Etwa ein Drittel der Betroffenen, die an einem Typ-2-Diabetes leiden, erkranken an einer nicht alkoholischen Steatohepatitis (NASH). Dabei wird eine Diabetes-Erkrankung bei Patienten mit Leberzirrhose, Hepatitis-C-Virus und starkem Alkoholkonsum mit einer hepatischen Dekompensation in Verbindung gebracht. Demzufolge könnte ein Typ-2-Diabetes auch…
In erster Linie basiert die Behandlung der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) auf einer Änderung des Lebensstils allen voran einer Reduktion der Kalorienzufuhr. Dennoch bedarf es insbesondere für die Behandlung der erhöhten Triglyceridwerte einer pharmakologischen Therapie. Mit dem Analogon des humanen Fibroblasten-Wachstumsfaktors 21 (FG21)…
Als Ursachen der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) gelten eine hohe Kalorienzufuhr, gepaart mit einem ungesunden Lebensstil, der sich durch wenig Bewegung und einen hohen Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln und gesättigten Fetten auszeichnet. Doch nicht nur die Fehlernährung, sondern auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme über den…
Die Ernährung ist ein Alltagsthema und spielt sowohl in der Prävention als auch Therapie zahlreicher Krankheiten eine nicht unbedeutende Rolle. Und auch in der Gastroenterologie gewinnt das Thema immer mehr an Relevanz. Vor allem der als „Western-Diet“ bekannte Ernährungsstandard vieler Menschen in Industrienationen führt zu steigenden Prävalenzen…
Schätzungen zufolge werden allein in den USA bis 2030 27 Millionen Menschen von einer nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH) betroffen sein. Tendenz steigend. Grundsätzlich wird den Betroffenen eine Gewichtsabnahme empfohlen, wobei eine Abnahme von mindestens 10% als notwendig gilt, um eine klinisch signifikante Besserung zu erreichen. Eine…
Das in Kurkuma enthaltene Polyphenol Kurkumin, hat Studien zufolge eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung bei verschiedenen stoffwechselassoziierten Erkrankungen. Die Studienlage zu einer möglichen hepatoprotektiven Wirkung von Kurkumin ist allerdings widersprüchlich.
Bislang erfolgt der Nachweis einer nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) durch eine Leberbiopsie. Letztere ist allerdings invasiv und sehr ressourcenintensiv. Daher besteht ein dringender Bedarf an nicht-invasiven Biomarkern. In einem Projekt, an dem 13 europäische Länder beteiligt waren, wurden nun 17 mögliche nicht-invasive Biomarker getestet…
Eine Schilddrüsenunterfunktion hat erhebliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel und gilt als Risikofaktor für die Entstehung verschiedener Erkrankungen. Auch könnten sich erhöhte TSH-Spiegel negativ auf die Prävalenz und Mortalität bei Patientinnen und Patienten mit stoffwechselbedingter Fettlebererkrankung (Metabolic Dysfunction-associated fatty…
Bislang gibt es keine zugelassenen Medikamente für die Behandlung der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH), daher beruht die Therapie hauptsächlich auf Veränderungen des Lebensstils. Abhilfe leisten könnte nun das glycoPEGylierte FGF21-Analogon Pegozafermin.
Indem eine Infektion mit Helicobacter pylori (H.pylori) die Produktion von Entzündungsfaktoren verstärkt, kann sie auch als Risikofaktor für Diabetes und nichtalkoholische Fettlebererkrankungen (NAFLD) gelten. Eine Eradikationstherapie von H.pylori könnte demzufolge die Pathophysiologie der NAFLD verbessern.
1,4 Mio. Menschen könnten im Jahr 2040 an Leberkrebs erkrankt sein. Auch die Zahl der Todesfälle könnte damit um 56,4 Prozent zunehmen. Das ist das Ergebnis von Berechnungen, die Wissenschaftler um Harriet Rumgay von IARC in Lyon durchgeführt haben.
Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da es bislang keine pharmakologischen Behandlungen für die NAFLD gibt, werden vor allem eine Gewichtsabnahme und mehr Bewegung für eine Verbesserung des kardiometabolischen Indizes indiziert. Bislang ist nur wenig darüber…
Eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) erhöht das Risiko, an einem hepatozellulären Karzinom zu erkranken. Allerdings ist ein Ausbruch der Krankheit oft nur schwer früh zu erkennen. US-amerikanische Forschende entwickelten nun einen einfachen Bluttest, um das Risiko besser einstufen zu können.
Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) wird zunehmend im Kindesalter diagnostiziert. Studien zufolge beginnt die Programmierung der NAFLD dabei bereits in der Gebärmutter. Eine frühzeitige Exposition gegenüber endokrinen Disruptoren (EDs) könnte die Leberentwicklung beim Fötus durch hormonelle und epigenetische Veränderungen…
Bisherigen Studien zufolge gilt neben Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 auch das männliche Geschlecht als unabhängiger Risikofaktoren für die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD). Doch ist der Zusammenhang zwischen den Sexualhormonen und dem Schweregrad der NAFLD bislang noch nicht vollständig geklärt.