Tumoren der Bauchspeicheldrüse sind sehr schwer zu therapieren, vor allem deshalb, weil bei über der Hälfte der Patient:innen schon bei Diagnose Metastasen, v.a. in der Leber, vorliegen. Bisher werden Patient:innen mit einem metastasierten Pankreaskarzinom vor allem chemotherapeutisch behandelt. Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der…
Mit Flavonoiden den Blutdruck senken – das wurde schon häufiger untersucht. Doch welche Rolle spielt dabei die Darmflora? Zum ersten Mal untersuchte nun ein Forschungsteam, zu welchem Ausmaß die Zusammensetzung des Darmmikrobioms die Blutdrucksenkung durch die sekundären Pflanzenstoffe erklären könnte.
Bakterien im Darm verpacken verschiedenste ihrer Biomoleküle in kleine Kapseln. Diese werden vom Blutkreislauf in verschiedene Organe des Körpers transportiert und sogar von Nervenzellen des Gehirns aufgenommen und verarbeitet. Dies hat jetzt erstmals ein Team von Forscherinnen und Forschern der Goethe-Universität Frankfurt sowie der…
Mit dem Fortschreiten einer Krebserkrankung verändern sich Tumorzellen kontinuierlich, so dass ein Tumor letztendlich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellklone mit unterschiedlichen Eigenschaften besteht – man spricht von „Tumorheterogenität“. Dabei entwickeln die Krebszellen vielfach Resistenz gegen die verfügbaren Therapien. Das…
Wie wirkt sich das metabolische Syndrom (MetS) auf das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs aus? Das untersuchte nun ein Forschungsteam aus Korea in einer landesweiten Kohortenstudie mit über 8,2 Millionen Erwachsenen ohne Krebserkrankung zu Beginn.
Eine Studie des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ klärt die entzündungshemmende Wirkung der von Darmbakterien gebildeten Fettsäure Butyrat auf.
Haben unter 50-Jährige mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) schlechtere Überlebensraten als über 50-jährige Patienten? Dieser Frage ging nun ein onkologisches Forschungsteam aus den USA nach.
Ein neues Graduiertenkolleg (GRK) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universitätsmedizin Halle erforscht die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist nach wie vor eine der Krebserkrankungen mit der schlechtesten Prognose, unter anderem auch, weil die Tumoren oft erst sehr spät entdeckt werden. Chronische…
Braucht es immer eine medikamentöse Therapie, um bei Morbus Crohn eine Remission zu erreichen? Scheinbar nicht, betrachtet man das Ergebnis einer Pilotstudie aus Israel. Unter einer Morbus-Crohn-Exklusionsdiät („Crohn’s disease exclusion diet“, CDED) mit oder ohne partiell enterale Ernährung (PEE) erreichten Patienten mit leichter bis moderater…
Die Ursachen für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind nach wie vor unbekannt. Obwohl nachgewiesen wurde, dass Gene zum CED-Risiko beitragen, entwickelt nur eine Minderheit der Menschen, die genetische Risikovarianten in sich tragen, die Krankheit. Dies deutet darauf hin, dass andere Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei CED spielen.…
Routinemäßig erfasste Marker einer systemischen Entzündung könnten therapeutische Entscheidungsfindungen bei Patienten mit metastasiertem duktalen Pankreaskarzinom unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine retrospektive Studie mit 193 Patienten.
Eine umfangreiche Vergleichsstudie an der CAU zur Zusammensetzung der Bakterienbesiedlung von Zootieren liefert neue Erkenntnisse über den Verlust an mikrobieller Vielfalt im menschlichen Körper.
Die Hepatitis C-Virusinfektion war bis vor Kurzem einer der häufigsten Gründe für eine Lebertransplantation. Die Erkrankung kann inzwischen jedoch bei fast allen Patienten in kurzer Zeit geheilt werden. Eine Publikation mit Daten von hepatologischen Zentren, die am Deutschen Hepatitis C-Register der Deutschen Leberstiftung teilnehmen, zeigt, dass…
Warum kommt es bei der hormonellen Androgen-Deprivation, die vielfach zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs eingesetzt wird, oftmals zu Resistenzen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Andrea Alimonti von der Università della Svizzera italiana in Bellinzona befasst.
Nach einem bariatrischen Eingriff verlieren Personen mit Adipositas relativ schnell Gewicht. Doch eine schnelle Gewichtsabnahme kann Gallensteine begünstigen. Ob hier die Gabe von Ursodeoxycholsäure präventiv etwas bewirken kann, untersuchte ein Wissenschaftsteam aus den Niederlanden.