Die Ursachen für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind nach wie vor unbekannt. Obwohl nachgewiesen wurde, dass Gene zum CED-Risiko beitragen, entwickelt nur eine Minderheit der Menschen, die genetische Risikovarianten in sich tragen, die Krankheit. Dies deutet darauf hin, dass andere Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei CED spielen.…
Routinemäßig erfasste Marker einer systemischen Entzündung könnten therapeutische Entscheidungsfindungen bei Patienten mit metastasiertem duktalen Pankreaskarzinom unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine retrospektive Studie mit 193 Patienten.
Eine umfangreiche Vergleichsstudie an der CAU zur Zusammensetzung der Bakterienbesiedlung von Zootieren liefert neue Erkenntnisse über den Verlust an mikrobieller Vielfalt im menschlichen Körper.
Die Hepatitis C-Virusinfektion war bis vor Kurzem einer der häufigsten Gründe für eine Lebertransplantation. Die Erkrankung kann inzwischen jedoch bei fast allen Patienten in kurzer Zeit geheilt werden. Eine Publikation mit Daten von hepatologischen Zentren, die am Deutschen Hepatitis C-Register der Deutschen Leberstiftung teilnehmen, zeigt, dass…
Warum kommt es bei der hormonellen Androgen-Deprivation, die vielfach zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs eingesetzt wird, oftmals zu Resistenzen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Andrea Alimonti von der Università della Svizzera italiana in Bellinzona befasst.
Nach einem bariatrischen Eingriff verlieren Personen mit Adipositas relativ schnell Gewicht. Doch eine schnelle Gewichtsabnahme kann Gallensteine begünstigen. Ob hier die Gabe von Ursodeoxycholsäure präventiv etwas bewirken kann, untersuchte ein Wissenschaftsteam aus den Niederlanden.
Gallussäure ist ein sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, der in Wein oder grünem Tee enthalten ist. Ein österreichisches-deutsches Wissenschaftlerteam um Veronika Somoza, hat jetzt Hinweise darauf gefunden, dass Gallussäure die Magensäurefreisetzung beeinflusst, indem es einen Bitterrezeptor aktiviert. Die Studienergebnisse geben einen neuen Einblick…
Krebs der Bauchspeicheldrüse hat keine gute Prognose: Oft werden die Tumoren zu spät erkannt und sind dann nur noch schlecht behandelbar. Ein kleiner Teil der Patient*innen überlebt jedoch die Diagnose jahrelang. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben nun Organoide aus verschiedenen Pankreastumoren im Labor…
Die Auswirkungen einer entzündlichen Darmerkrankung und ihrer Therapien auf Schwangerschaft und Neugeborene werden häufig mit Sorge betrachtet. Ein Wissenschaftsteam aus Kalifornien untersuchte nun, wie sich bei betroffenen Schwangeren eine Kortikosteroidbehandlung auf das Outcome der Neugeborenen auswirkt.
Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.
Gibt es eine höhere Zahl von Neoplasien der Appendix nach Intervallappendektomien? Ein italienisches Forschungsteam aus Neapel ermittelte nun in einer Metaanalyse das Neoplasierisiko nach Intervallappendektomie bei komplizierter Appendizitis.
Bauchspeicheldrüsenkrebs wächst oft schnell und ist mit einer schlechten Prognose verbunden. Nur acht Prozent der Betroffenen überleben mehr als fünf Jahre. Wie sich gesunde Körperzellen auf das schnelle Wachstum des Tumors auswirken, konnten nun Forscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg mit kanadischen Kolleg*innen…
Die „Apps auf Rezept“ haben in kurzer Zeit deutlich gemacht, wie die Digitalisierung für Patient*innen buchstäblich mit Händen zu greifen ist. Mit den erstattungsfähigen Gesundheits-Apps avanciert Deutschland plötzlich zum Vorreiter der Digitalisierung.
Ist der Pan-PPAR-Agonist Lanifibranor ein vielversprechendes Medikament für die Behandlung der nicht alkoholischen Steatohepatitis (NASH)? Eine Phase-2b-Studie liefert nun Ergebnisse zur Effektivität.
Auf welche Therapie Darmkrebs-Fernmetastasen ansprechen, könnten neue Biomarker vorhersagen. Wie Forschende von MDC, Charité sowie Industriepartnern im Fachblatt „Molecular Cancer“ berichten, haben sie die molekularen Signaturen mit Maus- und 3D-Modellen identifiziert.