Der therapeutische Effekt von Akupunktur auf funktionelle gastrointestinale Störungen (FGID) ist umstritten. In einer Metaanalyse wollten nun Wissenschaftler aus China die Wirksamkeit und Sicherheit der Akupunktur-Behandlung prüfen, die hinsichtlich einer Symptomlinderung einen Vorteil bringen könnte.
Personen mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) leiden nicht selten unter einer verminderten Lebensqualität, ebenso wie Patienten mit metabolischem Syndrom (MetS). Einige Studien weisen darauf hin, dass das MetS mit GERD zusammenhängt. Da dies jedoch umstritten ist, ging dem nun ein Forschungsteam aus China genauer nach.
Weltweit ist Leberkrebs die zweithäufigste Todesursache bei Krebs und die Inzidenzrate für diese Tumorerkrankung steigt. Leberkrebs wird meist erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn nur noch systemische Therapien möglich sind. In einem neuen Forschungsprojekt wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU…
Warum Menschen an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erkranken, ist nur bruchstückhaft verstanden. Man weiß jedoch, dass die Bakterien der Darmflora und eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine wichtige Rolle spielen. Bei CED-Erkrankten sterben vermehrt Epithelzellen in der Darmwand. Mit zunehmendem Zelltod schreitet auch die Krankheit…
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e. V. die S3-Leitlinie zum Ösophaguskarzinom aktualisiert und neue Empfehlungen zur Diagnostik sowie zur kurativen und palliativen Therapie formuliert. Die Leitlinie soll dazu beitragen, für…
Wie stark sind Patienten mit Barrett-Ösophagus (BE) von psychischen Belastungen betroffen? Dieser Frage ging jetzt ein Forschungsteam der Universität Leipzig per Patienten-Befragung nach.
Expert*innen der Technischen Universität München (TUM) am Universitätsklinikum rechts der Isar und am ZIEL – Institute for Food & Health – in Freising ist es erstmals gelungen, Unterschiede im Fettstoffwechsel von Darmkrebszellen zu belegen.
Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) ist mit Veränderungen des Darmmikrobioms assoziiert, die sich wiederum auf das Fortschreiten von kolorektalen Karzinomen (CRC) auswirken könnten. Jetzt untersuchte ein Forschungsteam aus Schweden die Zusammenhänge zwischen dem PPI-Gebrauch und der Gesamt- und CRC-spezifischen Mortalität.
Bei Alterungsprozessen spielt das Mikrobiom eine bedeutende Rolle. Forscher aus Irland konnten nun in einer Maus-Studie durch eine Stuhltransplantation von jungen in alte Tiere günstige Veränderungen des Immunsystems und Gehirns erzielen.
Immer mehr Deutsche sind von Fettleibigkeit betroffen. Einen markanten Anstieg gibt es bei über 80-Jährigen. Besonders hoch ist die Prävalenz in östlichen Bundesländern.
An der neu eingerichteten Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg wird erforscht, wie sich Gesundheit und Wohlbefinden von Medizinstudierenden fördern lassen, um Risikofaktoren der ärztlichen Gesundheit wie Depressionen und Burn-out vorzubeugen. Die von der VW-Stiftung mit 700.000 Euro geförderte Studie erhebt mithilfe eines Fragebogens…
Das Tübinger Start-up Unternehmen HepaRegeniX hat vor kurzem mit der klinischen Phase I Studie begonnen, um die Verträglichkeit eines neuartigen Medikamentes gegen Lebererkrankungen an gesunden Probanden zu testen. Das Medikament beruht auf einem sogenannten MKK4-Inhibitor, einem Hemmstoff, der, wenn verabreicht, die Aktivität des Enzyms Kinase…
Wie hoch ist die Inzidenz für Narbenhernien nach Bauchoperationen bei Traumapatienten und welche Risikofaktoren gibt es? Wissenschaftler aus Pennsylvania fanden nun heraus, dass sich eine Narbenhernie noch Jahre nach dem Eingriff entwickeln kann.
Mit ihrem Publikations-Preis zeichnet die Deutsche Leberstiftung einmal jährlich eine herausragende und wegweisende hepatologische Veröffentlichung mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500,- Euro aus.
Patienten mit Colitis ulcerosa könnten von Ozanimod profitieren. In einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Phase-3-Studie schnitt der Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptormodulator besser ab als Placebo.