Betroffene, die an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) leiden, haben ein höheres Risiko für Darmkrebs als gesunde Personen. Eine Kontrolle der entzündlichen Erkrankung könnte daher möglicherweise die Entwicklung eines kolorektales Karzinoms verhindern. Eine schwedische Kohortenstudie lieferte nun Hinweise auf eine chemopräventive…
Sind Patientinnen und Patienten vom Lynch-Syndrom betroffen, haben sie ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs, insbesondere an Darmkrebs zu erkranken. Die Frage, welche Maßnahmen hier präventiv wirken können, wird häufig diskutiert. So auch, ob Sport das Risiko senken kann. Und das Ergebnis ist vielversprechend.
Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) werden in der Regel von ihrem Hausarzt behandelt. Zur Erstlinientherapie des RDS gehören dabei eine Ernährungsumstellung und Lebensstilmodifikationen sowie lösliche Ballaststoffe und krampflösende oder durchfallhemmende Medikamente. Wirken diese Maßnahmen nur unzureichend, sollten Allgemeinmediziner die Gabe von…
Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen reagiert das Immunsystem fälschlicherweise auch auf Mikroorganismen im Darm, die im gesunden Zustand keine entzündliche Immunreaktion hervorrufen. Welche Mikroorganismen diese Immunantwort auslösen, war bislang weitestgehend unbekannt. Forschende haben nun herausgefunden, dass Hefepilze hierbei eine…
Eine pflanzliche Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen ist nicht nur gesund, sondern kann auch Einfluss auf das Belohnungssystem im Gehirn nehmen, indem es zu Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota führt. Dies haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Leipzig nun herausgefunden. Ihre Ergebnisse…
Im Zuge der Legalisierung von Cannabis gibt es nach wie vor großen Forschungsbedarf hinsichtlich der Wirkung der Inhaltsstoffe auf den Körper. Für das nicht psychoaktive Cannabidiol zeigt sich nun: Es besitzt entzündungshemmende, die Darmgesundheit fördernde Eigenschaften. Dies haben Forschende der Freien Universität Berlin auf molekularer Ebene…
Das TNM-Klassifikationssystem, das die Tumorgröße und die Ausbreitung der Tumorzellen abbildet, gilt als etablierter Prädiktor für das Überleben der Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs. Allerdings wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Faktoren mit der Prognose in Verbindung gebracht, die nicht Teil des TNM-Systems sind.…
Neben den neuen Wirkstoffen für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), die das Therapiespektrum erheblich erweitern, gibt es gleichzeitig Bestrebungen, mögliche EXIT-Strategien zu identifizieren. Dabei spielt auch die Ileozökalresektion eine wichtige Rolle.
Prof. Britta Siegmund von der Charité Universitätsmedizin Berlin berichtete auf…
Die Analyse von Mutationen bei Patientinnen und Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen (KRKs) kann die Wahl der passenden Therapie entscheidend beeinflussen. Die Liquid Biopsy mit Untersuchung der zirkulierenden Tumor-DNA (circulating tumor DNA; ctDNA) stellt dabei nicht nur für die molekulare Charakterisierung des Tumors einen…
Bei kaum einer Erkrankung war das Tempo hinsichtlich neuer Therapien in den vergangenen Jahren ähnlich hoch wie bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Und auch in diesem Jahr erhielten bereits einige neue Wirkstoffe eine Zulassung. Was diese können und welche Substanz wann indiziert ist, erläuterte Prof. Dr. med. Britta Siegmund…
Besteht der Verdacht auf eine Zöliakie, so werden zunächst die Gewebstransglutaminase-IgA-Antikörper und das Gesamt-IgA (Immunglobulin A) im Blut bestimmt. Dieser Antikörpertest ist in der Regel ausreichend, um eine Zöliakie festzustellen bzw. auszuschließen. Die endgültige Absicherung der Diagnose erfolgt dann durch eine Dünndarmbiopsie.
Auf dem Gebiet der gastrointestinalen Onkologie gab es in den vergangenen Monaten zahlreiche Studien, die wichtige Therapieerkenntnisse lieferten. Auf der diesjährigen DGVS-Tagung fasste Prof. Dr. med. Matthias P. Ebert vom Universitätsklinikum Mannheim nun die wichtigsten neuen Erkenntnisse zusammen.
Ein Dünndarmverschluss kann ein lebensbedrohlicher Notfall sein. Nicht selten wird noch in der Notaufnahme mit der Therapie begonnen. Ist der Darm nicht vollständig verschlossen, kommen zunächst konservative Therapiemöglichkeiten zum Einsatz. Kann die Blockade damit nicht gelöst werden, ist ein operativer Eingriff erforderlich.
Zum ersten Mal zeigen Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) nun, dass Vorhersagen basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) vergleichbare Ergebnisse, wie klinische Tests an Biopsien von Patient:innen mit kolorektalem Karzinom liefern können.
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Durch die zunehmende Anerkennung der bidirektionalen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn werden Überlegungen laut, dass psychologische Therapien positive Auswirkungen auf die Krankheitsaktivität von Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben könnten.