten nun, wie bekannte und vermutete Risiko- und Schutzfaktoren zu dieser deutlich höheren Erkrankungsrate beitragen. Das überraschende Ergebnis: Nur etwa die Hälfte des Risiko-Überschusses lässt sich durch die…
Bei adipösen Personen mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) ist häufig der Roux-en-Y-Magenbypass (RYGB) das Verfahren der Wahl. Allerdings könnte für diese Patienten auch der Ein-Anastomosen-Bypass (OAGB) als weniger zeitaufwendige, komplikationsärmere OP eine mögliche Option sein.
„Gastroenterologie ist ein besonderes Gebiet der Medizin. Es verlangt, so unterschiedliche Krankheitsbilder wie Krebserkrankungen, Infektions- und Stoffwechselkrankheiten und Autoimmunkrankheiten zugleich im Blick behalten zu müssen.“ Das erklärte Prof. Dr. Britta Siegmund von der Charité Berlin, Mitglied der Leopoldina, beim Symposium…
Bei Reizdarm kann Pfefferminzöl helfen, auch wenn die Wirksamkeit bislang nicht eindeutig geklärt ist. Wissenschaftler aus Massachusetts testeten nun in einer randomisierten kontrollierten Studie den Einsatz des Öls gegen Placebo.
Ein Netzwerk von Klinikern, Wissenschaftlern und Datenmanagern hat sich zur Aufgabe gemacht, Methoden zu entwickeln, um Patienten mit einem hohen Risiko für ein Leberkarzinom frühzeitig, in Vorstadien der Tumorentwicklung, identifizieren zu können. Gemeinsam bilden sie das „Systemmedizinische Forschungsnetzwerk zur Früherkennung und Prävention von…
„Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.“ lautet ein Spruch, der treffend beschreibt, dass Risikobewusstsein oft die Voraussetzung für vernünftiges Handeln ist. Das trifft auch auf das lebenswichtige Organ Leber zu: Nur wer die Risiken für seine Lebergesundheit kennt, kann diese vermeiden – oder, falls die Leber bereits erkrankt ist, diese behandeln…
Über die Bestimmung von sieben Mikro-RNAs (miRNAs) im Blut lässt sich das Risiko für Darmkrebs besser vorhersagen als mit herkömmlichen Methoden – bereits viele Jahre vor der Diagnose. In einer Studie konnten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zeigen, dass das…
Wie hoch ist das Risiko für die Entwicklung kolorektaler Karzinome (CRC) bei verschiedenen Subtypen serratierter Polypen (SP)? Ein Forschungsteam aus Kalifornien versuchte nun, die Assoziation zwischen Subtypen und der Entwicklung von CRC zu bestimmen.
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der aggressivsten Tumorerkrankungen und mit einer hohen Sterblichkeit verbunden. Aufgrund verbesserter und weit verbreiteter bildgebender Diagnoseverfahren gelingt es jedoch immer öfter, Vorstufen dieser Krebsart zu entdecken. Die fächerübergreifende Interpretation des Befundes und die Behandlung an einem…