Moderne Behandlungsoptionen für Patienten mit Morbus Crohn scheinen dafür zu sorgen, dass die Zahl chirurgischer Eingriffe sinkt. Zu diesem Ergebnis kam nun eine Studie aus den Niederlanden.
Das Protein Asc-1 steuert, ob sich fettverbrennende beige oder fettspeichernde weiße Fettzellen bilden, welche die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen begünstigen können. Das zeigt eine aktuelle Studie des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um die…
Seit April 2021 baut Frau Professorin Daniela Lössner am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) auf Grundlage eines Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC CoG) eine Arbeitsgruppe auf, die sich mit der Entwicklung von dreidimensionalen (3D) Zellkulturplattformen für die Forschung an neuen Therapien für…
Für Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom ist die komplette chirurgische Entfernung des Tumors meist die einzige Option. Nicht klar ist jedoch, wie man am besten präoperativ behandelt. Ein Würzburger Ärzteteam untersuchte nun, welches Chemotherapieschema optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche OP schaffen kann.
Der Tag der Organspende am 5. Juni findet auch in diesem Jahr virtuell statt. Im Mittelpunkt des bundesweiten Aktionstages steht das Motto „Entscheide Dich“, das dazu aufruft, sich mit dem Thema Organspende zu befassen und eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Tag der Organspende zum Anlass, auf den…
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Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sind eine frühe Diagnose und eine kontinuierliche Betreuung entscheidend. Vor allem bei Letzterem hat der Ultraschall eine zentrale Bedeutung, und auch bei vielen anderen Krankheitsbildern, die den Bauchraum betreffen. Mehr zum Einsatz moderner Ultraschalltechnik berichtete Prof. Dr. med. Josef…
Immer mehr Studien sprechen sich bei akuter Appendizitis für eine primäre Behandlung mit Antibiotika aus. Eine populationsbasierte Studie mit mehr als 800.000 Patienten zeigt nun: Es gibt eine Entwicklung zugunsten eines nichtoperativen Vorgehens.
Spezielle regulatorische T-Zellen sollen die entzündete Darmschleimhaut zum Abheilen bringen. Der weltweit erste Patient wurde im Erlanger DZI behandelt.
Vor zehn Jahren gab es schon einmal Seuchenalarm: Tausende Menschen in Norddeutschland erkrankten an Magen und Darm, es gab über 50 Tote. Die Behörden mussten lange nach dem Auslöser suchen.
Die Entfernung einer Dysplasie im distalen Ösophagus ist nicht einfach und nicht bei jedem Patienten entwickelt sich aus einer Dysplasie ein Karzinom. In einer prospektiven randomisierten Multizenterstudie verglich nun ein Team aus Paris die endoskopische Radiofrequenzablation (RFA) mit einer jährlichen endoskopischen Überwachung.
Für Patienten mit refraktärem kolorektalen Karzinom (CRC) gibt es nur wenige Behandlungsoptionen. Als positiv bewertet nun eine klinische Phase-II-Studie den Einsatz von Metformin und Irinotecan hinsichtlich der Krankheitskontrolle.
Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs profitieren scheinbar auch auf lange Sicht vom Checkpointinhibitor Nivolumab. Die ATTRACTION-2-Studie zeigte im Vergleich zu Placebo ein verbessertes Gesamtüberleben (OS) bei Patienten, die bereits ≥ 2 Chemotherapieregimen erhalten hatten. Jetzt liegen die 3-Jahres-Follow-up-Daten vor.
Das intrahepatische Cholangiokarzinom (ICC) bleibt lange klinisch unauffällig, so dass es oft erst spät erkannt wird. Weil der Tumor zudem nur eingeschränkt auf Chemotherapie anspricht, haben Betroffene oft eine schlechte Prognose. Für einige Patientinnen und Patienten gibt es jedoch neben der „herkömmlichen“ Chemotherapie einen weiteren…
Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg weisen nach, dass spezielle Fischviren evolutionär mit Hepatitis-B-Viren verwandt sind. Die 400 Millionen Jahre alte Verwandtschaft ermöglicht Einblicke in die Virus-Biologie und neue Therapieansätze.
Im 2018 bekannt gewordenen Skandal um verunreinigte Blutdrucksenker mit dem Wirkstoff Valsartan gibt es laut einer Studie kein insgesamt erhöhtes Krebsrisiko. Das habe die Untersuchung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Institut der AOK ergeben, teilte das BfArM am Mittwoch…